Schizophrenie und Stroboskoplicht

Die Nacht ist die Mut­ter, die Nacht hat die Macht: Frit­ten­bude im E-Werk

Ach, es ist ein Kreuz mit der Nacht­mu­sik. Die Atzen, die mögen Sie nicht? Das bal­lert ganz gut, hat aber zu viel Mal­lorca in der DNA, und mit dem deli­rie­ren­den Pöbel, der dazu bier­se­lig in die Nacht grölt, wol­len Sie nichts zu tun haben? Und Sie fin­den Deich­kind zwar okay, seit die ihr Spek­ta­kel mit mode­rat kri­ti­schen Tex­ten unter­füt­tern, wür­den aber trotz­dem jedem gerne die Fresse polie­ren, der im unmit­tel­ba­ren Wir­kungs­kreis ihrer Fäuste was von „lei­der geil“ ver­zapft? Sie mögen Atti­tüde und Texte von, sagen wir, Ja, Panik oder den Türen, viel­leicht sogar von der alten Tante Toco­tro­nic, fin­den aber die ewig schram­meln­den Gitar­ren zu bie­der und ein­fach nicht bass­las­tig genug? Keine Angst. Hilfe ist seit gerau­mer Zeit unter­wegs, und zwar in Gestalt des Ham­bur­ger Labels Audio­lith und deren Aus­hän­ge­schil­dern Ego­tro­nic und Frit­ten­bude – letz­tere sind am Don­ners­tag­abend bereits Wei­ter­le­sen… »

Nächtliche Spiele — das LateNight-Format des Markgrafentheaters

Obskure Situa­tio­nen ste­hen bevor, inter­ak­tive Märkte laden des Nachts ein, ver­ruchte Gestal­ten trei­ben ihr Unwe­sen, Traum und Rea­li­tät ver­schwim­men, manch­mal humor­voll, bei­zei­ten bizarr, erschaf­fen sie sich an einem Abend immer wie­der neu…All diese Indi­zien spre­chen dafür, dass es Don­ners­tag ist und sämt­li­che an Thea­ter inter­es­sierte Stu­den­ten in die Glo­cken­licht­spiele strö­men, um am monat­li­chen „Glo­cken­spiel“ Teil zu haben. Wei­ter­le­sen… »

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Reservoir Dogs im Quartier Latin

Intro a*
Intro b**

Der Comic Heming­way von Jason spielt im Quar­tier Latin der zwan­zi­ger Jahre. Der nor­we­gi­sche Autor wird mor­gen 47 Jahre alt. In sei­ner Erzäh­lung ver­sam­meln sich Ernest Heming­way (alles andere könnte nur ein hoher Grad an Wahn­witz erklä­ren), Ezra Pound, F. Scott Fitz­ge­rald mit Ehe­frau Zelda, James Joyce, Ger­trude Stein und der mys­te­riöse Jean Paul. Wei­ter­le­sen… »

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Lebe anständig — Denke an das Folgende!

Shake­speare is dead — get over it!

In einem Blog mit Bei­trä­gen von Paten des Thea­ter­fes­ti­vals Neue Stü­cke aus Europa for­mu­lierte Paul Pour­veur ein­mal, dass in einer glo­ba­li­sier­ten Welt zu schrei­ben, einem bestän­di­gen Unterwegs-Sein in einer Welt gli­che, des­sen Rea­li­tät nur schwer zu ent­zif­fern sei. Es ent­stünde eine „Dra­ma­tur­gie der Reise“, die Reise erhalte hier und da einen Sinn, eine neue Bedeu­tung, je nach­dem, an wel­chem Ort man sich zu wel­chem Zeit­punkt in sei­nem Leben befinde. „Der Text und seine Bedeu­tung bauen sich Schritt für Schritt nicht durch Zufall, son­dern durch die Gleich­zei­tig­keit von gegen­über­ge­stell­ten Ele­men­ten auf.“ Wei­ter­le­sen… »

Tausche Cocktail gegen Menschenleben

Tho­mas Schmidt (vorne), Stef­fen Rie­kers (knie­end), Her­mann Große-Berg, Sophie Wendt, Linda Foers­ter (von oben nach unten) @ GERT KIERMEYER

Mit zehn Euro kannst du die Welt ver­än­dern. Du kannst Men­schen vor dem Hun­ger­tod bewah­ren, eine Schule in Afrika mit­fi­nan­zie­ren oder den Urwald ret­ten. Ande­rer­seits ist das Geld auch für eine Kino­karte gut inves­tiert, eine neue Son­nen­brille wäre auch nicht schlecht oder viel­leicht sind die zehn Euro im Spar­strumpf doch am bes­ten auf­ge­ho­ben, wegen der Finanz­krise und so. Ist es nicht heuch­le­risch, sich für einen Abend ein gutes Gewis­sen zu kau­fen? Nur um dann zufrie­den in das ver­schwen­de­ri­sches Leben mit den Son­nen­bril­len und Cock­tails zurück­zu­keh­ren? Diese Fra­gen stellt sich das Stück „Bene­fiz – Jeder ret­tet einen Afri­ka­ner“, das am 10.05.2012 im Mark­graf­en­thea­ter Erlan­gen Pre­miere fei­erte. In Jakob Fed­lers Insze­nie­rung ver­su­chen fünf Per­so­nen eine Spen­den­gala für eine Schule in Guinea-Bissau auf die Beine zu stel­len, sind sich aber unei­nig, wofür das Ganze über­haupt gut sein soll.

