Goldroger“ — Ein Interviewschatz zu „Diskman Antishock“ Teil 2

Bild: Fre­de­ri­ke Wet­zels

Gold­ro­ger“ hat aktu­ell viel zu erzäh­len. Das fällt nicht nur auf, wenn man sich sei­nen bei­den Releases „Diskman Antis­hock 1+2“ anhört, son­dern auch bei unse­rem Inter­view, dass wir im Som­mer die­ses Jahr online führ­ten. Die­ses extrem span­nen­de und auf­schluss­rei­che Gespräch wol­len wir euch natür­lich nicht vor­ent­hal­ten. Des­we­gen folgt hier Teil 2 des XXL-Inter­views. Im zwei­ten Teil erfahrt ihr mehr über die Messa­ges der Songs, den psy­chi­schen strugg­le des Artist und war­um er Musik als The­ra­pie nicht emp­feh­len kann. Wei­ter­le­sen

Ein bisschen Max Frisch in Berlin

Cover von "Aus dem Berliner Journal" von Max Frisch (Quelle: Suhrkamp Verlag).

Cover von Aus dem Ber­li­ner Jour­nal von Max Frisch (Quel­le: Suhr­kamp Ver­lag).

Seit ein paar Tagen sind sie end­lich ver­öf­fent­licht: die Tage­bü­cher, die der Schwei­zer Schrift­stel­ler Max Frisch in sei­ner Lebens­pha­se in Ber­lin schrieb, näm­lich Aus dem Ber­li­ner Jour­nal, her­aus­ge­ben vom Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Prä­si­den­ten der Max-Frisch-Stif­tung, Tho­mas Sträss­le, und ver­legt vom Suhr­kamp Ver­lag. Lei­der hat die Stif­tung nur die bei­den ers­ten Hef­te, über die Jah­re 1973 und 1974 ver­öf­fent­licht (und das auch nur mit Kür­zun­gen); die rest­li­chen drei Hef­te zu den Jah­ren 1975–1980 haben sie kom­plett weg­ge­las­sen — eine fata­le, aber viel­leicht not­wen­di­ge Kür­zung.

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(2/6) Das Smartphone als Sinnbild der Epoche

Die Ent­wick­lung von den ers­ten prak­ti­ka­blen Mobil­te­le­fo­nen (die heu­te gern „Faust­keil“ genannt wer­den) zum inter­net­fä­hi­gen, mul­ti­funk­tio­na­len Smart­pho­ne, ver­lief in kaum zehn Jah­ren rasend schnell. Bei­na­he jedes Jahr zele­briert Apple die Vor­stel­lung eines neu­en „revo­lu­tio­nä­ren und magi­schen Objekts“ wie ein reli­giö­ses Ritu­al. Regel­mä­ßig ste­hen die Kun­den Schlan­ge, um zu den Ers­ten zu gehö­ren, die sie besit­zen und benut­zen. Die Lis­te der Pro­duk­te ist lang vom iPod, iPho­ne zum iPad und der Markt ist hart umkämpft. Jedes die­ser Gerä­te ist für einen Benut­zer aus­ge­legt, auf dem Dis­play erscheint eine indi­vi­du­el­le Viel­falt von Optio­nen. Doch eben­so wie die Kathe­dra­len bün­deln sie die Hoff­nun­gen und Heils­ver­spre­chen ihrerund unse­rer Zeit. Wei­ter­le­sen