Artikel getaggt mit Tanz

Eine feste, todsichere Angelegenheit

Antigone

Anti­gone und Ihre Spie­ler (v.l.n.r.: Cat Smits, Hil­lary Blake Fires­tone, Michele Rizzo)

Über­rascht blickt Poly­n­ei­kos Michele Rizzo an. Des­sen Arm steckt in Poly­n­ei­kos’ Rücken. Der The­ba­ner erzit­tert. Es trifft ihn wie der Tod: Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Sondierung

Tanaka NaokoDie Abso­lute Hel­lig­keit eines Sterns ermit­teln Phy­si­ker, indem sie die Dis­tanz zu ihm rech­ne­risch nor­mie­ren. Das gleich­na­mige Stück von Naoko Tan­aka will eine Hel­lig­keit ver­mes­sen, deren Dis­tanz weit­aus schwie­ri­ger zu erfas­sen ist, ein Licht jen­seits des quan­ti­fi­zier­ba­ren Bereichs. Dazu stürzt Tan­aka das Publi­kum und sich selbst zunächst in voll­kom­mene Fins­ter­nis. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Breath in, breath out — „Eine choreografierte Atemperformance“


co>labs

Foto: Tho­mas Lange

Den Atem zu spü­ren. Dazu wird man bei „Bre­ath­less“ auf­ge­for­dert, wäh­rend man auf Luft­mat­ten hin und her wab­belt. Ein wenig komisch fin­det man diese Anwei­sung schon. Wann, und vor allem wie spürt man schon den Atem? Der läuft doch von alleine! Nor­ma­ler­weise hat man ja keine Zeit für einen sol­chen Hum­bug. Eigent­lich haben wir nie Zeit für sol­che Dinge. die klei­nen Dinge, die bewuss­ten Dinge. Sie gehen unter im Stress unse­res All­ta­ges, sind nicht effi­zi­ent genug, um uns voran zu bringen.

Wir ver­nach­läs­si­gen sie und ver­ges­sen sie letztendlich.

Der ganze Büh­nen­auf­bau, ein kom­plett mit Luft­mat­ten aus­ge­klei­de­ter Raum, erin­nert an eine Irren­an­stalt. Die Frage ist nur, wer ist hier ver­rückt? Die Tän­zer? Mit der Zeit wird einem bewusst, dass wir uns selbst in ihrem Tun wider­spie­geln. Die Ver­rück­ten, das sind wir.

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