Buntes Theater für Kinder

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Aschen­put­tel umringt von Stief­schwes­ter, Stief­mut­ter, Knecht und Magd. Bild: Thea­ter Libe­ri.

Unter allen Mär­chen ist „Aschen­put­tel“ eines der welt­weit bekann­tes­ten. Wie oft und auf wie vie­le Arten wur­de die Geschich­te schon ver­filmt, ver­tont, erzählt? Das Thea­ter Libe­ri aus Bochum ist gera­de mit einer Ver­si­on des Mär­chens auf Tour, die sich spe­zi­ell an Kin­der rich­tet. Abge­hack­te Fuß­ze­hen und Fer­sen kom­men dar­in nicht vor, dafür eine net­te Stief­schwes­ter und ein coo­ler König.
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Blumenhüte, Riesenbonbons und sprechende Krähen

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Die Früh­lings­kö­ni­gin möch­te Ger­da am liebs­ten behal­ten. Bild: © Jochen Quast

Eine Stim­mung, die es wohl nur im Mär­chen gibt: Im Publi­kum sind auf­fal­lend vie­le Kin­der, die auf­ge­regt dar­auf war­ten, dass sich der schwar­ze Vor­hang hebt. An den seit­li­chen Plät­zen im Zuschau­er­raum des Mark­gra­f­en­thea­ters legen die Jun­gen und Mäd­chen erwar­tungs­voll ihre Arme auf die gepols­ter­te Balus­tra­de und schau­en neu­gie­rig zur Büh­ne. Der Schrift­zug Die Schnee­kö­ni­gin wird auf den Vor­hang pro­ji­ziert. Es ist die zwölf­te von 35 Vor­stel­lun­gen, die das Ensem­ble des Erlan­ger Thea­ters inner­halb eines Monats zeigt. Und sie ist wirk­lich mär­chen­haft.
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E‑Book-Vorstellung: „Kinder verstehen“

Online-Por­ta­le, die Inhal­te frei zur Ver­fü­gung stel­len, sind mitt­ler­wei­le zahl­reich. Auf www.readup.de baut Vin­cent Schmal­bach ein Por­tal mit kos­ten­lo­sen, frei down­load­ba­ren E‑Books auf. Es han­delt sich um Rat­ge­ber zu ver­schie­de­nen All­tags­the­men, die von fach­kun­di­gen Autoren ver­fasst wur­den. Die­se möch­ten aller­dings nament­lich nicht genannt wer­den. Eine Publi­ka­ti­on the­ma­ti­siert das anspruchs­vol­le Feld der Kin­der­er­zie­hung und rich­tet sich an Eltern von jun­gen Kin­dern.

Kinder verstehen

E‑Book „Kin­der ver­ste­hen“

Die Grund­la­ge für ein zufrie­de­nes Leben wird für jeden Men­schen in sei­ner Kind­heit gelegt. Man­geln­des Selbst­be­wusst­sein, über­trie­be­ner Ehr­geiz und ein per­ma­nen­tes Gefühl von Man­gel sind die Fol­ge von Defi­zi­ten, die in der Kind­heit erfah­ren wur­den. Nicht umsonst sind des­halb die Fra­gen zur rich­ti­gen Erzie­hung ein immer­wäh­ren­des gesell­schaft­li­ches The­ma.

Was braucht ein Kind wirk­lich? Ist es mate­ri­el­ler Reich­tum und ein gut gefüll­tes Spiel­zim­mer oder eher eine stren­ge Anlei­tung und einen dis­zi­pli­nier­ten All­tag? In der Päd­ago­gik hat es die unter­schied­lichs­ten Ansät­ze und hef­ti­ge Aus­ein­an­der­set­zun­gen gege­ben. Doch um ein Kind zu einem see­lisch gesun­den Men­schen her­an­wach­sen zu las­sen, braucht es kei­ne spe­zi­el­le Erzie­hungs­me­tho­de, son­dern Eltern, die ihm zuge­wandt sind. Mit Kin­dern spre­chen, spie­len, lachen ist das Aller­wich­tigs­te. Das kos­tet Zeit, erfor­dert Geduld und Auf­merk­sam­keit, aber es ist durch nichts zu erset­zen. Erzie­hung ist ein gemein­sa­mer Pro­zess. Wer sich auf die­se Hal­tung ein­las­sen kann, wird viel gewin­nen.

Kin­der sind von klein an an allem inter­es­siert, was sie umgibt. Sie möch­ten teil­ha­ben und die Welt erfor­schen, möch­ten sie im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes begrei­fen. Eltern soll­ten ihnen die­sen Raum geben, so anstren­gend es auch manch­mal sein mag. Wer in die­sen frü­hen Jah­ren Inter­es­se, Begeis­te­rung und Expe­ri­men­tier­freu­de abblockt, wird sie spä­ter nur schwer wie­der wecken kön­nen. Eine beson­de­re Freu­de ist es für Kin­der, mit ihren Eltern etwas gemein­sam zu tun. Das kann vom Auto waschen bis zur Pla­nung einer Fahr­rad­tour alles umfas­sen, was in ihrem Leben im Moment von Bedeu­tung ist. Gute Eltern schen­ken ihrem Kind die­se glück­li­chen Momen­te und las­sen es in sol­chen Situa­tio­nen auf ver­schie­de­nen Ebe­nen Wich­ti­ges ler­nen.

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