Havana Nights Show — Heiße Rhythmen in der Meistersingerhalle

© High­light Con­certs GmbH

Ein Musi­cal bei dem kaum gesun­gen wird? Schwer vor­stell­bar. Doch Hava­na Nights funk­tio­niert prak­tisch ohne Gesang. Statt­des­sen wird umso mehr getanzt, Artis­ten zei­gen beein­dru­cken­de Ein­la­gen und eine Band spielt pas­sen­de Musik dazu. Die Geschich­te tritt dabei fast in den Hin­ter­grund und scheint weni­ger wich­tig zu sein. Wei­ter­le­sen

Juicy Beats Festival — Eine prallgefüllte Wundertüte im Herzen Dortmunds

Bild: Eli­as Schaub

Eine lan­ge Ste­cke von 450 Kilo­me­tern, die von Erlan­gen nach Dort­mund vor uns lie­gen. Und trotz der fürs Wochen­en­de pro­gnos­ti­zier­ten Tem­pe­ra­tu­ren von über 30 Grad, könn­te die Lau­ne nicht bes­ser sein. Denn das Jui­cy Beats Fes­ti­val steht mal wie­der an. Ob unse­re hohe Erwar­tun­gen nach dem ers­ten Besuch vom Vor­jahr erfüllt wer­den konn­ten, erfahrt ihr im Fol­gen­den. Wei­ter­le­sen

Interview zu der Tanzperformance „Morph?!“

Alex­an­dra Rauh und Gun­nar Sei­del sind zwei bekann­te Namen, die hin­ter ver­schie­de­nen Auf­füh­run­gen ste­hen. Wir woll­ten das star­ke Künst­ler-Duo näher ken­nen ler­nen. Zuletzt konn­te im Nürn­ber­ger Kunst­Kul­tur­Quar­tier für kur­ze Zeit „Trig­ger“ besucht wer­den. Beein­druckt von der Insze­nie­rung haben wir uns dies­mal von „Morph?!“ inspi­rie­ren las­sen. Direkt nach der Tanz­auf­füh­rung hat­ten wir natür­lich auch ein paar Fra­gen und Anmer­kun­gen an die bei­den. Wei­ter­le­sen

Hast Du Angst vor…?

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Ein­druck aus dem Are­na-Fes­ti­val 2015. Bild: Andre­as Don­ders

Wenn man in Erlan­gen über­all Thea­ter ent­deckt, kann das nur eines hei­ßen: Das Are­na-Fes­ti­val hat begon­nen. Vom 8. bis zum 12. Juni sorgt das Fes­ti­val-Team dafür, dass sich die Innen­stadt in eine Büh­ne ver­wan­delt. Was ist geplant? Wer­den wir Angst bekom­men? Die­se und ande­re Fra­gen beant­wor­ten Pau­li­ne Sei­ber­lich und Gesa Scher­mu­ly, Mit­glie­der des Orga­ni­sa­ti­ons­teams, in einem Inter­view. Wei­ter­le­sen

Rap für Radikale

The Future is still unwritten. Daisy Chain, Kronstadt und Refpolk (Foto: Nathalie Lex).

The Future is still unwrit­ten: Dai­sy Chain, Kron­stadt und Ref­polk (Foto: Natha­lie Lex).

Einen gan­zen Tag lang Rap und Hip Hop auf einem Fes­ti­val in Nürn­berg – wie ist das nur aus­zu­hal­ten? Eigent­lich sehr gut, auch oder gera­de wenn man kein Fan für kon­ven­tio­nel­len Main­stream­rap ist. Viel­leicht lag es auch dar­an, dass ich aus­nahms­wei­se ein­mal gut gelaunt war, wohl eher aber dar­an, dass es sich um das links­re­vo­lu­tio­nä­re und inter­na­tio­na­lis­ti­sche Uns­po­ken Words-Fes­ti­val im Stadt­teil­zen­trum Desi han­del­te. Denn ja, Rap kann und muss auch mal poli­tisch sein.

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Das ARENA-Festival ruft und re>flex ist mit dabei!

ARENA... der jungen Künste

Es ist wie­der soweit: Das Team des „ARENA…der jun­gen Küns­te“ — Fes­ti­vals in Erlan­gen steht schon in den Start­lö­chern. Nächs­te Woche — vom 25. bis 30. Juli — fin­det die 23. inter­na­tio­na­le Woche des jun­gen Thea­ters statt. 2013 kon­fron­tiert das Fes­ti­val sein Publi­kum mit Grenz­erfah­run­gen, Gren­zen-Aus­tes­ten, Grenz­über­schrei­tung. 

Das re>flexmagazin wird die­ses Jahr eine Koope­ra­ti­on ein­ge­hen  mit der klei­nen fes­ti­val­ei­ge­nen Zeit­schrift „SPOTS“. Wir wer­den bei­de vom Fes­ti­val berich­ten, online und in Papier­ver­si­on.  Wir laden herz­lich dazu ein, die wäh­rend der Woche ange­reg­ten Dis­kus­sio­nen auf die­sen Sei­ten wei­ter zu füh­ren.

Viel Spaß wünscht Euer re>flex-Team!

 

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Breath in, breath out — „Eine choreografierte Atemperformance“


co>labs

Foto: Tho­mas Lan­ge

Den Atem zu spü­ren. Dazu wird man bei „Bre­ath­less“ auf­ge­for­dert, wäh­rend man auf Luft­mat­ten hin und her wab­belt. Ein wenig komisch fin­det man die­se Anwei­sung schon. Wann, und vor allem wie spürt man schon den Atem? Der läuft doch von allei­ne! Nor­ma­ler­wei­se hat man ja kei­ne Zeit für einen sol­chen Hum­bug. Eigent­lich haben wir nie Zeit für sol­che Din­ge. die klei­nen Din­ge, die bewuss­ten Din­ge. Sie gehen unter im Stress unse­res All­ta­ges, sind nicht effi­zi­ent genug, um uns vor­an zu brin­gen.

Wir ver­nach­läs­si­gen sie und ver­ges­sen sie letzt­end­lich.

Der gan­ze Büh­nen­auf­bau, ein kom­plett mit Luft­mat­ten aus­ge­klei­de­ter Raum, erin­nert an eine Irren­an­stalt. Die Fra­ge ist nur, wer ist hier ver­rückt? Die Tän­zer? Mit der Zeit wird einem bewusst, dass wir uns selbst in ihrem Tun wider­spie­geln. Die Ver­rück­ten, das sind wir.

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