In einem Meer aus Langeweile, Selbstisolation und Hygienevorschriften

Die Wochen­en­den sind aus­ge­bucht: Tau­ber­tal, Wald­stock, Krach am Bach und Klang­the­ra­pie. Dazwi­schen noch ein paar ein­zel­ne Kon­zer­te, Geburts­tags­fei­ern und zwei Hoch­zei­ten. So war­ten die­se Ter­mi­ne teils seit einem Jahr im Kalen­der, Mona­te ver­ge­hen und trau­rig steht da der Ein­trag „Feie­rei San­ti“ und sieht, wie der Tag vor­bei­geht, ohne, dass irgend­ei­ne Feie­rei statt­ge­fun­den hat. Und obwohl der Som­mer – zumin­dest im Kalen­der – bereits am Anfang des Jah­res schon dop­pelt und drei­fach aus­ge­bucht war, quält uns seit Mona­ten die Lan­ge­wei­le.

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Aus Liebe

Aus Liebe

Sze­nen aus dem Fami­li­en­le­ben; Foto: Jut­ta Miss­bach

Nor­ma­ler Fami­li­en­all­tag: Der Vater arbei­tet im Par­la­ment, die Mut­ter ist Haus­frau und küm­mert sich um Töch­ter­chen Flo­ra. Die Ehe ist zer­rüt­tet und steht kurz vor der Schei­dung. Nichts Unge­wöhn­li­ches. Doch Mut­ter und Toch­ter lie­gen eines Tages mit der Hacke erschla­gen in ihrer eige­nen Woh­nung. Der Mör­der? Der Vater. Das ein­zi­ge Motiv, das er für sei­ne grau­sa­me Tat nennt: „Aus Lie­be.“ Wei­ter­le­sen

Der Entertainer seiner selbst

Supergute Tage

Hen­ri­et­te Schmidt als Chris­to­pher Boo­ne
Foto: Staats­thea­ter Nürn­berg

Moon­boots und Mikro­fon: Manch einer, der die Pre­mie­re des Thea­ter­stücks „Super­gu­te Tage oder die son­der­ba­re Welt des Chris­to­pher Boo­ne“ am ver­gan­ge­nen Sams­tag besucht hat, hät­te sich die belieb­te Roman­fi­gur aus Mark Had­dons gleich­na­mi­gen Roman wohl anders vor­ge­stellt. Vor allem auch, weil der Roman viel von dem Innen­le­ben des Asper­ger-Aut­his­ten erzählt. Doch das kann man schein­bar unter­schied­lich aus­le­gen. In der Insze­nie­rung von Chris­toph Mehl­er wird das Inne­re nach außen gekehrt: Das ist ein schmerz­haf­ter Pro­zess für jeden, der einen ent­spann­ten Thea­ter­abend erwar­tet hat.

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Cyrano de Bergerac – Ein Mantel-und-Degen-Stück mit Finesse

Hof-Cyrano12-KathrinHolighausDurch die Türen des Schau­spiel­hau­ses in Nürn­berg strömt das Publi­kum aus dem ers­ten som­mer­li­chen Abend in Fran­ken seit Wochen in den küh­len Zuschau­er­raum des Thea­ters und somit in das nebel­ver­han­ge­ne Paris des 17. Jahr­hun­derts. Wei­ter­le­sen