Das Schicksal scheint eine Frau zu sein

IMG_8208Buch­re­zen­si­on: „mei­ne trau­er traut sich was!“ von Andrea Rie­din­ger

Das Schick­sal scheint eine Frau zu sein. Eine zicki­ge, unbe­re­chen­ba­re. Eine, die schreit: „Nimm mich end­lich wahr! Ich bin hier!“ Und dem pro­vo­zie­rend hin­zu­fügt: „Du kannst vor mir nicht weg­lau­fen!“

Stimmt, man kann nicht weg­lau­fen. Selbst wenn man sehr schnell rennt. Aber man kann reden, sich die radi­ka­le Frei­heit neh­men laut zu schrei­en oder man kann lei­se trau­rig sein. Man kann sich ein klei­nes Glück schaf­fen und wei­nend lachen. Die Jour­na­lis­tin Andrea Rie­din­ger zeigt Wei­ter­le­sen

Hochzeit im Scheinwerferlicht

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Fotos: Sime­on John­ke

Romeo und Julia: eines der bekann­tes­ten Thea­ter­stü­cke der Welt, wenn nicht gar das bekann­tes­te. Sogar Hol­ly­wood hat das Dra­ma ver­filmt. Gera­de so wie man es von Hol­ly­wood-Pro­duk­tio­nen gewöhnt ist: Mit pom­pö­sen Kos­tü­men, Leo­nar­do DiCa­prio in der Haupt­rol­le und ganz gro­ßen Gefüh­len. All das unter­stützt von Shake­speares Ori­gi­nal-Text, der alles ande­re als nüch­tern ist. Zu viel Kitsch? Zu viel Pathos? Einen Gegen­ent­wurf lie­fert das thea­ter zwo sie­ben – nicht nur, weil sie kei­nen DiCa­prio haben. Wei­ter­le­sen

Die Neonovelle

Paul Heyse (Quelle: Wikimedia Commons/ Tim).

Paul Hey­se (Quel­le: Wiki­me­dia Commons/ Tim).

Die Novel­le ist tot! Zwar ist sie eine alt­be­kann­te und all­seits aner­kann­te Lite­ra­tur­gat­tung, die angeb­lich eine der größ­ten lite­ra­ri­schen Her­aus­for­de­run­gen für den Autor dar­stellt; jedoch stellt sich die lite­ra­tur­theo­re­ti­sche Fra­ge, inwie­weit das Gen­re der Novel­le im ein­und­zwan­zigs­ten Jahr­hun­dert noch in ihrer klas­si­schen Form brauch­bar ist. Und sie ist es nicht. Schein­bar heißt es hier: Leben­dig Geglaub­te ster­ben eher. Dar­um braucht es eine neue Theo­rie und Form der Novel­le!

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