Bizarrer Biedermann

Biedermann (Timo Sestu) gerät in Rechtfertigungsnöte: Der Chor redet ihm ins Gewissen (Foto: Dennis Dreher)

Bie­der­mann (Timo Ses­tu) gerät in Recht­fer­ti­gungs­nö­te: Der Chor redet ihm ins Gewis­sen (Foto: Den­nis Dre­her)

Ein Bür­ger, grund­sätz­lich gezeich­net von Panik vor mög­li­cher Brand­stif­tung, wie er sie aus der Zei­tung kennt, lässt zwei Brand­stif­ter bei sich ein­zie­hen, hilft ihnen beim Ver­mes­sen der Zünd­schnur und ver­sorgt sie mit den not­wen­di­gen Streich­höl­zern. Bizar­re­rie à la Max Frisch. Die wird bei der Pre­mie­re von Bie­der­mann und die Brand­stif­ter insze­niert von Mir­jam Novak mit Schau­spie­lern der Stu­dio­büh­ne im Rah­men des Begleit­pro­gramms zur Aus­stel­lung Affek­te im Kunst­pa­lais, über­zeu­gend trans­por­tiert. Wei­ter­le­sen

Ein bisschen Max Frisch in Berlin

Cover von "Aus dem Berliner Journal" von Max Frisch (Quelle: Suhrkamp Verlag).

Cover von Aus dem Ber­li­ner Jour­nal von Max Frisch (Quel­le: Suhr­kamp Ver­lag).

Seit ein paar Tagen sind sie end­lich ver­öf­fent­licht: die Tage­bü­cher, die der Schwei­zer Schrift­stel­ler Max Frisch in sei­ner Lebens­pha­se in Ber­lin schrieb, näm­lich Aus dem Ber­li­ner Jour­nal, her­aus­ge­ben vom Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Prä­si­den­ten der Max-Frisch-Stif­tung, Tho­mas Sträss­le, und ver­legt vom Suhr­kamp Ver­lag. Lei­der hat die Stif­tung nur die bei­den ers­ten Hef­te, über die Jah­re 1973 und 1974 ver­öf­fent­licht (und das auch nur mit Kür­zun­gen); die rest­li­chen drei Hef­te zu den Jah­ren 1975–1980 haben sie kom­plett weg­ge­las­sen — eine fata­le, aber viel­leicht not­wen­di­ge Kür­zung.

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