Diese Woche läuft an…

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Bild: Koch Media, NFP, Fox

Frü­her war alles bes­ser! Der ehe­ma­li­ge Schach­pro­fi Mao­ri Gene­sis Pot­i­ni lei­det inzwi­schen unter Depres­sio­nen und kann nicht mehr in Wett­kämp­fen antre­ten. In einer neu gegrün­de­ten Schach-Schu­le ver­sucht er Das Talent des Gene­sis Pot­i­ni an min­der­be­mit­tel­te Kin­der wei­ter­zu­ge­ben.
Die frisch ver­lob­te Frei­da und ihre Freun­din­nen sehen sich gern als 7 Göt­tin­nen, mer­ken aber immer wie­der, dass sie ihre Jugend­träu­me begra­ben muss­ten. Zwar haben sie alle sehr unter­schied­li­che Lebens­we­ge ein­ge­schla­gen, ihr gro­ßes Ziel konn­te aber kei­ne ver­wirk­li­chen. Sind die Män­ner in ihrem Leben und die patri­ar­cha­len Struk­tu­ren in ihrer indi­schen Hei­mat dar­an schuld?
Der erfolg­rei­che Wall Street-Ban­ker Davis trau­ert auf sehr indi­vi­du­el­le Wei­se um sei­ne ver­stor­be­ne Frau. In Demo­li­ti­on — Lie­ben und Leben beginnt er umfas­sen­de Beschwer­de­brie­fe an eine Snack­au­to­ma­ten-Fir­ma zu schrei­ben. Über die Brie­fe kommt er in Kon­takt mit der Ser­vice-Mit­ar­bei­te­rin Karen, die selbst gera­de eine per­sön­li­che Kri­se durch­macht.

 

Das Talent des Gene­sis Pot­i­ni

Der in die Jah­re gekom­me­ne neu­see­län­di­sche Schach­pro­fi Mao­ri Gene­sis Pot­i­ni (Cliff Cur­tis) muss­te sei­ne Lei­den­schaft nach einer psy­chi­schen Erkran­kung vor gerau­mer Zeit auf­ge­ben. Doch der ehe­ma­li­ge Cham­pi­on bekämpft sei­ne Depres­si­on und ent­schließt sich schließ­lich, sei­ner Hei­mat­stadt Gis­bor­ne etwas zurück­zu­ge­ben. Er will Kin­dern aus ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen das Schach­spie­len bei­brin­gen und ihnen zei­gen, wel­che Kraft von dem anspruchs­vol­len Denk­sport aus­ge­hen kann. Aber kann er sich in  sei­ner psy­chi­schen Ver­fas­sung wirk­lich um die ver­nach­läs­sig­ten Nach­wuchs­ta­len­te küm­mern?

Schach ist gefähr­lich! Nach Bau­ern­op­fer — Spiel der Köni­ge folgt hier schon der zwei­te Film des Jah­res über die psy­chi­schen Pro­ble­me eines ehe­ma­li­gen Cham­pi­ons. Pot­i­ni war beson­ders für sein Talent beim Blitz-Schach bekannt. Bis zu sei­nem Tod 2011 unter­stütz­te er jun­ge Schach­spie­ler in sei­ner Hei­mat­stadt.

Das Talent des Gene­sis Pot­i­ni läuft ab Don­ners­tag, dem 16. Juni, im Man­hat­tan Kino.

 

7 Göt­tin­nen

Zu ihrer Ver­lo­bung lädt Frei­da (Sarah-Jane Dias) ihre bes­ten Jugend­freun­din­nen zu sich ins indi­sche Goa. Doch bevor das Geheim­nis um den Bräu­ti­gam gelüf­tet wer­den kann, wol­len die Frau­en noch ein­mal so rich­tig die Sau raus­las­sen und ange­mes­sen fei­ern. Dabei könn­ten Freid­as Freun­din­nen unter­schied­li­cher nicht sein: Suran­ja­na (Sand­hya Mri­dul) ist eine har­te Geschäfts­frau und Mut­ter, Joan­na (Amrit Mag­he­ra) eine Nach­wuchs­schau­spie­le­rin, Mad (Anush­ka Man­chan­da) eine ver­träum­te Musi­ke­rin, Nar­gis (Tan­nish­tha Chat­ter­jee) hat nur die Umwelt im Sinn und die ehe­ma­li­ge Top­stu­den­tin Pam (Pav­le­en Gujral) ist inzwi­schen Haus­frau. Nach all den Jah­ren mer­ken sie, dass sie alle ihre Jugend­träu­me auf­ge­ben muss­ten.

Der indi­sche Regis­seur Pan Nalin will mit dem Film auf die noch immer aktu­el­le Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en in sei­ner Hei­mat auf­merk­sam machen. Nach und nach wird den Prot­ago­nis­tin­nen klar, wel­che Aus­wir­kun­gen die patri­ar­cha­len Struk­tu­ren auf ihr eige­nes Leben hat­ten.

7 Göt­tin­nen läuft ab Don­ners­tag, dem 16. Juni, im Lamm-Licht­spie­le-Kino.

 

Demo­li­ti­on — Lie­ben und Leben

Davis Mit­chell (Jake Gyl­len­haal) ist Mit­te 30 und ein erfolg­rei­cher Ban­ker an der Wall Street. Bis zum Tod sei­ner Frau schien sein Leben per­fekt zu ver­lau­fen — doch seit ihrem Auto­un­fall schot­tet er sich mehr und mehr von der Außen­welt ab. Ab jetzt ver­bringt er sei­ne Tage mit dem Schrei­ben unzäh­li­ger Beschwer­de­brie­fe an eine Fir­ma für Snack­au­to­ma­ten, da an dem Tag als sei­ne Frau starb, ein Auto­mat im Kran­ken­haus eine Fehl­funk­ti­on hat­te. Die Brie­fe lan­den bei Karen More­no (Nao­mi Watts), die im Kun­den­ser­vice der Fir­ma arbei­tet. Zwi­schen ihr und Davis ent­steht bald eine unge­wöhn­li­che Freund­schaft.

Regis­seur Jean-Marc Val­lée beschäf­tig­te sich immer wie­der mit Men­schen, die ihre gan­zes bis­he­ri­ges Leben in Fra­ge stel­len. Vor dem Tod der Ehe­frau nutz­te er unter ande­rem eine HIV-Infek­ti­on (Dal­las Buy­ers Club, 2013) und Hero­in-Abhän­gig­keit (Der gro­ße Trip – Wild, 2014) um sei­ne Figu­ren in emo­tio­na­le Aus­nah­me­si­tua­tio­nen zu brin­gen.

Demo­li­ti­on — Lie­ben und Leben läuft ab Don­ners­tag, dem 16. Juni, im Lamm-Licht­spie­le-Kino.

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