Heilige oder Monster?

 

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Foto: Gert Kier­mey­er

 

Mei­ne Käl­te­kam­mer“ — eine Insze­nie­rung des Pup­pen­thea­ters Hal­le

 

Plötz­lich ein Licht­ke­gel, in dem eine Novi­zin steht. Sie möch­te Non­ne wer­den. Sie möch­te glau­ben kön­nen. Doch sie wird abge­wie­sen. Dun­kel­heit. Unter einer Steh­lam­pe beginnt ein Ange­stell­ter des Super­markts, eine Geschich­te zu erzäh­len. Die Geschich­te von Estel­le. Er betont, dass sie rei­ne Fik­ti­on sei. Am Anfang lacht das Publi­kum noch dar­über.

 

Wei­ter­le­sen

Passive Party-People und Puppenpornos

Mit freundlicher Genehmigung des Figurentheaterfestivals

Ein Rie­sen­pos­ter von einem Nes­pres­so-Täss­chen schwen­ken­den Geor­ge Cloo­ney mag zwar Frau­en­her­zen auf der gan­zen Welt höher schla­gen las­sen, die Cha­rak­te­re in dem Stück Wenn es Nacht wird. Män­ner am Ran­de des Ner­ven­zu­sam­men­bruchs des Pup­pen­thea­ters Hal­le scheint es eher in den Wahn­sinn zu trei­ben. Ange­spannt und hek­tisch sind die dar­ge­stell­ten Per­so­nen. Sie müs­sen in einer lieb­lo­sen und kal­ten Welt leben, in der zwi­schen­mensch­li­che Bezie­hun­gen nur noch im Inter­net und im Fern­se­hen ohne Pro­ble­me zu funk­tio­nie­ren schei­nen. Geor­ge Cloo­neys Wei­ter­le­sen