Das Buch mit dem tollen Titel

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Die Schaf­fens­kri­se: Robert Segel (links) und Imma­nu­el Rein­schlüs­sel. Bild: Celi­na Hen­ning.

An einem son­ni­gen Herbst­tag haben die bei­den Für­ther Autoren Imma­nu­el Rein­schlüs­sel und Robert Segel — bes­ser bekannt als Die Schaf­fens­kri­se — unse­rer Redak­teu­rin Patri­cia Ach­ter ein Inter­view gege­ben. Sie stel­len am 5. Dezem­ber 2015 ihr neu­es Buch im Kul­tur­fo­rum Fürth vor. Der Titel des Buches soll bis zur Lesung ein Geheim­nis blei­ben. Mal sehen, ob sie sich doch dazu über­re­den las­sen, ihn preis­zu­ge­ben. Wei­ter­le­sen

Gedichte für die Katerstimmung

Coverfoto: Jonas Otte

Cover­fo­to: Jonas Otte

Flo­ri­an Gün­ther schreibt auf der Umschlags­rück­sei­te von Susann Klos­seks Lyrik-Band „Der letz­te gro­ße Bluff“, sie haue „mit der Faust auf den Tisch, wo ande­re Autorin­nen nur zag­haft und ver­spielt am Spit­zen­deck­chen zup­fen.“ Das stimmt: Ihre Gedich­te sind wie Ket­ten­sä­gen-Skulp­tu­ren. Wei­ter­le­sen

Oder bleibt nichts?

Poetenkoffer mit Erich Fried, eigene GrafikEs ist unver­dau­lich, sagt der Ver­stand / Es ist schlecht plat­ziert, sagt die Emp­fin­dung / Es ist zu spär­lich, sagt die Schwär­me­rei / Es ist, was es ist, sagt Bri­git­te Dörings „Poe­ten­kof­fer“ — und ver­ab­schie­det sich in die Som­mer­pau­se. Wei­ter­le­sen

Einzigartigkeit Poesie?!

Szene aus "Ein Sommernachtstraum" (Quelle: Wikimedia Commons/ Stadt Neuss - Kulturamt).

Sze­ne aus Ein Som­mer­nachts­traum (Quel­le: Wiki­me­dia Commons/ Stadt Neuss — Kul­tur­amt).

Die Welt als Wil­le und Vor­stel­lung. So lau­tet der Titel des phi­lo­so­phi­schen Haupt­wer­kes Scho­pen­hau­ers. Schon jener deu­tet impli­zit auf die Bedeu­tung der Kom­mu­ni­ka­ti­on hin. Man macht sich die Welt Unter­tan, indem man sie in begreif­ba­re Sche­ma­ta zwingt – den Wil­len und die Vor­stel­lung. Dazu braucht es jedoch die Spra­che als Medi­um, ers­tens, als Sche­ma für den Men­schen, um zu begrei­fen; zwei­tens, um dies ande­ren kund­zu­tun; und drit­tens, um auch das sozia­le Umfeld zu sche­ma­ti­sie­ren. Dar­auf greift auch Hamann – anschlie­ßend an Aris­to­te­les – zu, wenn er meint, ohne Wort gäbe es weder Ver­nunft noch Welt. Die Ver­nunft ist zunächst das, was uns vom instinkt­han­deln­den Tier unter­schei­det,  die Refle­xi­ons­fä­hig­keit. Dies drückt sich in unse­rem ver­ba­len Haupt­kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel aus. Frag­lich bleibt natür­lich, ob uns dies zum poli­ti­schen Wesen macht.

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Gedichte ohne Dichter

Cover zu "Und auch nun, gegenüber dem Ganzen - dies" von Lydia Daher (Quelle: Verlag Volant & Quist)

Cover zu Und auch nun, gegen­über dem Gan­zen — dies von Lydia Daher (Quel­le: Ver­lag Volant & Quist)

Wenigs­tens han­delt es sich dabei um eine noch rela­tiv neue, post­mo­der­ne Lyrik­form, bei der Cut-Up-Lyrik. Die jun­ge Dich­te­rin Lydia Daher hat mit die­ser ver­sucht, die Welt in ihrem Kopf zu ver­wan­deln und sich ein Bild­ta­ge­buch lyrisch zusam­men­zu­schnei­den. Lei­der kommt bei ihrem so ent­stan­de­nen neu­en Lyrik­band Und auch nun, gegen­über dem Gan­zen – dies nicht viel Lesens­wer­tes her­aus.

