Wie ähnlich sich Zwiebeln und Menschen sind

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Lau­rin Thies­mey­er und Tobi­as Mal­char­zik. Bild: Olga Kru­se.

Über­ra­schend“ beschreibt das Thea­ter­pro­jekt von Lau­rin Thies­mey­er und Tobi­as Mal­char­zik wohl am bes­ten. Ein Thea­ter­ex­pe­ri­ment im Expe­ri­men­tier­thea­ter. 75 Minu­ten, in denen die Zuschau­er immer wie­der über­rascht wer­den. Selbst im Thea­ter ist es gewagt, wenn Zuschau­er Schau­spie­ler küs­sen sol­len. Doch: Das Expe­ri­ment gelingt und macht dem Publi­kum sicht­lich Spaß.
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FIGU in Bildern

Man­che Ver­an­stal­tun­gen des Figu­ren­thea­ter­fes­ti­vals las­sen sich nicht in Wor­ten beschrei­ben. Aber in Bil­dern. Zum Bei­spiel Asiel (Zufluchts­ort), eine Instal­la­ti­on der nie­der­län­di­schen Künst­ler Cari­na de Wit und Gui­do Bevers am 9. Mai im Palais Stut­ter­heim. FIGU in Bil­dern von Patri­cia Ach­ter.

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Was ist das?

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Und das?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das „Ex“ öffnet seine Pforten

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Bild: Insti­tut für Thea­ter- und Medi­en­wis­sen­schaft

Du woll­test schon immer wis­sen, was Thea­ter- und Medi­en­wis­sen­schaft­ler eigent­lich machen? Ein­mal all die Pro­jek­te sehen, die hin­ter ver­schlos­se­nen Türen ent­ste­hen? Jetzt hast du die Gele­gen­heit dazu. Am Don­ners­tag, den 16. Okto­ber, um 17 Uhr öff­net das Insti­tut für Thea­ter- und Medi­en­wis­sen­schaft (ITM) sei­ne Türen. Das Expe­ri­men­tier­thea­ter hält eine gan­ze Rei­he von Über­ra­schun­gen bereit:

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Rap für Radikale

The Future is still unwritten. Daisy Chain, Kronstadt und Refpolk (Foto: Nathalie Lex).

The Future is still unwrit­ten: Dai­sy Chain, Kron­stadt und Ref­polk (Foto: Natha­lie Lex).

Einen gan­zen Tag lang Rap und Hip Hop auf einem Fes­ti­val in Nürn­berg – wie ist das nur aus­zu­hal­ten? Eigent­lich sehr gut, auch oder gera­de wenn man kein Fan für kon­ven­tio­nel­len Main­stream­rap ist. Viel­leicht lag es auch dar­an, dass ich aus­nahms­wei­se ein­mal gut gelaunt war, wohl eher aber dar­an, dass es sich um das links­re­vo­lu­tio­nä­re und inter­na­tio­na­lis­ti­sche Uns­po­ken Words-Fes­ti­val im Stadt­teil­zen­trum Desi han­del­te. Denn ja, Rap kann und muss auch mal poli­tisch sein.

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Die Vampire von Nürnberg

Cover zu "Vampyrus", herausgegeben von Peter Hellinger (Quelle: art & words-Verlag).

Cover zu Vam­py­rus, her­aus­ge­ge­ben von Peter Hel­lin­ger (Quel­le: art & words-Ver­lag).

Das Sub­stan­tiv Schrei­ber­ling ist pejo­ra­tiv und bedeu­tet „Autor/in, der/die schlecht und viel schreibt“, so der Duden. Genau des­we­gen ver­sucht eine seit 2006 bestehen­de Nürn­ber­ger Hob­by­au­toren­grup­pe sich selbst­iro­nisch genau so zu beti­teln und grenzt sich damit von ande­ren Autoren­kon­glo­me­ra­ten etc. ab. Am 28. Febru­ar prä­sen­tier­te die Grup­pe Die Schrei­ber­lin­ge in einer Lesung ein Best Of aus den letz­ten Jah­ren.

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Das ARENA-Festival ruft und re>flex ist mit dabei!

ARENA... der jungen Künste

Es ist wie­der soweit: Das Team des „ARENA…der jun­gen Küns­te“ — Fes­ti­vals in Erlan­gen steht schon in den Start­lö­chern. Nächs­te Woche — vom 25. bis 30. Juli — fin­det die 23. inter­na­tio­na­le Woche des jun­gen Thea­ters statt. 2013 kon­fron­tiert das Fes­ti­val sein Publi­kum mit Grenz­erfah­run­gen, Gren­zen-Aus­tes­ten, Grenz­über­schrei­tung. 

