Love is on the screen — Fünf romantische Filmtipps für den Valentinstag

Wie ihr viel­leicht bemerkt habt ist heu­te Valen­tins­tag. Sei es weil euer Part­ner euch über­rascht und so sei­ne inni­ge Zunei­gung zu euch aus­ge­drückt hat, oder ihr mit pla­ka­ti­ver Wer­bung auf schmerz­lichs­te Wei­se auf euer Sin­gle­le­ben auf­merk­sam gemacht wur­det. Für vie­le gehört an die­sem Tag auch ein roman­ti­scher Film zum Pro­gramm. Um gemein­sam schö­ne Stun­den zu zweit zu ver­brin­gen, oder sich im Bett mit Eis­creme selbst zu bemit­lei­den. Oder ein­fach weil man Bock auf einen guten Film hat. In die­sem Sin­ne nun fünf Roman­tik­fil­me, wel­che ich euch nur wärms­tens ans Herz legen kann. Wei­ter­le­sen

Filmmusik in Nürnberg: Klassik Radio live in Concert 2018

Bild: Sebas­ti­an Schroth

Am 22.12.2018 bot das Klas­sik Radio Pops Orches­tra in der Meis­ter­sin­ger­hal­le wie­der ein­mal ein äußerst inter­es­san­tes und umfang­rei­ches Pro­gramm aus den schöns­ten Hol­ly­wood-Sound­tracks der letz­ten Jah­re: Star Wars, Die fabel­haf­te Welt der Amé­lie, The Crown, Love Actual­ly uvm. Die Musik allei­ne und die Begeis­te­rung des Publi­kums täu­schen aber lei­der nicht dar­über hin­weg, dass die­se Kon­zert­rei­he zu einer rie­si­gen Wer­be­ma­schi­ne­rie ver­kommt.

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Vom Spazieren und Finden… „Antworten am Wegrand“ von Philippe Jaccottet

 

Ich packe in meinen Koffer... Photo Uta Hoeß

Ich packe in mei­nen Kof­fer…
(Pho­to: Uta Hoeß)

Eigent­lich woll­te ich nur kurz ins Tee­haus und mich bei einer Tas­se Dar­jee­ling aus­ru­hen. Als ich jedoch an der Aus­la­ge des klei­nen Buch­la­dens in Sicht­wei­te der Braue­rei vor­bei­schlen­der­te, über­kam mich die Lese­lust. Und was könn­te bes­ser zu einer Tas­se Tee pas­sen als ein Buch. Die Inha­be­rin mus­ter­te mich, stell­te mir zwei Fra­gen und leg­te mir dann behut­sam ein Buch auf den Tre­sen. „Ant­wor­ten am Weg­rand“ von Phil­ip­pe Jac­cot­tet. Ich blät­ter­te, las und war sofort von die­sem Buch ver­zau­bert.

Eini­ge Stun­den spä­ter, nach unge­zähl­ten Tas­sen Tee, klap­pe ich das Buch zu. Ich habe „mei­ne“ Ant­wort am Weges­rand gefun­den. Die alten Bäu­me im Schloss­gar­ten sehen heu­te beson­ders schön und grün und ehr­furchts­voll aus. Nach­wir­kun­gen des Buches, die noch lan­ge anhal­ten wer­den. Wei­ter­le­sen

Ästhetiken der Melancholie

Gefühl­vol­le, meta­pho­ri­sche und melan­cho­li­sche Moment­auf­nah­men des Lebens, schil­dert der 1961 gebo­re­ne Nürn­ber­ger Dich­ter Uwe War­tha in sei­nem neu­en Lyrik­band Die Zeit fällt durch den Sand.

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(6/6) Das Smartphone in Raum und Zeit

Vic­tor Hugo hat 1831 mit dem his­to­ri­schen Roman „Not­re-Dame de Paris“ die Begeis­te­rung sei­ner Epo­che, der Roman­tik, für das Mit­tel­al­ter ein­ge­fan­gen. Haupt­fi­gur des Romans ist nicht wie der deut­sche Titel nahe­legt, Qua­si­mo­do, son­dern die Kathe­dra­le selbst. Woll­te jemand heu­te einen ver­gleich­ba­ren Roman schrei­ben, müss­te er ihn „iPhone5“ nen­nen, aller­dings scheint das Fas­zi­no­sum unse­rer Zeit nicht eine ver­gan­ge­ne Epo­che zu sein, son­dern Wei­ter­le­sen