Artikel getaggt mit Markgrafentheater Erlangen

Computeranimierter Gaddafi tötet belgischen König

 

Superamas_Theatre06

Supera­mas – Foto: Chris­to­phe Demarthe

Die „Supera­mas“ waren am 8.5.2013 im Erlan­ger Mark­graf­en­thea­ter zu sehen

Theatre“ ist ein visu­el­les und musi­ka­li­sches Spek­ta­kel: Bunte Musik trifft auf schrei­ende Bil­der, Muam­mar al-Gaddafi auf Niko­las Sar­kozy, Fik­tion auf Rea­li­tät. Die „Supera­mas“ pro­vo­zie­ren, scho­ckie­ren und unter­hal­ten mit ihrer Auf­füh­rung. Mit Erfolg. Ein Bür­ger­krieg in Bel­gien? Eine Frau als tür­ki­sche Prä­si­den­tin? Tan­zende Poli­ti­ker? All das ist mög­lich, und noch vie­les mehr. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Heilige oder Monster?

 

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Foto: Gert Kiermeyer

 

„Meine Käl­te­kam­mer“ — eine Insze­nie­rung des Pup­pen­thea­ters Halle

 

Plötz­lich ein Licht­ke­gel, in dem eine Novi­zin steht. Sie möchte Nonne wer­den. Sie möchte glau­ben kön­nen. Doch sie wird abge­wie­sen. Dun­kel­heit. Unter einer Steh­lampe beginnt ein Ange­stell­ter des Super­markts, eine Geschichte zu erzäh­len. Die Geschichte von Estelle. Er betont, dass sie reine Fik­tion sei. Am Anfang lacht das Publi­kum noch darüber.

 

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Grandioser Auftakt mit kleinem Wermutstropfen

Anna Stärt­zel und Chris­tian Meier waren für re>flex im Mark­graf­en­thea­ter!

Abbildung 1: Fotograf: GERT KIERMEYER; v.l.: Band unten: Jimi Siebels, Winfried Wittkopp, Benedikt Zimmermann;auf der Bühne: Thomas Prazak, Matthias Zeeb, Daniel Seniuk, GitteReppin, Janina Zschernig, Violetta Zupancic

Abbil­dung 1: Foto­graf: GERT KIERMEYER; v.l.: Band unten: Jimi Sie­bels, Win­fried Witt­kopp, Bene­dikt Zimmermann;auf der Bühne: Tho­mas Prazak, Mat­thias Zeeb, Daniel Seniuk, Git­teRep­pin, Janina Zscher­nig, Vio­letta Zupancic

Stell dir vor, du kommst ins Thea­ter und wirst mit Jazz begrüßt. Rau­chige Saxo­phon­klänge ver­mi­schen sich mit sanf­ter Kla­vier­mu­sik und lei­sen Gitar­ren­ak­kor­den wäh­rend sich der Saal mit dem ange­regt plau­dern­dem Publi­kum füllt. Eine Stim­mung wie an einem lauen Som­mer­abend und genau die rich­tige Stim­mung für die Auf­füh­rung von: Der Große Gatsby.

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Ein Elternabend voller Witz und Ironie

Frau Müller muss weg_1

Foto: Jochen Quast
v. l.: Maria Wolf, Her­mann Große-Berg, Adel­heid Bräu, Mat­thias Zeeb, Chris­tina Athen­städt, Anne Cath­rin Buhtz

Pre­miere von „Frau Mül­ler muss weg“ im Thea­ter Erlan­gen, 25.01.2013

 

Ein Thea­ter­stück zu schrei­ben, das vol­ler Iro­nie und Poin­ten ist – wie Lutz Hüb­ner es getan hat – ist eine Sache. Es dann aber so zu insze­nie­ren, dass alle Poin­ten ankom­men, eine ganz andere. Dem Thea­ter Erlan­gen ist das jedoch wun­der­bar gelun­gen. Unter der Regie von Katja Ott ist eine Insze­nie­rung ent­stan­den, die allzu enga­gierte Eltern par­odiert, die Gesell­schaft kri­ti­siert und das Publi­kum amü­siert. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Schuld und Verantwortung

„Kriech oder Ori­en­tie­rungs­hilfe für den Wer­te­kom­pass“ — Garage Erlangen

Bild_1: v.l.: Melanie Lüninghöner, Daniel Seniuk, Hermann Große-Berg; © Jochen QuastSie tra­gen graue Anzüge, mit blit­zen­den Knöp­fen und Schnal­len. Sie wir­ken kalt, hart, unnah­bar. Drei Schick­sale pral­len auf­ein­an­der, sie sind unter das Rad der For­tuna gera­ten und darin wir­beln sie halt­los umher. Sie tra­gen keine Namen, sind nur über ihren Beruf defi­niert: Der Sol­dat (Daniel Seniuk), der vor den Trüm­mern sei­ner Fami­lie steht, weil er unter Ein­fluss von Post­trau­ma­ti­schen Belas­tungs­stö­run­gen einen Feh­ler gemacht hat. Der Bank­ma­na­ger (Herr­mann Große-Berg), der nur über Vit­amin B zu sei­nem Job gekom­men ist und dabei eben einen Feh­ler gemacht hat. Und die Wär­te­rin (Mela­nie Lüninghö­ner), die auf ein­mal einen Foto­ap­pa­rat in der Hand hielt, um fest­zu­hal­ten, wie im Gefäng­nis Gefan­gene wie in Abu Ghraib gefol­tert wur­den. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Comics — kinderleicht!

