Don’t fear the reaper

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Mort und Ysa­bell ler­nen sich ken­nen. Foto: Ste­fan Fries

Am Sams­tag, den 13. Dezem­ber 2014, gab die Stu­dio­büh­ne zum drit­ten und letz­ten Mal ihr Stück TOD und ICH (Regie Juli­an Goso­litsch und Nadi­ne Rad­datz) im Fran­ken­hof in Erlan­gen zum Bes­ten. Spä­tes­tens nach­dem die gro­ße Ster­nen­schild­krö­te Groß A’Tu­in mit ihren vier Ele­fan­ten auf dem Rücken, die wie­der­um die Schei­ben­welt tra­gen, auf der Büh­ne sicht­bar wur­de, dürf­te auch dem letz­ten Zuschau­er klar gewor­den sein, dass es sich um ein Stück nach Ter­ry Prat­chett han­delt. In die­sem Fal­le, um genau zu sein, um „Gevat­ter Tod“, den vier­ten Schei­ben­welt­ro­man des Autors.
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Familiendrama im Frankenhof

Martin Seeburg

Mar­tin See­burg

Herz­lich Will­kom­men zu Big Dad­dy Pol­litts 65. Geburts­tag!“ Die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen zeigt „Die Kat­ze auf dem hei­ßen Blech­dach“ frei nach Ten­nes­see Wil­liams. Doch Vor­sicht! Die Gäs­te erwar­tet kein zah­mer, alter, lie­bens­wer­ter Herr, kein lie­ben­der Vater, Ehemann und Groß­va­ter. Nein! Big Dad­dy (Mar­tin See­burg) ist mür­risch, leicht reiz­bar und eigent­lich von allen Men­schen um ihn her­um genervt. Alles Lüg­ner und Tau­ge­nicht­se. Alle, bis auf Brick (Tho­mas Jakob). Wei­ter­le­sen

Wer hat Angst vor der Mutter Courage?

Mut­ter Cou­ra­ge und ihre Kin­der — Stu­dio­büh­ne Erlan­gen

Es ist auf­fäl­lig, dass die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen vor allem immer bes­se­re Schau­spie­ler auf­wei­sen kann, neben der immer span­nen­der wer­den­den Aus­wahl an Stü­cken und deren Umset­zung. Erin­nern wir uns allein an die letz­te Spiel­zeit. „War­ten auf Godot“, „Nach dem Früh­lings­er­wa­chen“, „Faust“. Nor­ma­ler­wei­se graust es einem als Thea­ter­wis­sen­schaft­ler vor Lai­en­schau­spiel, star­rem am-Text-Kle­ben-Blei­ben und Stu­dio­büh­nen. In der Stu­dio­büh­ne Erlan­gen dage­gen ver­su­che ich inzwi­schen, kei­ne neue Insze­nie­rung zu ver­pas­sen. Und es lohnt sich immer wie­der! Nach einem  impo­san­ten Auf­takt der Stu­dio­büh­ne mit „Remain Cheer­ful till the End“, wag­te sie sich für ihre zwei­te Insze­nie­rung der jet­zi­gen Spiel­zeit unter der Regie von Mat­thi­as Nad­ler und der Dra­ma­tur­gie von Maxi­mi­li­an Nix an einen der gro­ßen Bro­cken des letz­ten Jahr­hun­derts — Brecht’s „Mut­ter Cou­ra­ge und ihre Kin­der“. Und das mit Erfolg! Wei­ter­le­sen

Und plötzlich ist Faust schön…

Faust küsst Gretchen

stu­dio­büh­ne Erlan­gen „Faust“

Die Schau­spie­ler der Stu­dio­büh­ne Erlan­gen haben sich unter der Regie von Marie-Chris­tin Schwab an eine neue Per­spek­ti­ve des Faust­stoffs gewagt, die in meh­re­ren Stü­cken Shake­speares schon gang und gäbe ist, einem Text aus Goethe’s Feder bis­her aller­dings fremd war: Faust ist eine Frau. Was ursprüng­lich als  Not­lö­sung gedacht war, ent­wi­ckel­te sich zum Erfolg der Insze­nie­rung. Ein herz­er­fri­schend gelun­ge­nes Expe­ri­ment. Wei­ter­le­sen