Das Grauen hinter Pappfassaden

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Nie­mand hört ihr zu — Mascha (Jose­phi­ne May­er) ist allein Bild: Tho­mas Lan­ger

Als die 13-jäh­ri­ge Mascha die blau­en Fle­cken der Nach­bars­kin­der sieht, kommt ihr ein schreck­li­cher Ver­dacht. Miss­han­delt der ange­se­he­ne Auto­händ­ler sei­ne Kin­der? Mit der Büh­nen­ad­ap­ti­on des Romans Ele­fan­ten sieht man nicht wagt sich das Stadt­thea­ter Fürth an ein bri­san­tes und immer aktu­el­les The­ma. Regis­seur Tho­mas Stang zeigt ein­drucks­voll, wie wenig es braucht, um das Grau­en greif­bar zu machen. Wei­ter­le­sen

Tschick“ — oder: Achtung Stroboskop!

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Sams­tag­abend, 19 Uhr, Nürn­berg, Austra­ße 70: Lau­te Musik, hel­le Lich­ter, zwei Jungs, die sich völ­lig aus­powern, wäh­rend sie zur Musik tan­zen. Hier kommt besag­tes Stro­bo­skop zum Ein­satz, vor dem an der Kas­se gewarnt wird und macht aus der Büh­ne eine Tanz­flä­che. Wir sehen Maik und Tschick, die ordent­lich abfei­ern, so wie es sich für zwei Vier­zehn­jäh­ri­ge gehört, wenn die heiß ersehn­ten Som­mer­fe­ri­en end­lich star­ten. Doch die Dar­stel­ler Boris Keil (Tschick) und sein Kol­le­ge David Schir­mer (Maik) zei­gen uns ledig­lich, wie es hät­te sein sol­len. Tat­säch­lich hat die Geschich­te um den Rus­sen Tschick, der in ver­schie­de­nen Hei­men auf­ge­wach­sen ist und mit Alko­hol­fah­ne, Plas­tik­tü­te und in Jog­ging­ho­sen in die sel­be Klas­se geht, wie der Außen­sei­ter Maik Klin­gen­berg aus gutem Eltern­haus, anders ange­fan­gen.

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