Einer der Größten der deutschspachigen Literatur“

Die Neue Züri­cher Zei­tung nennt sein Œvre ein gr0ßartiges Lese­ver­gnü­gen, die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung will ihn gar in eine Rei­he mit Frisch und Dür­ren­matt set­zen und Die Welt glaubt, er sei einer der Größ­ten der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur — die Rede ist vom 1938 in Basel gebo­re­nen Schrift­stel­ler Urs Wid­mer. Sein Werk umfasst Hör­spie­le, Thea­ter­stü­cke, Essays, Erzäh­lun­gen und Roma­ne, für die er auch viel­fach aus­ge­zeich­net wur­de. Am 27. Novem­ber um 20 Uhr liest nun Wid­mer erneut (zuletzt 2009) im Nürn­ber­ger Lite­ra­tur­haus vor, und zwar aus sei­ner die­sem Sep­tem­ber im Dio­ge­nes Ver­lag erschie­ne Auto­bio­gra­phie Rei­se an den Rand des Uni­ver­sums.

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Natürlich habe ich geweint“

 

MannheimerGebannt lau­schen die Zuhö­rer sei­nen Wor­ten. Es ist der 11. Novem­ber 2013. Zwei Tage zuvor jähr­te sich die Reichs­po­grom­nacht zum 75. Mal. Max Mann­hei­mer kann sich der Auf­merk­sam­keit aller Anwe­sen­den gewiss sein. Denn er – als Sohn jüdi­scher Eltern – schil­dert aus eige­ner Erfah­rung, was in jener Nacht gesche­hen ist. Wei­ter­le­sen

Wo sind die Studenten hin?

Ein­mal im Jahr zeigt sich Erlan­gens Bil­dungs­bür­ger­tum in sei­nem Glanz: Betucht und feinst geklei­det, meist weiß­haa­rig und in beque­men Bio­schu­hen, neh­men sie jedes Jahr Ende August den Schloss­gar­ten und das Thea­ter ein. Gemäch­lich schie­ben sie sich von einem Ver­an­stal­tungs­ort zum nächs­ten, das Gebrab­bel scheint sie in sei­ner schläf­ri­gen Laut­stär­ke ein­zu­lul­len. Man kommt ange­mes­se­ne 30 Minu­ten vor­her an, min­des­tens, man ist ja nicht zum ers­ten Mal hier, damit man auch noch einen guten Platz ergat­tert. Wei­ter­le­sen

Der Kleine Junkie Nimmerplatt — Andy Strauß und Artur Fast

Der kleine Junkie Nimmerplatt

Der klei­ne Jun­kie Nim­mer­platt

Die Büh­ne befin­det sich an einem ganz beson­de­ren Ort: mit Filz bezo­ge­ne Glo­cken hän­gen von der Decke, mit Stoff bezo­ge­ne Dosen ste­hen vor- , drei­di­men­sio­na­le schwarz-wei­ße Bil­der hän­gen von der Wand. Inner­halb der „Zeit­ge­nös­si­schen inter­na­tio­na­len Aus­stel­lung“ in der Zen­tri­fu­ge in Nürn­berg fin­det die­se beson­de­re Lesung von und mit  Andy Strauß statt. Vie­le mögen ihn bereits von Slam­büh­nen her ken­nen, nur ist er Solo auf Tour mit „Der klei­ne Jun­kie Nim­mer­platt“, und sei­nem Freund, dem Zeich­ner Artur Fast. Der wird Andys Geschich­ten live illus­trie­ren, mit einem Werk­zeug der Zeit: rich­tig, nicht Stift und Papier, son­dern Pho­to­shop und Zei­chen­ta­bleau. Die Leu­te wol­len ja mul­ti­me­di­al unter­hal­ten wer­den. Daher kommt auch immer wie­der eine selbst­ge­bas­tel­te „Tech­no-Num­mer“ zwi­schen­durch. Wei­ter­le­sen

Junge Autoren in Erlangen: 3. Wortwerk-Lesung

Das Bild eines wild schau­keln­den Mäd­chens lädt zum Sehen ein.

Tho­mas G. Wer­ner greift in die Sai­ten sei­ner Gitar­ren und begrüßt die Gäs­te.

Wie bit­te, das soll eine Lesung sein?! Ja, genau, modern mul­ti­me­di­al, und zwar bereits die drit­te der Autoren­grup­pe „Wort­werk“ in Erlan­gen. Wei­ter­le­sen

Nilpferde und Alzheimer

Wie die Ölsar­di­nen quetsch­te sich bei­nah die gesam­te Dozen­ten­schaft der Ger­ma­nis­tik anläss­lich einer Lesung von Ulri­ke Dra­es­ner in das Thea­ter­ca­fé in Erlan­gen. Als die sym­pa­thi­sche Autorin dann das Podi­um betritt, hät­te man eine Steck­na­del fal­len las­sen hören. Sie ver­sucht mit einer locke­ren Geschich­te aus ihrem All­tag die Stim­mung auf­zu­hei­tern, doch das Publi­kum wird nur lang­sam mit ihr warm. Erst ihre ein­deu­ti­ge Auf­for­de­rung: „Sie dür­fen auch lachen“ Wei­ter­le­sen

Zweimal Olli Dittrich: Das wirklich wahre Leben

Lesung bei Tha­lia Erlan­gen am Don­ners­tag, 31. März 2011:

Olli Dittrich bei Thalia, Foto von Philipp Braune

Olli Ditt­rich bei Tha­lia; Foto: Phil­ipp Brau­ne

In sei­ner gera­de erschie­nen Bio­gra­fie „Das wirk­lich wah­re Leben“ , geschrie­ben in Zusam­men­ar­beit mit Anne Ame­ri-Sie­mens, plau­dert ein gro­ßer Komi­ker aus dem Näh­käst­chen: Olli Ditt­rich.

Und wie er das tut, wie er sein Näh­käst­chen auf­ge­baut hat, das Mikro­phon in der vom Publi­kum gewünsch­ten Ent­fer­nung, sei­ne mit­ge­brach­ten Manu­skrip­te in der pas­sen­den Schrift­grö­ße dahin­ter, wie er neben­bei den einen und ande­ren Scherz anbringt, da wur­de allen klar: das wird ein unter­halt­sa­mer Abend. Wei­ter­le­sen