Das re>flexmagazin wird die­ses Jahr eine Koope­ra­ti­on ein­ge­hen  mit der klei­nen fes­ti­val­ei­ge­nen Zeit­schrift „SPOTS“. Wir wer­den bei­de vom Fes­ti­val berich­ten, online und in Papier­ver­si­on.  Wir laden herz­lich dazu ein, die wäh­rend der Woche ange­reg­ten Dis­kus­sio­nen auf die­sen Sei­ten wei­ter zu füh­ren.

Viel Spaß wünscht Euer re>flex-Team!

 

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Theaterfest sucht Künstler

Die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen möch­te vom 24. bis 26. Okto­ber „240 Jah­re stu­den­ti­sches Thea­ter“ in Erlan­gen fei­ern. Als tra­di­ti­ons­reichs­ter unab­hän­gi­ger Ver­ein ruft sie dazu alle ande­ren Grup­pen und Krea­ti­ve zur Betei­li­gung auf. Das Fest wird unter dem Namen „Frei­spiel“ aus­ge­rich­tet. Wei­ter­le­sen

Freeze!

Als der Thea­ter­wis­sen­schaft­ler und Dozent an der FAU Dr. Bor­mann in sei­nem Semi­nar „Move it!“ das Phä­no­men Bewe­gung genau­er unter die Lupe neh­men woll­te, hat­ten Frie­de­ri­ke Meindl und Vere­na Butt­mann sofort die Idee, ein Tableau Vivant zu machen. Vom ers­ten Tref­fen der Dar­stel­ler bis zur tat­säch­li­chen Auf­füh­rung durf­te ich ihr Pro­jekt beglei­ten.

Doch was ist das eigent­lich, ein „Tableau Vivant“? Wiki­pe­dia soll­te mir bei die­ser Fra­ge auf die Sprün­ge hel­fen. Zu Deutsch „Leben­des Bild“ stell­te man bereits Wei­ter­le­sen

Frei oder fest (angestellt)? Das ist hier die Frage!

Es heißt ja, die deut­sche Wirt­schaft boomt wie­der, hat sich von der letz­ten Kri­se so gut wie erholt. Trotz­dem sitzt die Zeit der Kurz­ar­beit vie­len noch im Nacken. Und was sol­len da erst die Stu­den­ten sagen, die in eine unge­wis­se Zukunft auf dem Arbeits­markt bli­cken? Die­se Fra­gen haben sich auch Drama­zo­ne (deutsch aus­ge­spro­chen), eine freie Thea­ter- und Per­for­mance­grup­pe mit Haupt­sitz in Bad Fran­ken­hau­sen, gestellt und das Pro­jekt „Angst­bör­se“ ins Leben geru­fen.

Nach Visua­li­sie­rung sei­ner beruf­li­chen Angst wird man ein­ge­la­den, Bewäl­ti­gungs­stra­te­gi­en aus­zu­pro­bie­ren, um sei­ne Ängs­te zu bewäl­ti­gen. Als Wäh­rung die­nen so genann­te „Angst­schei­ne“, die als Zugang zur Bewäl­ti­gungs­stra­te­gie die­nen. Chef Sascha Förs­ter dele­giert alle Auf­ga­ben an sei­ne Fest­an­ge­stell­te Fran­zis­ka Ruhl und die freie Ange­stell­te Doro­thea Schmans. Sie müs­sen Leis­tung brin­gen, sonst ist es schnell aus mit der schlei­mi­gen Zunei­gung vom Chef. Dazu set­zen sie alle Hebel in Bewe­gung: mit Tiefen­ent­span­nung, Angst­fän­ger bas­teln, „Schlag den Chef“, soci­al net­work Par­tys oder der Aus­ein­an­der­set­zung mit zukünf­ti­ger Fami­li­en­pla­nung ver­su­chen sie zu punk­ten. Allein, es reicht nicht aus. Der Vor­ge­setz­te Förs­ter ist nicht zufrie­den. Sou­ve­rän will er sein Unter­neh­men füh­ren, doch mit die­sen inkom­pe­ten­ten Arbeits­kräf­ten hat er es schwer. Dabei geben sie sich Mühe: Exper­ten aus dem Job­cen­ter wer­den gela­den, Kuchen ver­teilt, Lunch­pa­ke­te geplün­dert. Zur Abwechs­lung dür­fen sich die Gäs­te in der Mit­tags­pau­se über den per­fek­ten Arbeits­raum Gedan­ken machen, die Vor­schlä­ge wer­den dann gleich im Namen von Drama­zo­ne ans Patent­amt geschickt.

Nichts­des­to­trotz fühlt sich der Zuschau­er umsorgt, ihm wird das Gefühl ver­mit­telt, es wer­de wirk­lich was für ihn getan. Aller­dings, es ist ein ein­zi­ger Kampf: Es geht hek­tisch zu, bis zur Eska­la­ti­on. Da erwar­ten einen har­te Zei­ten, wenn man den Kokon der Uni ver­lässt!
Ein wit­zi­ger Abend, ori­gi­nell und krea­tiv, ger­ne wie­der!

Johan­na Meyr