Exklusives Interview mit Florian Marschall von Ki’ta:so

Im Anschluss an den Kurzfilmabend vom 5. Januar hat Reflex die Leitung von Ki’ta:so interviewt. Was er zu sagen hat zu Sekt und Filmklappen, Kartenverkauf und Gewinnern, das lest ihr hier, bei Reflex:

Reflex:
Erst mal Glückwunsch für den gelungenen Abend, ist alles so glatt gelaufen, wie du das vorhattest?

Florian Marschall:
Danke schön erst mal, ja, es ist sehr gut gelaufen, natürlich gab es ein paar Kleinigkeiten, wo man noch dran arbeiten kann, wir versuchen natürlich auch immer, von Semester zu Semester besser zu werden. Aber im Großen und Ganzen bin ich ganz zufrieden.

Es gab für diesen Abend ja ein paar Probleme mit dem Kartenkauf, es gab zu wenige, wie  wollt ihr das in Zukunft ändern?
Das Grundproblem ist leider, dass wir nur 130 Plätze im Kinosaal haben, wo dann die Gästeliste für die Filmemacher und unsere Sponsoren ja schon relativ viele verwendet werden. Wir hatten dieses Mal auch einen Vorverkauf, womit wir das Problem vom letzten Mal, wo dann 150 bis 200 Leute Karten haben wollten, die nicht da waren, lösen wollten. Aber ich glaube es ist insgesamt ganz gut gelaufen und wir werden versuchen das beim nächsten Mal besser zu machen.

Du bist jetzt das erste Mal in der Leitung?
Ich habe letztes Semester schon mitgeholfen, dieses Semester habe ich es dann aber zum ersten Mal hauptsächlich übernommen.

Ki’t:so, was heißt das?
Ki’ta:so
ist Griechisch und steht für „Ich sehe“.

Was ist denn so die Philosophie von Ki’ta:so?
Ki’ta:so
hat in erster Linie zwei Säulen, das ist zum einen unser Internetauftritt mit unserer Homepage und dem Newsletter und auch unserer Facebook-Seite.
Zum anderen gibt es die regelmäßigen Filmabende, einmal im Semester, wo dann die Filme, die unterm Semester gedreht werden, gezeigt werden können und da wird dann im echten Leben der Austausch möglich zwischen den Filmemachern und den Filminteressierten.

Ihr seid aber schon unabhängig von der FAU, oder?
Wir versuchen auf jeden Fall, unabhängig von den Unis zu sein. Was auffällt ist, es gibt drei Unis, die mediengestützte Studiengänge anbieten, das sind zum einen die Georg-Simon-Ohm in Nürnberg, dann die Hochschule Ansbach und die Uni Erlangen mit Theater- und Medienwissenschaften. Von daher ist es nahe liegend, dass daher viele Projekte kommen.

Wart ihr überrascht, wer gewonnen hat?
Ich persönlich hätte andere Filme ganz gerne gesehen. Es gibt aber auch bei der Filmsichtung immer klare Tendenzen, welche Filme wir nehmen würden, für die ersten drei Plätze. Das hat sich aber ein bisschen durchgemischt. Aber wir sind schon häufig überrascht, wer unter den ersten drei dann auftaucht. Aber so soll es auch sein, dass unterschiedliche Meinungen zum Tragen kommen.

Der erste Preis, was ist das?
Es gibt Filmklappen, als symbolische Gewinne. Für den ersten Platz haben wir noch eine Flasche Sekt, aber dadurch, dass wir ein gemeinnütziger Verein sind, haben wir keine großen finanziellen Möglichkeiten, daher ist das eher ideell gedacht.

Es gibt Kurzfilmabende in der Region nicht so häufig?
Das stimmt, es gibt zwar Uni-abhängige Kurzfilmabende wie die Ohmrolle in Nürnberg an der GSO oder in Ansbach gibt es auch immer Kurzfilmtage von der Uni aus. Aber uni-unabhängig gibt es hier in der Region sehr wenig, bis auf das mittelfränkische Kurzfilmfestival, und das ist genau die Sparte, in die wir versuchen zu schlagen. Und da die Kommunikation zwischen den Leuten speziell hier in der Region auszubauen.

Was sind eure Bedingungen einen Film bei euch einzureichen?
Das ist sehr locker, die einzige Bedingung ist, dass der Film nicht länger als 30 Minuten sein darf und der Filmemacher muss am Filmabend anwesend sein, um sich den Fragen des Publikums zu stellen. Ansonsten darf jedes Genre eingereicht werden.

Wie findet man euch?
Wer sich für Ki’ta:so interessiert, kann sich unseren Newsletter bestellen, dazu reicht eine formlose Email an kontakt@kitaso.de. Weitere Infos findet ihr auf unsere Homepage www.kitaso.de und auf unserer Facebook-Seite.

Johanna Meyr für Reflex

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