Nicht nur für Kulturfrauen mit lila Haaren

Moderator Nicolas Schmidt Bild: Leonie Winkler

Mode­ra­tor Nico­las Schmidt
Bild: Leo­nie Wink­ler

Poe­try Slam ist längst kein sub­kul­tu­rel­les Rand­phä­no­men mehr, das in klei­nen Hin­ter­hö­fen statt­fin­det. Statt­des­sen wird jetzt im Palais Stut­ter­heim ges­lammt, das bereits aus­ver­kauft ist, bevor die Abend­kas­se öff­nen kann. Die Zuschau­er­men­ge erscheint bunt gemischt wie sel­ten und Mode­ra­tor Nico­las Schmidt begrüßt sei­ne Eltern. Ein­zi­ges Über­bleib­sel der Hin­ter­hof-Atmo­sphä­re: eine bespray­te Holz­pa­let­ten­wand als Büh­nen­ku­lis­se. Wei­ter­le­sen

Dreizehn Jahre Poetry Slam Erlangen – die Gala-Show

 Dalibor  Copyright Poetry Slam Erlangen

Einer der Gewin­ner: Dali­bor
Copy­right Poe­try Slam Erlan­gen

Der drei­zehn­te Geburts­tag wäre unmit­tel­bar vor der Voll­jäh­rig­keit, wenn man mit vier­zehn voll­jäh­rig wür­de, stell­te Lucas Fass­nacht fest. Wird man aber nicht. Ist auch eigent­lich egal, weil dem Poe­try Slam reich­lich egal ist, ob er voll­jäh­rig ist. Wich­tig ist, dass er sei­nen Geburts­tag fei­ert. Dies­mal mit aus­gie­big Publi­kum im fast schon über­füll­ten Saal des E‑Werks, dafür mit weni­gen, aber exqui­si­ten Gäs­ten: Vier viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Poe­ten + ein Tino Bome­li­no, der Musik mach­te. Sie alle kön­nen hier nun ein­zeln vor­ge­stellt wer­den. Ers­tens, weil der Platz reicht. Zwei­tens, weil sie sich nicht in den inzwi­schen gut gekoch­ten Poe­trys­la­mein­heits­brei unter­rüh­ren las­sen. Wei­ter­le­sen

Lesen für Karottensaft

P1030050Der Zusam­men­hang zwi­schen Lesen für Bier und der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät mag zunächst ähn­lich unklar erschei­nen wie der zwi­schen Bier und Karot­ten­saft. Trotz oder gera­de auf­grund unge­wöhn­li­cher Ver­bin­dun­gen berei­te­te die Novem­ber-Auf­la­ge von Lesen für Bier aber defi­ni­tiv Spaß – und Gast Patrick Sal­men befür­wor­tet Ver­wir­rung stif­ten laut eige­ner Aus­sa­ge sowie­so.

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Poetry-Slam-Wintersaison-Eröffnung

mini-Poetenliste01imOkt14Der ers­te „gewöhn­li­che“ Poe­try Slam im gro­ßen Saal des Ewerks. Sitz­plät­ze für alle. Ein hell ange­strahl­ter glück­li­cher Lucas Fass­nacht vor blau­em Vor­hang. Die Poe­ten aus ganz Deutsch­land. Und die Tex­te? Möch­te man her­aus­ra­gen­de Merk­ma­le des Abends bestim­men, dann könn­te man wohl „erho­be­ne Zei­ge­fin­ger“ und „Bizar­re­ri­en“ nen­nen. Wei­ter­le­sen

Lesen für Tomatensaft

lesen_für_bier_plakat_14-KopieEs gibt Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler, die die durch­aus umstrit­te­ne The­se ver­tre­ten, Ein­kaufs­zet­tel sei­en Lite­ra­tur. Wenn das so ist, dann lasen Lucas Fass­nacht und Fee ver­gan­ge­nen Mitt­woch bei „Lesen für Bier“ aus­schließ­lich Lite­ra­tur, Uni­ver­sal­grillan­lei­tung und Müll­ab­fuhr­ter­min­plan inbe­grif­fen. Wei­ter­le­sen

Die spinnen doch, die Philosophen

ZweizeilerApol­lon spielt Schach. Kal­lik­les sieht aus wie Nero. Sopho­kles, eine Mischung aus Wikin­ger und Aste­rix, stellt fest, dass die Grie­chen spin­nen.  Prot­ago­ras trägt Bril­le, Hut und raucht einen Joint. Klingt absurd, ist aber so pas­siert, und zwar ver­gan­ge­nen Diens­tag im E‑Werk, als Lucas Fass­nacht und Kili­an Wil­de ihr phi­lo­so­phi­sches Bil­der­buch Zwei­zei­ler vor­stell­ten. Wei­ter­le­sen

Wenn Affekte ausbleiben…

Kunstpalais Slam Band

Miha­lyS Theo­rie aus Schwein­furt © Lukas Mat­ter

 

Affek­te“ heißt die Aus­stel­lung im Kunst­pa­lais, in deren Begleit­pro­gramm sich der Poe­try Slam ver­gan­ge­nen Sams­tag ein­reih­te. „Berüh­ren las­sen im Sin­ne der Aus­stel­lung“ kön­ne man sich „und glück­lich nach Hau­se gehen“, kün­dig­te Mode­ra­tor Lucas Fass­nacht an. Aber irgend­wie blieb die gan­ze Ver­an­stal­tung dann doch affekt­los. Wei­ter­le­sen

MARACUJA! oder EIER, JUNGS, WIR BRAUCHEN EIER! — der Poetry-Slam vom 20. Februar 2011

Ges­tern fand auf der Club­büh­ne des E‑Werks der Febru­ar-Slam statt. Ein groß­ar­ti­ger Abend! Kurz­wei­lig, abwechs­lungs­reich, die Balan­ce zwi­schen ernst und humor­voll hal­tend und kein Poet, den man mit einem Ach­sel­zu­cken hät­te abtun kön­nen. Da hat­te jeder etwas Coo­les.

Das begann schon mit dem Text des Wei­ter­le­sen