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Bild: Con­cor­de, NFP, Neue Visio­nen

Musik, Essen und die Lie­be — die Kino­wo­che wird sinn­lich. Argen­ti­na führt musi­ka­lisch durch die Geschich­te und Kul­tur Argen­ti­ni­ens. Noma folgt Ster­ne­koch René Red­ze­pi auf der Suche nach neu­en Krea­tio­nen. — Und in Lie­be Halal suchen, fin­den oder ver­lie­ren jun­ge Liba­ne­sen die Lie­be.

Argen­ti­na

Regis­seur Car­los Sau­ra nähert sich der argen­ti­ni­schen Kul­tur durch Musik, Tanz und Cho­reo­gra­phie. In einer Rei­he künst­le­ri­scher Dar­bie­tun­gen führt er durch ver­schie­de­ne Regio­nen Argen­ti­ni­ens und gibt Ein­bli­cke in ihre jewei­li­gen Tra­di­tio­nen. Die klas­si­schen Paar­tän­ze und Cho­reo­gra­phi­en wer­den in loser Fol­ge mit Lie­dern ein­hei­mi­scher Bands und Sän­gern ver­knüpft. Wäh­rend der Film zu den Ursprün­gen der tra­di­ti­ons­rei­chen argen­ti­ni­schen Folk­lo­re zurück­führt ent­fal­tet sich neben­bei ein Bild der beweg­ten Geschich­te des Lan­des.

Car­los Sau­ra beschäf­tigt sich seit Jah­ren mit der Ver­an­ke­rung von Tanz und Musik in ver­schie­de­nen Kul­tu­ren. 2010 nahm sich der Spa­ni­er in Fla­men­co, Fla­men­co der anda­lu­si­schen Musik­sze­ne an.

Argen­ti­na läuft ab Don­ners­tag, dem 7. Juli im Cin­ecit­ta‘ in Nürn­berg.

 

Noma

René Red­ze­pis Kopen­ha­ge­ner Restau­rant Noma wur­de in den letz­ten sechs Jah­ren vier Mal von einer bri­ti­schen Fach­zeit­schrift zum bes­ten Restau­rant der Welt gekürt. Der wach­sa­me Blick der Preis­rich­ter treibt den Revo­lu­tio­när der nor­di­schen Küche Jahr für Jahr zu Spit­zen­leis­tun­gen. Mit immer neu­en kuli­na­ri­schen Tricks und Raf­fi­nes­sen ver­sucht er die Gunst der Kri­ti­ker zu errin­gen — aber die Kon­kur­renz ist ihm dabei dicht auf den Fer­sen. Der Doku­men­tar­film wirft einen Blick hin­ter die Kulis­sen und zeigt den oft stres­si­gen All­tag und den krea­ti­ven Druck in der gefrag­tes­ten Küche der Welt.

Für sei­ne außer­ge­wöhn­li­chen Krea­tio­nen greift Red­ze­pi oft auf tra­di­tio­nel­le Zuta­ten sei­ner nor­di­schen Hei­mat zurück — und ver­ar­bei­tet Pfer­de­mu­scheln, Moschus­och­sen und Bir­ken­saft zu ein­zig­ar­ti­gen Krea­tio­nen. Neben der psy­cho­lo­gi­schen Aus­leuch­tung des Spit­zen­kochs wid­met sich Doku­men­tar­fil­mer Pierre Deschamps beson­ders der Prä­sen­ta­ti­on der ver­schie­de­nen Lecke­rei­en — immer­hin isst das Auge mit.

Noma läuft ab Don­ners­tag, dem 7. Juli im Cin­ecit­ta‘ in Nürn­berg.

 

Lie­be Halal

Im liba­ne­si­schen Bei­rut trifft isla­mi­sche Tra­di­ti­on auf west­li­ches Groß­stadt­le­ben. Klar, dass das in der Pra­xis nicht immer gut geht. So hofft die jun­ge Loub­na (Dar­i­ne Ham­zé) nach der Tren­nung von ihrem Ehe­mann auf einen Neu­an­fang mit ihrer Jugend­lie­be Abou (Rodri­gue Slei­man) — doch der ist an einer fes­ten Bin­dung nicht inter­es­siert. Awa­tef (Mir­na Mou­kar­zel) hin­ge­gen ist auf der Suche nach einer Zweit­frau, damit sie sich nicht mehr allein um ihren Mann küm­mern muss. Nach­bar Mok­thar (Hus­sein Mokad­dem) hat der­weil ande­re Sor­gen: Weil er sei­ne Ex-Frau zurück­ge­win­nen will, muss er ihr nach isla­mi­schem Gesetz zuerst einen ande­ren Mann suchen.

Der gebür­ti­ge Liba­ne­se Assad Fou­lad­kar kennt sich in der isla­mi­schen, wie in der west­li­chen Welt aus: Nach sei­nem Stu­di­um in den USA leb­te der Regis­seur eini­ge Jah­re in Aus­tra­li­en, bevor er in den Liba­non zurück­kehr­te. In Lie­be Halal beschreibt er das Lie­bes- und Bezie­hungs­le­ben jun­ger Mos­lems aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven und mit viel augen­zwin­kern­dem Humor.

Lie­be Halal läuft ab Don­ners­tag, dem 7. Juli im Lamm-Licht­spie­le-Kino.

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