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Die Vampire von Nürnberg

Cover zu "Vampyrus", herausgegeben von Peter Hellinger (Quelle: art & words-Verlag).

Cover zu Vam­py­rus, her­aus­ge­ge­ben von Peter Hel­lin­ger (Quel­le: art & words-Ver­lag).

Das Sub­stan­tiv Schrei­ber­ling ist pejo­ra­tiv und bedeu­tet „Autor/in, der/die schlecht und viel schreibt“, so der Duden. Genau des­we­gen ver­sucht eine seit 2006 bestehen­de Nürn­ber­ger Hob­by­au­toren­grup­pe sich selbst­iro­nisch genau so zu beti­teln und grenzt sich damit von ande­ren Autoren­kon­glo­me­ra­ten etc. ab. Am 28. Febru­ar prä­sen­tier­te die Grup­pe Die Schrei­ber­lin­ge in einer Lesung ein Best Of aus den letz­ten Jah­ren.

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Erinnerungen an den Mond

42415Der Mond hat die Men­schen immer schon fas­zi­niert. Nun scheint es aber, dass das Zeit­al­ter der Raum­fahrt sich dem Ende zuneigt – oder in eine nächs­te Stu­fe ein­tritt. Der Mond scheint mitt­ler­wei­le nur noch eine Zwi­schen­sta­ti­on auf dem Weg zur Erobe­rung fer­ne­rer Wel­ten. Ein Gestirn von zwei­fel­haf­tem Nut­zen. Für Durs Grün­bein ist das Anlass genug, einen Gedicht-Zyklus über den Mond zu schrei­ben. Wei­ter­le­sen

Ein Abend unter Schreiberlingen

Flyer zur Lesung "Ein Abend mit den Schreiberlingen" (Quelle: art & words-Verlag).

Fly­er zur Lesung „Ein Abend mit den Schrei­ber­lin­gen“ (Quel­le: art & words-Ver­lag).

Wer denkt, seit der Kitsch-Offen­si­ve der Biss-Roma­ne, kön­ne man kei­ne Vam­pir­ge­schich­ten der Gen­re Hor­ror oder Fan­ta­sy mehr pro­du­zie­ren, irrt, denn er kennt noch nicht die wil­de Mischung aus seit Jahr­hun­der­ten schwe­len­den Kon­flik­ten, mit Blut geschrie­be­nen Per­ga­men­ten und … Vam­pirsch­wei­nen. Dies und noch viel mehr, prä­sen­tiert die Nürn­ber­ger Hob­by-Autoren­grup­pe Die Schrei­ber­lin­ge an ihrem Lese­abend.

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Meisterin der Liebeslyrik

Cover von Gesammelte Gedichte von Ulla Hahn (Quelle: DVA).

Cover von Gesam­mel­te Gedich­te von Ulla Hahn (Quel­le: DVA).

Lyrik liest doch heu­te ohne­hin kei­ner mehr, ist doch klar?! Falsch! Sel­ten gibt es auch Lyri­ker, die empor klet­tern und sich eines brei­ten Leser­krei­ses erfreu­en; einer von Ihnen ist Ulla Hahn, deren gesam­mel­te Gedich­te im gleich­na­mi­gen Band in der DVA ver­öf­fent­licht sind.

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Ästhetiken der Melancholie

Gefühl­vol­le, meta­pho­ri­sche und melan­cho­li­sche Moment­auf­nah­men des Lebens, schil­dert der 1961 gebo­re­ne Nürn­ber­ger Dich­ter Uwe War­tha in sei­nem neu­en Lyrik­band Die Zeit fällt durch den Sand.

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