Gedankenwelten finden Gehör

Phil­ipp Stroh: Sie­ger.

Wie­so ist Schei­ße manch­mal Kunst? Wann erin­nern Moon­cups an Regen­schir­me? Wie voll­zieht der Homo Sapi­ens sein Balz­ri­tu­al vor einem McDo­nalds und was den­ken die Maschi­nen der Zukunft über Lie­be? Für all die­se Fra­gen und vie­le mehr fan­den die Künst­ler, die am Abend des 13.05. am Poe­try Slam Fürth Sai­son­fi­na­le 2018 teil­nah­men, wit­zi­ge, schö­ne und auch erns­te Ant­wor­ten. Wei­ter­le­sen

Good time, old time 1970s

promo shot 2015

© Wil­le and the Ban­dits

In die­se Zeit wür­den Wil­le and the Ban­dits ger­ne zurück, wenn sie die Mög­lich­keit dazu hät­ten. Das erzähl­te Band­grün­der Wil­le am Diens­tag, den 31.03., in der Kof­fer­fa­brik Fürth. Und an Rock­grö­ßen die­ser Zeit erin­nert auch ihr Rock mit Blues‑, Latin- und Folk-Ele­men­ten: Man meint Anklän­ge an Led Zep­pe­lin und Pink Floyd her­aus­zu­hö­ren. Außer­dem weiß man nie so recht, mit wel­chem Song einen die drei Zot­tel­köp­fe als nächs­tes über­ra­schen; ob ruhi­ger, lang­sa­mer oder rich­tig der­ber Rock-Hym­ne. Und dabei wir­ken Will, Mat und Andy auch noch total läs­sig. Gro­ße Büh­nen­show mit viel Rum­ge­hüp­fe abzie­hen? Nee… Haben sie auch gar nicht nötig. Wei­ter­le­sen

From Sunrise to Sunset

Pressefoto-TZ306

© time­zo­ne records

Die Regens­bur­ger Band 3 Dayz Whiz­key misch­te am Frei­tag, den 20.02., das Publi­kum der Für­ther Kof­fer­fa­brik auf. In einem Late Night Spe­cial leg­ten die Jungs den fünf­ten Stopp ihrer sie­ben­mo­na­ti­gen Tour ein. Dabei prä­sen­tier­ten sie eine gute Song­aus­wahl aus allen drei bis­her ver­öf­fent­lich­ten Alben: The Devil and the Deep Blue Sea (2012), Black Water (2013), Steam (2014). Dass die Regens­bur­ger kei­ne Anfän­ger mehr sind, hör­te und merk­te man ihnen an. Wei­ter­le­sen

Der wild-wippende Mix

Scott Henderon (Quelle: Wikimedia Commons/ Svíčková).

Scott Hen­de­ron (Quel­le: Wiki­me­dia Commons/ Svíč­ko­vá).

Das schlich­te Männ­chen mit den lan­gen, zum Aus­fall ten­die­ren­den Locken betrifft mit eini­ger Ver­spä­tung, aber jovi­al und ver­schmitzt grin­send, die Büh­ne, greift sich sei­ne grü­ne E‑Gitarre und fängt an – tief über das Instru­ment gebeugt und sich immer wei­ter ver­kramp­fend –, mit sei­nem Trio wil­de Töne, ganz locker aus der Hüf­te zu spie­len. So könn­te man den gest­ri­gen Auf­tritt des Scott Hen­der­son Tri­os in der Kof­fer­fa­brik Fürth zusam­men­fas­sen.

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Henderson bei den Koffern

Scott Henderson (Quelle: Kofferfabrik Fürth).

Scott Hen­der­son (Quel­le: Kof­fer­fa­brik Fürth).

Freun­de des Jazz, auf­ge­passt! Der legen­dä­re Scott Hen­der­son tritt mit sei­nem Trio tat­säch­lich in der Metro­pol­re­gi­on auf — näm­lich in der Kof­fer­fa­brik in Fürth, am 18. März. Hen­der­son gilt als einer der legen­därs­ten Jazz-Git­ta­ris­ten.

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Die orgiastische Klimax des Jazz

Ginger Baker (Quelle: Wikimedia Commons/ Svickova).

Gin­ger Baker (Quel­le: Wiki­me­dia Commons/ Svick­o­va).

Gin­ger Baker – gibt´s den noch?“, fragt Udo Mar­tin, der Chef der Kof­fer­fa­brik, ver­schmitzt am Anfang des Abends, der wie das Publi­kum sei­ne Begeis­te­rung, dass solch eine Grö­ße des Jazz hier ein Kon­zert gibt, nicht ver­ber­gen kann. Denn ges­tern spiel­te dort Gin­ger Baker´s Jazz Con­fu­si­on.

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Die Moral des Dissidenten

Die Darsteller der "Vanek-Trilogie" in der Straße der Menschenrechte in Nürnberg (Quelle: Kofferfabrik).

Die Dar­stel­ler der „Vanek-Tri­lo­gie“ in der Stra­ße der Men­schen­rech­te in Nürn­berg (Quel­le: Kof­fer­fa­brik).

Anläss­lich des zwei­ten Todes­ta­ges des Schrift­stel­lers, Men­schen­rechts­ak­ti­vis­ten und ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten Tsche­chi­ens, Václav Havel, am heu­ti­gen Tag, fei­er­te ges­tern KUNST UND DRAMA in der Kof­fer­fa­brik die Fürth-Pre­mie­re sei­ner Vanĕk-Tri­lo­gie, in der Insze­nie­rung von Frie­de­ri­ke Pöhl­mann-Grieß­in­ger.

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Zu Ehren Václav Havels

Václav Havel. Quelle und Urheber: Wikipedia Commons/ Martin Kozák

Václav Havel im Jah­re 2011. Quel­le und Urhe­ber: Wiki­pe­dia Commons/ Mar­tin Kozák

Er war ein Gigant unter den Intel­lek­tu­el­len — Václav Havel, der 1936 in Prag gebo­re­ne Schrift­stel­ler, Publi­zist und Men­schen­rechts­ak­ti­vist, ein Regime­kri­ti­ker des Sowjet­sys­tems, der für einen Sozia­lis­mus mit mensch­li­chem Ant­litz stand und nach der Implo­si­on der Sowjet­uni­on und der Auf­lö­sung des Ost­blocks, 1993–2003 Prä­si­dent der Tsche­chi­schen Repu­blik war. Zu Ehren sei­nes zwei­ten Todes­ta­ges — er starb am 18. Dezem­ber 2011 — zeigt KUNST UND DRAMA — das Insti­tut für thea­tra­li­sche For­men am 17. Dezem­ber 2013 in der Kof­fer­fa­brik in Fürth ein­ma­lig sei­ne Vanek Tri­lo­gie.

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Vom Absterben des Bildungsbürgertums

Zwischen Marc, Serge und Yvan liegt einiges im Argen. Quelle: Kofferfabrik

Zwi­schen Marc, Ser­ge und Yvan liegt Eini­ges im Argen. Quel­le: Kof­fer­fa­brik

Letz­ten Frei­tag fei­er­te Yas­mi­na Rezas Tra­gi­ko­mö­die Kunst in der Pro­duk­ti­on des Thea­ters aus dem Kul­tur­Kam­mer­Gut, insze­niert von Mar­kus Non­dorf, in der Für­ther Kof­fer­fa­brik sei­ne klei­ne, aber fei­ne Pre­mie­re. Rezas lebens­wei­ses und wort­ge­wand­tes Stück über die Halb­werts­zeit von Freund­schaf­ten gilt als die Komö­die der 1990er.

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