Comic Helden von Comic Helden - Gemeinsam mit dem Comic-Zeichner Schwarwel haben Kinder der Jugendlernstube Bruck ihre eingenen Comic-Figuren entworfen.

Comic Hel­den von Comic Hel­den — Gemein­sam mit dem Comic-Zeichner Schwar­wel haben Kin­der der Jugend­lern­stube Bruck ihre ein­ge­nen Comic-Figuren entworfen.

Was ist denn da los? Gigan­tisch groß pran­gen bunte Tafeln an der Fas­sade der Städ­ti­schen Musik­schule. Es han­delt sich um Hel­den ab 1 Meter 50, eine Schar von Manga-Mädchen ist da zu sehen und ein grin­sen­des Zebra­we­sen mit einem gel­ben Vogel auf dem Rücken. Erdacht und gemalt wur­den die kurio­sen Krea­tu­ren von 21 Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Christian-Ernst-Gymnasiums. Die haben seit den Oster­fe­rien unter Anlei­tung von Chris­tian Neu­hoef­fer und Ursula Beck an einem Comic-Workshop teil­ge­nom­men. Sol­che Work­shops gab es auch an ande­ren Schu­len, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und Kitas. Sie gehö­ren zum Rah­men­pro­gramm des 15. Erlan­ger Comic Salons. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Tausche Cocktail gegen Menschenleben

Tho­mas Schmidt (vorne), Stef­fen Rie­kers (knie­end), Her­mann Große-Berg, Sophie Wendt, Linda Foers­ter (von oben nach unten) @ GERT KIERMEYER

Mit zehn Euro kannst du die Welt ver­än­dern. Du kannst Men­schen vor dem Hun­ger­tod bewah­ren, eine Schule in Afrika mit­fi­nan­zie­ren oder den Urwald ret­ten. Ande­rer­seits ist das Geld auch für eine Kino­karte gut inves­tiert, eine neue Son­nen­brille wäre auch nicht schlecht oder viel­leicht sind die zehn Euro im Spar­strumpf doch am bes­ten auf­ge­ho­ben, wegen der Finanz­krise und so. Ist es nicht heuch­le­risch, sich für einen Abend ein gutes Gewis­sen zu kau­fen? Nur um dann zufrie­den in das ver­schwen­de­ri­sches Leben mit den Son­nen­bril­len und Cock­tails zurück­zu­keh­ren? Diese Fra­gen stellt sich das Stück „Bene­fiz – Jeder ret­tet einen Afri­ka­ner“, das am 10.05.2012 im Mark­graf­en­thea­ter Erlan­gen Pre­miere fei­erte. In Jakob Fed­lers Insze­nie­rung ver­su­chen fünf Per­so­nen eine Spen­den­gala für eine Schule in Guinea-Bissau auf die Beine zu stel­len, sind sich aber unei­nig, wofür das Ganze über­haupt gut sein soll.

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Glockenspiel – Der „NACHTmarkt“ der Kuriositäten

© Sebas­tian Pape

Das Glo­cken­spiel, eine Erfolgs­ge­schichte ohne­glei­chen, hat auch am 26.04.2012 wie­der all sei­nen neu­gie­ri­gen Besu­chern, die sich recht­zei­tig eine der begehr­ten Kar­ten sichern konn­ten, die Pfor­ten geöff­net. Dies­mal begann die Ent­de­ckungs­reise jedoch schon beim Ein­lass, beim Vor­zei­gen der Ein­tritts­karte wird jedem Besu­cher ein Lage­plan des Nacht­mark­tes, sowie jeweils zehn „Nimo­ne­ten“ aus­ge­ge­ben. Das mit ver­schie­de­nen, sich auf den Nacht­for­scher Karl Nimeni bezie­hen­den, Sym­bo­len und Gegen­stän­den bedruckte Geld, erin­nert stark an das des Spie­le­klas­si­kers Mono­poly und eine gespannte Atmo­sphäre macht sich breit.

Und dann geht es los. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Jean-Claude, der Popel

Angst­män Thea­ter Erlangen

Pre­miere: Vol­les Haus bei El Kur­dis Angst­män am 05.05.2012 im Erlan­ger Thea­ter in der Garage.

Tanja Weid­ners Insze­nie­rung von Hart­mut El Kur­dis Stück trägt zurecht den Unter­ti­tel Ein pani­sches Kam­mer­spiel, die Zuschauer sahen aus­nahms­los das Wohn­zim­mer der Fami­lie Mann, in wel­chem sich Robert Nau­mann und Chris­tian Win­cierz sowie die Gast­schau­spie­le­rin Vio­letta Zupan­cic in ihrer Pre­miere am Thea­ter Erlan­gen aus­tob­ten, im Falle der letzt­ge­nann­ten im wahrs­ten Sinn des Wor­tes: Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Auf Beckett gewartet: Das Spiel ist Spiel

Das War­ten hatte ein Ende: Am 14.01.2012 fei­erte das Mark­graf­en­thea­ter seine Pre­miere von Samuel Becketts „War­ten auf Godot“. Die Gäste waren zahl­reich erschie­nen, samt zweier re>flex-Redakteure, die der Erlan­ger Auf­füh­rung des schöns­ten unlös­ba­ren Streich­holz­rät­sels der Thea­ter­kiste bei­woh­nen durften.

Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn die Auf­füh­rung ein­fach nicht begin­nen würde. Wenn nicht gleich zwei Schau­spie­ler die Bühne betre­ten wür­den. Wir wür­den zunächst gar nichts bemer­ken. Im Gespräch mit meinem

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