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Mit den Dänen in Buenos Aires

Bis zu den nächs­ten Semes­ter­fe­rien ist es noch lange hin, doch fühlt sich der ein oder andere jetzt schon urlaubs­reif. Wer sich nicht heim­lich in den Süden ver­drü­cken will, um dann ver­däch­tig gebräunt in die Vor­le­sung zurück­zu­keh­ren, dem emp­fiehlt sich ein Abend im Kino. Noch bis zum 16.05.2012 läuft die Komö­die „Super­clas­sico – Meine Frau will hei­ra­ten“ im Erlan­ger Manhattan-Kino. Der Film vom däni­schen Regis­seur Ole Chris­tian Madsen bie­tet einen Kul­tur­schock in Argen­ti­nien. Wei­ter­le­sen… »

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Kunst von allen! Capital C und Crowdfunding

Power to the Crowd! by Capi­tal C

Die Zei­ten, in denen die Men­schen kul­tu­rell her­um­ge­schubst und bevor­mun­det wur­den sind vor­bei. Heut­zu­tage kann dank Inter­net jeder seine Mei­nung in Blogs äußern, eigene Texte ver­brei­ten, Video­clips zei­gen und seine CDs selbst zusam­men­stel­len, denn wer hört heute schon noch Charts, die von Plat­ten­fir­men dik­tiert wer­den?
Und nun wer­den sogar die Block­bus­ter in den Kinos ange­grif­fen: Wie das alles genau funk­tio­niert, erklärt das Zau­ber­wort Crowdfunding.

Was das genau ist, erklärt „Capi­tal C“, How the crowd libe­ra­tes its­elf, in einem klei­nen Film: „Timmy“ Timon Birk­ho­fer hatte sich im Rah­men sei­ner Bachelor-Arbeit für das Phä­no­men inter­es­siert, das in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten schon län­ger bekannt ist. Kick­star­ter heißt eine ame­ri­ka­ni­sche Web­site, die aus­schließ­lich krea­tive Pro­jekte för­dert, und zwar mit Hilfe sei­ner Fans. „Hier pas­siert gerade etwas ganz gro­ßes. Und wir woll­ten dabei sein“, sagt Jan vom Team „Capi­tal C“ begeis­tert. Er ist Teil einer Gruppe von sechs Leu­ten, zur Hälfte aus Fran­ken, die Crowd­fun­ding aus­pro­bie­ren und bekannt machen wol­len. Wei­ter­le­sen… »

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Slam-Opi vs. FAU-Hüpfer

Etwas völ­lig Neuem und bis­her nie Dage­we­se­nem durf­ten am 03.05.2012 im Nürn­ber­ger Stu­den­ten­haus die Zuschauer des Poe­try Slams bei­woh­nen. Beim zwei­ten von der Stuve orga­ni­sier­ten Kampf der Sprach­künst­ler tra­ten nicht ver­schie­dene Teams gegen­ein­an­der an, son­dern der erfah­rene Slam­mer Michael Jakob gegen fünf Her­aus­for­de­rer. DJ Kosh heizte den Stu­den­ten ab Ein­lass um 19:30 Uhr gewal­tig ein, bis die Ver­an­stal­tung um 20 Uhr mit dem Motto „5 gegen Michl“ startete.

Drei ein­fa­che Regeln waren zu beach­ten: Wei­ter­le­sen… »

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Glockenspiel – Der „NACHTmarkt“ der Kuriositäten

© Sebas­tian Pape

Das Glo­cken­spiel, eine Erfolgs­ge­schichte ohne­glei­chen, hat auch am 26.04.2012 wie­der all sei­nen neu­gie­ri­gen Besu­chern, die sich recht­zei­tig eine der begehr­ten Kar­ten sichern konn­ten, die Pfor­ten geöff­net. Dies­mal begann die Ent­de­ckungs­reise jedoch schon beim Ein­lass, beim Vor­zei­gen der Ein­tritts­karte wird jedem Besu­cher ein Lage­plan des Nacht­mark­tes, sowie jeweils zehn „Nimo­ne­ten“ aus­ge­ge­ben. Das mit ver­schie­de­nen, sich auf den Nacht­for­scher Karl Nimeni bezie­hen­den, Sym­bo­len und Gegen­stän­den bedruckte Geld, erin­nert stark an das des Spie­le­klas­si­kers Mono­poly und eine gespannte Atmo­sphäre macht sich breit.

Und dann geht es los. Wei­ter­le­sen… »

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Töten — ein Diskurs

Das Kunst­pa­lais in Erlan­gen lädt ein vom 31.03. bis zum 17.06.2012, ein tabui­sier­tes, aber ebenso gegen­wär­ti­ges Thema unter die Lupe zu neh­men. In elf Räu­men begeg­net der Besu­cher ver­schie­dens­ten Her­an­ge­hens­wei­sen an den Gegen­stand des Tötens. Die Künst­ler ent­wi­ckeln auf indi­vi­du­elle Weise eine Spra­che für das Unaus­sprech­li­che. So nutzt Paras­tou Foro­u­har die Sym­bo­lik des Schmet­ter­lings und lädt diese mit Bedeu­tung auf. Umso näher man dem Mosaik aus bun­ten Schmet­ter­lin­gen kommt, desto mehr Gewalt und Grau­sam­keit offen­ba­ren sich. Gleich­zei­tig ver­weist sie mit dem Sym­bol des Schmet­ter­lings auf ihre eigene Geschichte und die ihrer Eltern, ira­ni­sche Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker, die 1998 in ihrem Haus ermor­det wur­den. Schmet­ter­ling, das ist die Bedeu­tung von Par­wa­neh, dem Namen ihrer Mut­ter. Wei­ter­le­sen… »

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