Wenn der Vater stirbt

Der Rest der Nacht von Martin Becker

Bild: Luchterhand Literaturverlag

Der Rest der Nacht ist Martin Beckers erster Roman. Er beginnt mit einem Mann, der sein Elternhaus ausräumen lässt. Ein Jahr zuvor ist sein Vater gestorben, nun wird das Haus verkauft. Ein Schlussstrich. Das hatte der Mann, der aus der Ich-Perspektive erzählt, so geplant. Doch dann hält ihn die Stadt, in der er aufgewachsen ist, länger fest. „Die Stadt hat Klauen. Lange Finger hat sie, und die Finger wiederum haben lange Nägel. So sind ihre Klauen. Wenn du geboren wirst, dann legt sie ihre großen Hände um deinen Hals. Und drückt zu.“

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