Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus?

Lächeln Sie nicht zuviel_ (c) Karoline Felsmann

Sze­ne aus „Lächeln Sie nicht zuviel“, Bild: © Karo­li­ne Fels­mann

Lächeln Sie nicht zuviel. Ralph Jung probt Emi­lia Galot­ti“ — ein inter­es­san­ter Titel, der nicht all­zu viel ver­rät. Das Thea­ter Erlan­gen zeigt im Rah­men der „Werk­schau: Les­sing“ vom 3. bis zum 8. März unter ande­rem die­ses Stück. Im Inter­view mit Regis­seu­rin Anni­ka Schwei­zer geht es um die Insze­nie­rung und das Män­ner- und Frau­en­bild in unse­rer Gesell­schaft. Mögen alle Frau­en pink und alle Män­ner Fuß­ball?

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An der Liebe vergangen

Cover zu straight white male von John Niven (Quelle: Wilhelm Heyne Verlag).

Cover zu strai­ght white male von John Niven (Quel­le: Wil­helm Hey­ne Ver­lag).

Einen hei­te­ren, span­nen­den, aber auch banal-ste­reo­ty­pen Roman hat der schot­ti­sche Autor John Niven mit strai­ght white male vor­ge­legt. Niven hat schon meh­re­re erfolg­rei­che Novel­len und Roma­ne geschrie­ben und lebt in der Nähe von Lon­don. Mit sei­nem neu­en Buch prä­sen­tiert er eine bei­ßen­de Sati­re über Hol­ly­wood und den bri­ti­schen Lite­ra­tur­be­trieb.

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Guten Morgen, vergewaltigtes Warschau“

Cover zu Morphin von Tzczepan Twardoch (Quelle: Rowohlt Verlag).

Cover zu Mor­phin von Tzc­ze­pan Twar­doch (Quel­le: Rowohlt Ver­lag).

So gut wie alle lite­ra­ri­schen Wer­ke lau­fen im Resul­tat mehr oder weni­ger expli­zit auf einen spe­zi­fi­schen Topos hin­aus: Der Fra­ge nach der eige­nen Iden­ti­tät. Der pol­ni­sche Schrift­stel­ler Szc­ze­pan Twar­doch hat in sei­nem neu­en Roman Mor­phin die­se Fra­ge klar und deut­lich auf­ge­nom­men und in ihren ver­schie­dens­ten Facet­ten beleuch­tet, anhand eines abge­half­ter­ten halb pol­nisch, halb deut­schen Anti­hel­den im von den Deut­schen besetz­ten War­schau von 1939.

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Determination und Freiheit, abseits der Zivilisation

Cover von "Kings of Nowhere" (Quelle: Aufbau Verlag).

Cover von „Kings of Nowhe­re“ (Quel­le: Auf­bau Ver­lag).

Wer glaubt, in dem gan­zen Stress einen Weih­nachts­kol­ler zu bekom­men, könn­te durch die­ses scho­nungs­lo­se Buch die nöti­ge Erlö­sung fin­den: T. J. For­res­ters zwei­ter Roman Kings of Nowhe­re, kürz­lich in Blu­men­bar beim Auf­bau Ver­lag erschie­nen und über­setzt von Teja Schwa­ner. Der Roman beschäf­tigt sich direkt mit der Fra­ge, ob der Mensch sich selbst ändern kann.

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Fabian, radikal unzensiert

Cover zu "Der Gang vor die Hunde", Quelle: Atrium Verlag AG

Cover zu „Der Gang vor die Hun­de“, Quel­le: Atri­um Ver­lag

End­lich liegt sie vor: Die Ori­gi­nal­fas­sung von Erich Käst­ners Roman Fabi­an. Geschich­te eines Mora­lis­ten – unge­kürzt und mit dem ursprüng­lich von Käst­ner vor­ge­se­he­nen, pes­si­mis­ti­schen Titel Der Gang vor die Hun­de ver­se­hen. Das erst­mals 1931 erschie­ne­ne Buch por­trai­tiert die Ber­li­ner Gesell­schaft, kurz vor dem poli­tisch-ethi­schen Unter­gang der Wei­ma­rer Repu­blik und gilt, so Mar­cel Reich-Rani­cki, als Plä­doy­er für die Ver­nunft in Zei­ten der Unver­nunft. Da es aber dem dama­li­gen Lek­tor Curt Wel­ler in man­chen Pas­sa­gen zu krass war, wur­de der Titel ver­än­dert und Kür­zun­gen vor­ge­nom­men. Die­se Zen­sur wur­de nun beho­ben.

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