Mein Name ist Matthias Föhr.

„Von außen sehe ich aus wie jeder andere, doch unter der Oberfläche lauern die Schatten. Man könnte mich als ruhelos bezeichnen.“

In dem Film „Sternenlos“, der am 11.1. im Experimentiertheater gezeigt wurde, kämpft der Protagonist Matthias Föhr gegen seine quälenden Erinnerungen. Eine Erlösung scheint unerreichbar zu sein.

Gehetzt von seinen Gedanken und Alpträumen sucht Matthias die Natur und ihren Schutz und jagt zugleich nach einem Mittel, das ihn seine frühere Tat vergessen lässt. Er philosophiert. Friedrich Nietzsche ziert seine offene Gedankenwelt in Form eines Whiteboards, auf das er „Gott ist tot“ in Kapitalbuchstaben geschrieben hat. Matthias Versuche, alles Belastende zu Papier zu bringen, taugen schließlich doch nichts, denn selbst indem er hinterher die Beweise seiner Erinnerung verbrennt, „das Namenlose zwischen den Zeilen“ kann er nicht vernichten.

Alles ändert sich als er Salina entdeckt.

Weiterlesen