Frauen an die Macht! — Wie Deutschrap 2018 seine Weiblichkeit (wieder-) entdeckt hat

Machen wir uns nichts vor. Das Rap­ga­me ist eine von Män­nern domi­nier­te Bran­che. Umso erfreu­li­cher ist es nun, dass immer mehr Frau­en die­sen Struk­tu­ren den Kampf ansa­gen. Klar, Rap­pe­rin­nen gab es schon immer in der Sze­ne. Doch gefühlt gab es die­ses Jahr so vie­le erfolg­rei­che Releases von weib­li­chen Ver­tre­tern des Raps wie schon lan­ge nicht mehr. Ich wür­de mich sogar so weit aus dem Fens­ter leh­nen und sagen, dass gab es in die­sem Aus­maß noch nie im deut­schen Rap. In die­sem Sin­ne wer­de ich eini­ge der in mei­nen Augen inter­es­san­tes­ten und rele­van­tes­ten Ver­tre­te­rin­nen die­ses Jah­res vor­stel­len.

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Bleiben oder sterben

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Im Vor­der­grund: Sha­na Sophie Brandl als Ami­ra. Bild: © Jochen Quast

Ich wer­de nur einen Ver­such brau­chen“, sagt Ami­ra über­zeugt. Und meint einen Ver­such, sich umzu­brin­gen – wenn sie aus Deutsch­land aus­ge­wie­sen wird. Den Satz sagt sie direkt in die Kame­ra. Das Video lädt sie auf You­Tube hoch, wie die Zuschau­er bei der Pre­mie­re von Heimat.com am 3. Juni in der Gara­ge Erlan­gen erfah­ren. Medi­en­kri­tisch, sati­risch und aktu­ell ist Hol­ger Scho­bers Stück.
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