Der große Gatsby – Oberflächlichkeit und Tiefenillusion

Ein Text von Marian Freistühler

Leser, Zuschauer und Kritik

In Erwartung von Leinwandadaptionen literarischer Werke verhält sich das belesene Kinopublikum gern ambivalent. Skeptisch die Kühnheit der Filmbranche beäugend kauft man sich schließlich nicht weniger neugierig und gespannt doch eine Karte und begutachtet nun also kritisch wie etwas in bunten, von Ton und Musik begleiteten Bewegtbildern auf weißer Leinwand erzählt wird, das man vorher nur von weißem Papier mit schwarzen Buchstaben darauf gekannt hatte.

Dieser freudige Pessimismus stellt die Frage nach den Erwartungen des Zuschauers an den Film und damit in letzter Konsequenz die Frage nach dessen Rezeption, das heißt ebenfalls: die Frage nach der Kritik. Welche Rolle spielt hier die literarische Vorlage?

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Grandioser Auftakt mit kleinem Wermutstropfen

Anna Stärtzel und Christian Meier waren für re>flex im Markgrafentheater!

Abbildung 1: Fotograf: GERT KIERMEYER; v.l.: Band unten: Jimi Siebels, Winfried Wittkopp, Benedikt Zimmermann;auf der Bühne: Thomas Prazak, Matthias Zeeb, Daniel Seniuk, GitteReppin, Janina Zschernig, Violetta Zupancic

Abbildung 1: Fotograf: GERT KIERMEYER; v.l.: Band unten: Jimi Siebels, Winfried Wittkopp, Benedikt Zimmermann;auf der Bühne: Thomas Prazak, Matthias Zeeb, Daniel Seniuk, GitteReppin, Janina Zschernig, Violetta Zupancic

Stell dir vor, du kommst ins Theater und wirst mit Jazz begrüßt. Rauchige Saxophonklänge vermischen sich mit sanfter Klaviermusik und leisen Gitarrenakkorden während sich der Saal mit dem angeregt plauderndem Publikum füllt. Eine Stimmung wie an einem lauen Sommerabend und genau die richtige Stimmung für die Aufführung von: Der Große Gatsby.

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