Brüche im Streben: Faust

Schau­bu­de Ber­lin zeigt „Faust“

Bruch“ ist das Schlag­wort die­ses Thea­ter­abends. Das ist nicht ver­wun­der­lich, ist doch Faust als ein Cha­rak­ter anzu­se­hen, der mit Brü­chen spielt. Um sein Stre­ben  nach dem zu befrie­di­gen, „was die Welt / im Inners­ten zusam­men­hält“, zieht er alle Regis­ter: erst die Wei­ße Magie, dann die Schwar­ze Magie, ein biss­chen Chris­ten­tum und dann der Pakt mit dem Teu­fel. Die­ser scheint in der Insze­nie­rung von Hol­ger Teschke die eigent­li­che Kraft Wei­ter­le­sen