Hast Du Angst vor…?

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Eindruck aus dem Arena-Festival 2015. Bild: Andreas Donders

Wenn man in Erlangen überall Theater entdeckt, kann das nur eines heißen: Das Arena-Festival hat begonnen. Vom 8. bis zum 12. Juni sorgt das Festival-Team dafür, dass sich die Innenstadt in eine Bühne verwandelt. Was ist geplant? Werden wir Angst bekommen? Diese und andere Fragen beantworten Pauline Seiberlich und Gesa Schermuly, Mitglieder des Organisationsteams, in einem Interview. Weiterlesen

Rap für Radikale

The Future is still unwritten. Daisy Chain, Kronstadt und Refpolk (Foto: Nathalie Lex).

The Future is still unwritten: Daisy Chain, Kronstadt und Refpolk (Foto: Nathalie Lex).

Einen ganzen Tag lang Rap und Hip Hop auf einem Festival in Nürnberg – wie ist das nur auszuhalten? Eigentlich sehr gut, auch oder gerade wenn man kein Fan für konventionellen Mainstreamrap ist. Vielleicht lag es auch daran, dass ich ausnahmsweise einmal gut gelaunt war, wohl eher aber daran, dass es sich um das linksrevolutionäre und internationalistische Unspoken Words-Festival im Stadtteilzentrum Desi handelte. Denn ja, Rap kann und muss auch mal politisch sein.

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Das ARENA-Festival ruft und re>flex ist mit dabei!

ARENA... der jungen Künste

Es ist wieder soweit: Das Team des „ARENA…der jungen Künste“ – Festivals in Erlangen steht schon in den Startlöchern. Nächste Woche – vom 25. bis 30. Juli – findet die 23. internationale Woche des jungen Theaters statt. 2013 konfrontiert das Festival sein Publikum mit Grenzerfahrungen, Grenzen-Austesten, Grenzüberschreitung. 

Das re>flexmagazin wird dieses Jahr eine Kooperation eingehen  mit der kleinen festivaleigenen Zeitschrift „SPOTS“. Wir werden beide vom Festival berichten, online und in Papierversion.  Wir laden herzlich dazu ein, die während der Woche angeregten Diskussionen auf diesen Seiten weiter zu führen.

Viel Spaß wünscht Euer re>flex-Team!

 

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Breath in, breath out – „Eine choreografierte Atemperformance“


co>labs

Foto: Thomas Lange

Den Atem zu spüren. Dazu wird man bei „Breathless“ aufgefordert, während man auf Luftmatten hin und her wabbelt. Ein wenig komisch findet man diese Anweisung schon. Wann, und vor allem wie spürt man schon den Atem? Der läuft doch von alleine! Normalerweise hat man ja keine Zeit für einen solchen Humbug. Eigentlich haben wir nie Zeit für solche Dinge. die kleinen Dinge, die bewussten Dinge. Sie gehen unter im Stress unseres Alltages, sind nicht effizient genug, um uns voran zu bringen.

Wir vernachlässigen sie und vergessen sie letztendlich.

Der ganze Bühnenaufbau, ein komplett mit Luftmatten ausgekleideter Raum, erinnert an eine Irrenanstalt. Die Frage ist nur, wer ist hier verrückt? Die Tänzer? Mit der Zeit wird einem bewusst, dass wir uns selbst in ihrem Tun widerspiegeln. Die Verrückten, das sind wir.

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