Wodka und Schädelkuchen

Bild:

Eisen­stein (Elmer Bäck) lebt sich ein.            Bild: Salz­ge­ber

Nach meh­re­ren Pro­pa­gan­da­fil­men über die glor­rei­che rus­si­sche Revo­lu­ti­on braucht Meis­ter­re­gis­seur Ser­gej Eisen­stein einen Tape­ten­wech­sel — und reist ins fer­ne Mexi­ko. Eisen­stein in Gua­na­jua­to nutzt die Rei­se, um dem Exzen­tri­ker gleich noch eine Lie­bes­ge­schich­te anzu­dich­ten. Zwi­schen­durch wer­den dann aber auch noch wich­ti­ge The­men ange­spro­chen.

Wei­ter­le­sen

Krieg. Macht. Medien.

IMG_2774 2

v.l.: Andre­as Schenk, Johan­nes Grotz­ky, Julia Obert­reis.

Wie Rot­käpp­chen gegen den bösen Wolf, so steht die gute Ukrai­ne dem schlech­ten Russ­land gegen­über. Das ist über­spitzt for­mu­liert, aber so ähn­lich wird der Ukrai­ne-Kon­flikt in den deut­schen Medi­en dar­ge­stellt. War­um? Und wie berich­ten ukrai­ni­sche und rus­si­sche Medi­en selbst? Sol­che Fra­gen haben Andre­as Schenk und Prof. Dr. Johan­nes Grotz­ky am 12. Janu­ar beant­wor­tet – im gut gefüll­ten Expe­ri­men­tier­thea­ter der Uni­ver­si­tät Erlan­gen. Ihre Ant­wor­ten fal­len nicht sehr posi­tiv aus.
Wei­ter­le­sen

Frei ist hier nur das Pferd!“

HochzeitsgesellschaftRuss­land, ein rie­si­ges, dunk­les Land, das von fins­ter drein­bli­cken­den Men­schen bewohnt wird. Das sind so unge­fähr die Kli­schees, die einem dazu ein­fal­len. Wer mehr dar­über wis­sen will, der konn­te sich am 22. und 23. Okto­ber 2010 „Kad­disch“ anse­hen.
Als Auf­takt zum Rus­si­schen Thea­ter­herbst orga­ni­sier­te der deutsch-rus­si­sche Kul­tur­ver­ein Brü­cken e.V. das von Scholem Ale­jchem geschrie­be­ne Stück, das sowohl von rus­si­schen, als auch deut­schen Lai­en­schau­spie­lern auf­ge­führt wur­de. „Kad­disch“ bedeu­tet „Der Hei­li­ge“ und ist ein Lob­prei­sungs­ge­bet an Gott.
Es geht bei dem Stück dar­um, Freu­de und Trau­er mit­ein­an­der zu ver­ei­nen. Daher spielt auch der schwar­ze Humor eine gro­ße Rol­le.

Und tat­säch­lich bie­tet die Geschich­te von Milch­mann Tewje (Gre­gor Schmitt) dem Zuschau­er die Mög­lich­keit, zu lachen und zu wei­nen. Fünf Töch­ter hat der tüch­ti­ge Jude, und die wol­len nicht nur ernährt, son­dern auch irgend­wann ver­hei­ra­tet wer­den. Ein Hei­rats­ver­mitt­ler (Tho­mas Fran­ke) taucht auf, denn der Schlach­ter Lej­ser-Wolf (Axel Schweich­ler) möch­te sei­ne Ein­sam­keit been­den und die Ältes­te, Zej­tel (Sil­ke Pin­no), zur Frau neh­men. Wei­ter­le­sen