Kästners „Fabian“ auf der Bühne

Fabian_StudiobühneDie Stu­dio­büh­ne Erlan­gen zeigt nächs­te Woche eine Dra­ma­ti­sie­rung von Erich Käst­ners berühm­ten Erwach­se­nen­ro­man. Marie-Chris­tin Schwab wid­met sich mit ihrem gro­ßen Ensem­ble der Roman­vor­la­ge von Erich Käst­ner und erzählt von Fabi­an und sei­nem bes­ten Freund Labu­de – zwei pro­mo­vier­ten Ger­ma­nis­ten, die unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten. Wie die durch­aus obszö­ne Vor­la­ge mit Lai­en­dar­stel­lern umge­setzt wer­den wird, darf mit Span­nung erwar­tet wer­den. Wei­ter­le­sen

Bunny Rage – The Dark Bunny Rises

Foto: neutrum.org

Foto: neutrum.org

Nie­mand kaut sei­ne Karot­te so läs­sig wie Bugs Bun­ny (San­dra Kno­cke). Der März­ha­se (Juli­an Goso­litsch) ist mehr als ein biss­chen ver­rückt und das wei­ße Kanin­chen (Andre­as Pom­mer) hat ein Uhr­pro­blem. Ob der Dürer­ha­se schön ist, dar­über kann man strei­ten, aber Kunst ist er, und Kunst kann schön sein und damit könn­te der Dürer­ha­se auch ein schö­nes Dür­er­häs­chen (Romi­na Bach­ner) sein. Sie alle tref­fen in Bun­ny Rage, das die Stu­dio­büh­ne ver­gan­ge­nen Sonn­tag im Fran­ken­hof zeig­te, auf­ein­an­der – und zwar als Arbeits­kräf­te des Oster­ha­sen (Mat­thi­as Zol­litsch)… Wei­ter­le­sen

Don’t fear the reaper

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Mort und Ysa­bell ler­nen sich ken­nen. Foto: Ste­fan Fries

Am Sams­tag, den 13. Dezem­ber 2014, gab die Stu­dio­büh­ne zum drit­ten und letz­ten Mal ihr Stück TOD und ICH (Regie Juli­an Goso­litsch und Nadi­ne Rad­datz) im Fran­ken­hof in Erlan­gen zum Bes­ten. Spä­tes­tens nach­dem die gro­ße Ster­nen­schild­krö­te Groß A’Tu­in mit ihren vier Ele­fan­ten auf dem Rücken, die wie­der­um die Schei­ben­welt tra­gen, auf der Büh­ne sicht­bar wur­de, dürf­te auch dem letz­ten Zuschau­er klar gewor­den sein, dass es sich um ein Stück nach Ter­ry Prat­chett han­delt. In die­sem Fal­le, um genau zu sein, um „Gevat­ter Tod“, den vier­ten Schei­ben­welt­ro­man des Autors.
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Werther 2.0

PengPeng! Gabor Bozsik, Dennis Dreher, Michael Hörner, Sandra Knocke, Andreas Pommer und Alexander Esswein in "Werther from Outerspace"

Peng­Peng! Gabor Bozsik, Den­nis Dre­her, Micha­el Hör­ner, San­dra Kno­cke, Andre­as Pom­mer und Alex­an­der Ess­wein in „Wert­her from Outer­space“

Es gibt kaum ein Werk der klas­si­schen Welt­li­te­ra­tur, das trie­fen­der, kit­schi­ger und schnul­zi­ger ist, als J. W. Goe­thes Brief­ro­man Die Lei­den des jun­gen Wert­her. Auch wenn sich eini­ge Zeit­ge­nos­sen dar­auf­hin das Leben nah­men (nicht weil das Buch etwa so schlecht sei, son­dern sie sich so mit dem sui­zi­da­len Wert­her asso­zi­ier­ten), bringt das Buch heu­te nur noch ver­ächt­li­ches Schnau­ben bei vie­len Intel­lek­tu­el­len her­vor. Dar­um hat die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen aus dem Werk eine gran­di­os gro­tes­ke Kurz­ko­mö­die gemacht.

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Ein supergenialkohöllischer Wunschpunsch

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Tyrann­ja Vam­perl und Beel­ze­bub Irr­wit­zer

Man könn­te mei­nen, dass Der Wunsch­punsch nur Kin­dern gefällt – schließ­lich hat Micha­el Ende das Buch für Kin­der geschrie­ben. Doch die gest­ri­ge Auf­füh­rung der Stu­dio­büh­ne hat gezeigt, dass auch Erwach­se­ne ihren Spaß dar­an haben kön­nen. Es kommt auf die rich­ti­ge Mischung an. Die Regis­seu­rin Marie-Chris­tin Schwab hat das pas­sen­de Rezept gefun­den: Wei­ter­le­sen

Silvester bei Beelzebub Irrwitzer

WunschpunschDezem­ber – der idea­le Monat, um eine per­sön­li­che Bilanz des Jah­res zu zie­hen. Auf ein­mal steht das neue Jahr bevor und man fragt sich: Wie ist die Zeit nur so schnell ver­gan­gen? Die Zeit spielt eine wich­ti­ge Rol­le in der neu­es­ten Pro­duk­ti­on der Stu­dio­büh­ne: Regis­seu­rin Marie-Chris­tin Schwab bringt mit ihrem Team Micha­el Endes Roman Der Wunsch­punsch auf die Büh­ne. Wei­ter­le­sen

Familiendrama im Frankenhof

Martin Seeburg

Mar­tin See­burg

Herz­lich Will­kom­men zu Big Dad­dy Pol­litts 65. Geburts­tag!“ Die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen zeigt „Die Kat­ze auf dem hei­ßen Blech­dach“ frei nach Ten­nes­see Wil­liams. Doch Vor­sicht! Die Gäs­te erwar­tet kein zah­mer, alter, lie­bens­wer­ter Herr, kein lie­ben­der Vater, Ehemann und Groß­va­ter. Nein! Big Dad­dy (Mar­tin See­burg) ist mür­risch, leicht reiz­bar und eigent­lich von allen Men­schen um ihn her­um genervt. Alles Lüg­ner und Tau­ge­nicht­se. Alle, bis auf Brick (Tho­mas Jakob). Wei­ter­le­sen

Und plötzlich ist Faust schön…

Faust küsst Gretchen

stu­dio­büh­ne Erlan­gen „Faust“

Die Schau­spie­ler der Stu­dio­büh­ne Erlan­gen haben sich unter der Regie von Marie-Chris­tin Schwab an eine neue Per­spek­ti­ve des Faust­stoffs gewagt, die in meh­re­ren Stü­cken Shake­speares schon gang und gäbe ist, einem Text aus Goethe’s Feder bis­her aller­dings fremd war: Faust ist eine Frau. Was ursprüng­lich als  Not­lö­sung gedacht war, ent­wi­ckel­te sich zum Erfolg der Insze­nie­rung. Ein herz­er­fri­schend gelun­ge­nes Expe­ri­ment. Wei­ter­le­sen