kultur>kolumne: Ein Blick in die Zukunft

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Das gan­ze Jahr hängt davon ab, wie gut die Kar­ten gemischt wor­den sind…

Man könn­te die Ster­ne deu­ten, Blei gie­ßen oder eine Kugel befra­gen. Zum Jah­res­wech­sel gehört der Blick in die Zukunft genau­so dazu wie der Blick in die Ver­gan­gen­heit. Was wird pas­sie­ren? Ster­ne, Blei, Kugel – alles zu auf­wen­dig für mich. Ich ver­su­che es mit Tarot-Kar­ten. Die habe ich zwar auch nicht, aber ein biss­chen Impro­vi­sa­ti­on muss sein, wenn man kei­ne mit Talent geseg­ne­te und aus­ge­bil­de­te Wahr­sa­ge­rin ist. Beglei­te mich auf dem Weg in die kul­tu­rel­le Zukunft der Regi­on… Wei­ter­le­sen

Gute, schlechte und halbherzige Wünsche

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Bild: S. Fischer Ver­lag GmbH

 

Es birst ein Jahr und fährt in die Ewig­keit.
Ein Jahr des Todes und dunk­ler Geschi­cke voll,
stürzt es dem vori­gen nach in sein Blut­meer,
räumt es der Zukunft die trost­lo­sen Stät­ten.“

 

So fängt ein Gedicht an, das Erich Müh­sam zum Jah­res­wech­sel 1916/17 geschrie­ben hat. Mit­ten im Ers­ten Welt­krieg. Hun­dert Jah­re ist der Beginn des Krie­ges nun schon her und trotz­dem: Das Gedicht hät­te eben­so gut zum Jah­res­wech­sel 2014/15 ent­stan­den sein kön­nen. Wei­ter­le­sen