Tresenlesen III: Im Rausch mit Hermann Große-Berg

Bild: Sebas­ti­an Schroth

Er kokst, hängt an der Nadel, trinkt regel­mä­ßig und gibt sich mit Joints den Rest – und liest neben­bei noch aus Wer­ken von Goe­the, Ben­ja­min Stuckkrad-Bar­re oder auch Wal­ter Ben­ja­min vor: Her­mann Gro­ße-Berg prä­sen­tiert einen etwas ande­ren Lite­ra­tur-Abend im Entla’s Kel­ler auf dem Gelän­de der Berg­kirch­weih.

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Man muss nur den Geschichten folgen

DSC_0914Es war ein­mal eine Pira­ten­ban­de. Die ent­deck­te eines Tages ein Mäd­chen, das auf einer Schatz­kis­te im Meer trieb. Wie es sich für eine ordent­li­che Pira­ten­ban­de gehört, woll­te sie sich den Schatz sichern und das Mäd­chen wie­der über Bord wer­fen. Aber das Mäd­chen blieb, nach­dem nur es die Ant­wort dar­auf hat­te, wie der Schatz zu öff­nen war. Als die Pira­ten dann aller­dings sahen, was sich in der Schatz­kis­te befand, schau­ten sie dumm aus der Wäsche: Bücher. Was soll­ten sie denn mit Büchern? Sie beschlos­sen, ihren ursprüng­li­chen Plan nun wirk­lich in Tat umzu­set­zen. Aber das Mäd­chen ret­te­te sich, ein biss­chen wie in Tau­send­und­ei­ner Nacht, mit der Erzäh­lung einer Geschich­te und bewies, dass Bücher eben doch ein Schatz sein kön­nen – und zwar ein sehr wert­vol­ler. Wei­ter­le­sen