Poetry Slam = Stand-up-Comedy?

Sehr gut war die Stim­mung beim letz­ten Slam vor der Som­mer­pau­se im E‑Werk. Das von der Alters­struk­tur sehr gemisch­te Publi­kum klatsch­te und lach­te, was das Zeug hielt. Das ist ja auch gut so. Aber wie steht es mit erns­te­rer Poe­sie? Wei­ter­le­sen

Kleine Männchen – Bitches — Death Metal — Königreich für Schokolade

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Die Slam­mer und Kid Wol­ken­krat­zer

Eine bekannn­te Tech­nik zur Reka­pi­tu­la­ti­on der Inhal­te eines Poe­try Slams vor der Abstim­mung stellt die Stich­wort­su­che dar – war­um also nicht den gest­ri­gen Slam im E‑Werk auch genau­so beschrei­ben?

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Tausche Cocktail gegen Menschenleben

Tho­mas Schmidt (vor­ne), Stef­fen Rie­kers (knie­end), Her­mann Gro­ße-Berg, Sophie Wendt, Lin­da Foers­ter (von oben nach unten) @ GERT KIERMEYER

Mit zehn Euro kannst du die Welt ver­än­dern. Du kannst Men­schen vor dem Hun­ger­tod bewah­ren, eine Schu­le in Afri­ka mit­fi­nan­zie­ren oder den Urwald ret­ten. Ande­rer­seits ist das Geld auch für eine Kino­kar­te gut inves­tiert, eine neue Son­nen­bril­le wäre auch nicht schlecht oder viel­leicht sind die zehn Euro im Spar­strumpf doch am bes­ten auf­ge­ho­ben, wegen der Finanz­kri­se und so. Ist es nicht heuch­le­risch, sich für einen Abend ein gutes Gewis­sen zu kau­fen? Nur um dann zufrie­den in das ver­schwen­de­ri­sches Leben mit den Son­nen­bril­len und Cock­tails zurück­zu­keh­ren? Die­se Fra­gen stellt sich das Stück „Bene­fiz – Jeder ret­tet einen Afri­ka­ner“, das am 10.05.2012 im Mark­gra­f­en­thea­ter Erlan­gen Pre­mie­re fei­er­te. In Jakob Fed­lers Insze­nie­rung ver­su­chen fünf Per­so­nen eine Spen­den­ga­la für eine Schu­le in Gui­nea-Bissau auf die Bei­ne zu stel­len, sind sich aber unei­nig, wofür das Gan­ze über­haupt gut sein soll.

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