Glückskämpfe

Das Glück, Ein Jahrmarkt des Konsums? (Quelle: pixelio/ Honeypix).

Das Glück, Ein Jahr­markt des Kon­sums? (Quel­le: Pixelio/ Honey­pix).

Da steht sie also: Eine rei­che und pro­mi­nen­te Frau vor ihrer Vil­la und weint in Strö­men. Nach ein paar Sekun­den schluchzt sie ins Mikro­fon, dass Reich­tum allein nicht glück­lich mache, da er ihren Mann nicht vor dem plötz­li­chen Tod geschützt habe. Da steht er also: Ein ärm­li­cher Hartz IV- Emp­fän­ger in Second-Hand-Kla­mot­ten, der vor dem Plat­ten­bau ins Mikro jubelt, dass der Reich­tum allein nicht glück­lich mache, da er trotz der Armut in sei­ner Ehe super­glück­lich sei.

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Weihnachtlicher Warenfetisch

Der Coca-Cola Weihnachtstruck (Quelle und Urheber: Wikipedia Commons/ Husky).

Der Coca-Cola Weih­nacht­struck (Quel­le und Urhe­ber: Wiki­pe­dia Commons/ Hus­ky).

Es war mal ein belieb­tes The­ma inner­halb des Intel­lek­tua­lis­mus: Die Kri­tik an der weih­nacht­li­chen Kon­sum­kul­tur und dem Waren­fe­tisch. Inzwi­schen ist eine sol­che Kri­tik zahl­reich rezi­piert und zu hoh­len Phra­sen ver­un­glimpft wor­den. Man könn­te fast sagen, das The­ma sei tot­ge­re­det wor­den, ohne dass es einen sozio­kul­tu­rel­len Effekt gehabt hät­te. War­um sich also noch mit dem Zusam­men­hang von Kon­sum­kul­tur und Weih­nach­ten beschäf­ti­gen? Ganz ein­fach: Weil die­se Ver­qui­ckung per se besteht und kon­sti­tu­tiv für bei­de ist.

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