Bücherfreu(n)de: Stefan Heym – Ahasver

Ahasver

Ste­fan Heym — Ahas­ver
Bild: btb Ver­lag

Revo­lu­ti­on, Wun­der, Welt­un­ter­gang — und zwei Engel mit­ten­drin. Mit Ahas­ver (1981) schickt Ste­fan Heym den Teu­fel selbst auf eine bizar­re Rei­se vom ers­ten Schöp­fungs­tag bis in die Müh­len der DDR-Büro­kra­tie. Eine gele­gent­lich chao­ti­sche, oft lus­ti­ge und immer poli­ti­sche Geschich­te — mit einer zeit­lo­sen Bot­schaft.
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Jeder stirbt für sich allein

Cover zu Um uns die Toten von Bartholomäus Grill (Quelle: Siedler Verlag).

Cover zu Um uns die Toten von Bar­tho­lo­mä­us Grill (Quel­le: Sied­ler Ver­lag).

Der Tod lau­ert über­all. Da ver­wun­dert es nicht, dass er auch ein uni­ver­sel­les The­ma ist. So könn­te nahe­zu jede wis­sen­schaft­li­che oder künst­le­risch-kul­tu­rel­le Dis­zi­plin den Tod in sein Res­sort auf­neh­men. Doch das allei­ne war nicht das inter­dis­zi­pli­nä­re Ziel des Jour­na­lis­ten Bar­tho­lo­mä­us Grill. Sein Buch Um uns die Toten. Mei­ne Begeg­nun­gen mit dem Ster­ben bringt den Leser zum Nach­den­ken über den Tod und den bie­tet dazu sowohl einen phä­no­me­no­lo­gi­schen als auch indi­vi­du­ell-auto­bio­gra­phi­schen Umgang damit. Bei­des scheint sinn­voll zu sein, da doch kei­ner die­sem Unter­su­chungs­ob­jekt ent­flie­hen kann.

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