Juicy Beats Festival — Eine prallgefüllte Wundertüte im Herzen Dortmunds

Bild: Eli­as Schaub

Eine lan­ge Ste­cke von 450 Kilo­me­tern, die von Erlan­gen nach Dort­mund vor uns lie­gen. Und trotz der fürs Wochen­en­de pro­gnos­ti­zier­ten Tem­pe­ra­tu­ren von über 30 Grad, könn­te die Lau­ne nicht bes­ser sein. Denn das Jui­cy Beats Fes­ti­val steht mal wie­der an. Ob unse­re hohe Erwar­tun­gen nach dem ers­ten Besuch vom Vor­jahr erfüllt wer­den konn­ten, erfahrt ihr im Fol­gen­den. Wei­ter­le­sen

Switched at birth auf israelisch

Sohn der Anderen

Zwei Söh­ne, zwei Leben: Joseph (Jules Sitruk, links) und Yaci­ne (Meh­di Deh­bi) Bild: Cité Films

Rei­che Israe­lis, arme Paläs­ti­nen­ser und zwei ver­tausch­te Babys — Was wie die Steil­vor­la­ge für eine bizar­re Sati­re klingt, ent­puppt sich in Der Sohn der Ande­ren als erfreu­lich unauf­ge­reg­te und ernst­haf­te Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät in einem geteil­ten Land. Regis­seu­rin Lor­rai­ne Lévy gelingt ein Dra­ma nicht ohne Kli­schees, aber mit einer wich­ti­gen Bot­schaft. Wei­ter­le­sen

Therapie auf Rädern

Kaputte Beziehungen und jetzt auch noch Regen: Wendy (Patricia Clarkson) und Darwan (Ben Kingsley) nach der Fahrstunde Bild: NFP

Kaput­te Bezie­hun­gen und jetzt auch noch Regen: Wen­dy (Patri­cia Clark­son) und Dar­wan (Ben Kings­ley) Bild: NFP

Lear­ning to dri­ve erzählt von zwei sehr ver­schie­de­nen, sehr unglück­li­chen Bezie­hun­gen in New York. Regis­seu­rin Isa­bel Coixet ver­mark­tet ihren Film als Tra­gi­ko­mö­die, aber lus­tig wird er nie. Zum Glück. Wei­ter­le­sen

Wir sind dieses Elend“

Cover zu "Iman" von Ryad-Assani-Razaki (Quelle: Wagenbach Verlag).

Cover zu Iman von Ryad-Assa­ni-Raza­ki (Quel­le: Wagen­bach Ver­lag).

Die End­buch­sta­ben der Kapi­tel­ti­tel erge­ben sum­miert die Voka­bel Immi­gra­ti­on; und die Flucht vor Elend, Unter­drü­ckung, Armut, Sexis­mus und Ras­sis­mus ist auch der domi­nan­te Topos von Ryad Assa­ni-Raza­kis kürz­lich auf Deutsch erschie­ne­nem Debüt­ro­man Iman. Glück und Erfolg kom­men dafür im Buch nahe­zu nicht vor.

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