Havana Nights Show — Heiße Rhythmen in der Meistersingerhalle

© High­light Con­certs GmbH

Ein Musi­cal bei dem kaum gesun­gen wird? Schwer vor­stell­bar. Doch Hava­na Nights funk­tio­niert prak­tisch ohne Gesang. Statt­des­sen wird umso mehr getanzt, Artis­ten zei­gen beein­dru­cken­de Ein­la­gen und eine Band spielt pas­sen­de Musik dazu. Die Geschich­te tritt dabei fast in den Hin­ter­grund und scheint weni­ger wich­tig zu sein. Wei­ter­le­sen

Filmmusik in Nürnberg: Klassik Radio live in Concert 2018

Bild: Sebas­ti­an Schroth

Am 22.12.2018 bot das Klas­sik Radio Pops Orches­tra in der Meis­ter­sin­ger­hal­le wie­der ein­mal ein äußerst inter­es­san­tes und umfang­rei­ches Pro­gramm aus den schöns­ten Hol­ly­wood-Sound­tracks der letz­ten Jah­re: Star Wars, Die fabel­haf­te Welt der Amé­lie, The Crown, Love Actual­ly uvm. Die Musik allei­ne und die Begeis­te­rung des Publi­kums täu­schen aber lei­der nicht dar­über hin­weg, dass die­se Kon­zert­rei­he zu einer rie­si­gen Wer­be­ma­schi­ne­rie ver­kommt.

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Tresenlesen III: Im Rausch mit Hermann Große-Berg

Bild: Sebas­ti­an Schroth

Er kokst, hängt an der Nadel, trinkt regel­mä­ßig und gibt sich mit Joints den Rest – und liest neben­bei noch aus Wer­ken von Goe­the, Ben­ja­min Stuckkrad-Bar­re oder auch Wal­ter Ben­ja­min vor: Her­mann Gro­ße-Berg prä­sen­tiert einen etwas ande­ren Lite­ra­tur-Abend im Entla’s Kel­ler auf dem Gelän­de der Berg­kirch­weih.

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Interview zu der Tanzperformance „Morph?!“

Alex­an­dra Rauh und Gun­nar Sei­del sind zwei bekann­te Namen, die hin­ter ver­schie­de­nen Auf­füh­run­gen ste­hen. Wir woll­ten das star­ke Künst­ler-Duo näher ken­nen ler­nen. Zuletzt konn­te im Nürn­ber­ger Kunst­Kul­tur­Quar­tier für kur­ze Zeit „Trig­ger“ besucht wer­den. Beein­druckt von der Insze­nie­rung haben wir uns dies­mal von „Morph?!“ inspi­rie­ren las­sen. Direkt nach der Tanz­auf­füh­rung hat­ten wir natür­lich auch ein paar Fra­gen und Anmer­kun­gen an die bei­den. Wei­ter­le­sen

Buntes Theater für Kinder

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Aschen­put­tel umringt von Stief­schwes­ter, Stief­mut­ter, Knecht und Magd. Bild: Thea­ter Libe­ri.

Unter allen Mär­chen ist „Aschen­put­tel“ eines der welt­weit bekann­tes­ten. Wie oft und auf wie vie­le Arten wur­de die Geschich­te schon ver­filmt, ver­tont, erzählt? Das Thea­ter Libe­ri aus Bochum ist gera­de mit einer Ver­si­on des Mär­chens auf Tour, die sich spe­zi­ell an Kin­der rich­tet. Abge­hack­te Fuß­ze­hen und Fer­sen kom­men dar­in nicht vor, dafür eine net­te Stief­schwes­ter und ein coo­ler König.
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Wie ähnlich sich Zwiebeln und Menschen sind

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Lau­rin Thies­mey­er und Tobi­as Mal­char­zik. Bild: Olga Kru­se.

Über­ra­schend“ beschreibt das Thea­ter­pro­jekt von Lau­rin Thies­mey­er und Tobi­as Mal­char­zik wohl am bes­ten. Ein Thea­ter­ex­pe­ri­ment im Expe­ri­men­tier­thea­ter. 75 Minu­ten, in denen die Zuschau­er immer wie­der über­rascht wer­den. Selbst im Thea­ter ist es gewagt, wenn Zuschau­er Schau­spie­ler küs­sen sol­len. Doch: Das Expe­ri­ment gelingt und macht dem Publi­kum sicht­lich Spaß.
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Blumenhüte, Riesenbonbons und sprechende Krähen

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Die Früh­lings­kö­ni­gin möch­te Ger­da am liebs­ten behal­ten. Bild: © Jochen Quast

Eine Stim­mung, die es wohl nur im Mär­chen gibt: Im Publi­kum sind auf­fal­lend vie­le Kin­der, die auf­ge­regt dar­auf war­ten, dass sich der schwar­ze Vor­hang hebt. An den seit­li­chen Plät­zen im Zuschau­er­raum des Mark­gra­f­en­thea­ters legen die Jun­gen und Mäd­chen erwar­tungs­voll ihre Arme auf die gepols­ter­te Balus­tra­de und schau­en neu­gie­rig zur Büh­ne. Der Schrift­zug Die Schnee­kö­ni­gin wird auf den Vor­hang pro­ji­ziert. Es ist die zwölf­te von 35 Vor­stel­lun­gen, die das Ensem­ble des Erlan­ger Thea­ters inner­halb eines Monats zeigt. Und sie ist wirk­lich mär­chen­haft.
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Sin­fo­nie aus Blut und Nebel

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Schlacht­ge­mäl­de in schot­ti­schem Nebel     Bild: Stu­dio­Ca­nal

Anfang des 17. Jahr­hun­derts mach­te Shake­speare den his­to­ri­schen König Mac­beth zum Sinn­bild mensch­li­chen Schei­terns. Heu­te, 400 Jah­re und meh­re­re kino­tech­ni­sche Revo­lu­tio­nen spä­ter, kann sei­ne Geschich­te end­lich ange­mes­sen erzählt wer­den: Als zwei­stün­di­ger Monu­men­tal­film. Regis­seur Jus­tin Kur­zel unter­legt die klas­si­schen Ver­se mit atem­be­rau­ben­den Bil­dern und schafft ein zeit­lo­ses Meis­ter­werk. Das ist beson­ders sei­nem Haupt­dar­stel­ler zu ver­dan­ken. Wei­ter­le­sen

Flüchtlingen etwas Schönes gönnen

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Die Lei­te­rin der Kul­tur­Ta­fel Erlan­gen: Julia­ne Sie­gel.

Gera­de jetzt, in Zei­ten, in denen vie­le Flücht­lin­ge nach Deutsch­land kom­men, wird häu­fig über neu­es, ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment berich­tet: Über Begrü­ßun­gen an Bahn­hö­fen, über Ver­sor­gung mit dem Aller­nö­tigs­ten. All die­se Men­schen zei­gen damit, dass Flücht­lin­ge in Deutsch­land will­kom­men sind. Aber es gibt auch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment, das nicht gera­de erst ent­stan­den ist, son­dern sich über Jah­re ent­wi­ckelt hat. Auch die­se Arbeit ver­dient Respekt und Aner­ken­nung. Die Kul­tur­Ta­fel Erlan­gen ist ein sol­ches Pro­jekt. Sie ermög­licht Bedürf­ti­gen den Zugang zu Kul­tur. Wei­ter­le­sen