Heimat?

Heimat: Was ist das eigentlich? In diese Frage verwickeln sich Oliver Goetschel, Thomas Witte und Christine Mertens in dem Stück HEIM//WEGE.

Am 23. Januar feierte das neue Stück der Lumpenbrüder Productions die Premiere im Gostner Hoftheater. Das Künstlerkollektiv um Laurent Gröflin und Christian Hansen bringt damit ein, wie auch das Gostner Hoftheater (mit seiner heimeligen Atmosphäre), abgemünztes Stück auf die Bühne. Weiterlesen

Töten – ein Diskurs

Das Kunstpalais in Erlangen lädt ein vom 31.03. bis zum 17.06.2012, ein tabuisiertes, aber ebenso gegenwärtiges Thema unter die Lupe zu nehmen. In elf Räumen begegnet der Besucher verschiedensten Herangehensweisen an den Gegenstand des Tötens. Die Künstler entwickeln auf individuelle Weise eine Sprache für das Unaussprechliche. So nutzt Parastou Forouhar die Symbolik des Schmetterlings und lädt diese mit Bedeutung auf. Umso näher man dem Mosaik aus bunten Schmetterlingen kommt, desto mehr Gewalt und Grausamkeit offenbaren sich. Gleichzeitig verweist sie mit dem Symbol des Schmetterlings auf ihre eigene Geschichte und die ihrer Eltern, iranische Oppositionspolitiker, die 1998 in ihrem Haus ermordet wurden. Schmetterling, das ist die Bedeutung von Parwaneh, dem Namen ihrer Mutter. Weiterlesen

Mit dem Kopf durch die Wand

"Gegen die Wand", © Gostner Hoftheater

"Gegen die Wand", © Gostner Hoftheater

Gegen die Wand ist ein Stück über Liebe, Sex, den Durst nach dem Leben und der Freiheit. Die beiden Hauptprotagonisten, getriebene und vom Leben enttäuschte Figuren auf einer verzweifelten Suche nach Leidenschaft und Geborgenheit, bewegen sich auf einem Grat zwischen Leben und Tod. Laut, wütend und vulgär fordern sie das Leben heraus und versichern sich so, noch am Leben zu sein. Weiterlesen