Deaflympics 2017 – Ein Erlebnisbericht

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Endfinale im Volleyball: Venezuela gegen Türkei Bild: Nihansu Banu Albayrak

Die 23. Deaflympics wurde am 18. Juli feierlich in der türkischen Provinz Samsun am Schwarzen Meer eröffnet. Für die Veranstaltung sind einige Sportstätten neu errichtet worden. Teilgenommen haben 3105 Sportler aus 97 verschiedenen Ländern. Hochgespannt haben sich etwa 33.919 Zuschauer in den Hallen versammelt…

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kultur>kolumne: Fußball versus Theater

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Foto: Rebecca Vogt

Flip-Flop heißt eine kreative Technik aus der Sozialwissenschaft. Wer eine eigene Theorie entwickeln will und gerade auf dem Schlauch steht, kann damit auf völlig neue Einfälle kommen. Denn man stellt sich das komplette Gegenteil von etwas vor, vergleicht Extrempole miteinander. Extrempole wie Fußball und Theater.

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Ins Netz gegangen

Scharf angeschossen - Fußball auf dem Feld der Ehre (Foto: Awaya Legends https://www.flickr.com/photos/awaya/2717850130/sizes/m/in/photostream/)

Scharf angeschossen – Fußball auf dem Feld der Ehre (Foto: Awaya Legends https://www.flickr.com/photos/awaya/2717850130/sizes/m/in/photostream/)

Da ging es aber ganz schön ab, die letzten Tage in unserem re>flex-Magazin. Vor zwei Tagen veröffentlichte ich meinem Essay Faschistoider Fußball. Das hat in unserem Magazin erfreulicherweise eine hitzige, öffentliche Diskussion ausgelöst. Denn die provokante These des Artikels war, dass das Phänomen Fußball faschistoide Elemente aufweist, was ich primär belegt habe, anhand der Faktoren Patriotismus, gekoppelt mit einem Hypernationalismus, und totalitären Zügen durch den Massencharakter, der Abslouheit des Fußballs und dem sakralen Warenfetisch, der um das Produkt herum generiert wird. Widerspruch ist da ja eigentlich schon vorprogrammiert. Eine Erwiderung von Philip J. Dingeldey

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Faschistoider Fußball

Der Organismus des Massencharakters (Quelle: Wikimedia Commons/ Adriá-garcia).

Der Organismus des Massencharakters (Quelle: Wikimedia Commons/ Adriá-garcia).

In Kürze beginnt wieder einmal der größte Zirkus der Welt – nämlich die Fußball-Weltmeisterschaft (WM) –, und die Deutschen sind schon ganz aus dem Häuschen. Überall findet man jetzt Fanartikel, über Schmuck, Halsbänder, Fußbälle, Schminke – freilich alles in den deutschen Nationalfarben. Selbst Produkte, die auf den ersten Blick nichts mit Fußball zu tun haben, versuchen mit dem WM-Etikett ihre Umsätze, meist erfolgreich, zu maximieren. Das nennt sich dann Fußballfieber.

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