Konfrontation im Theatercafé

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Ein Mann, gespielt von drei­en: (v. li.) Her­mann Gro­ße-Berg, Charles P. Camp­bell, Ralph Jung. Bild: © Jochen Quast.

Das Erlan­ger Thea­ter­ca­fé als Spiel­ort ist eine sehr gute Idee. Gut und wir­kungs­voll. Die Auf­füh­rung von „Viel gut essen“ ereig­net sich näm­lich mit­ten unter den Zuschau­ern (oder soll­te man bes­ser sagen: Café-Besu­chern?). Eini­ge waren schon zum Essen hier, bevor die Vor­stel­lung begon­nen hat. Vie­le trin­ken ein Glas Wein oder einen Kaf­fee. Men­schen­mas­sen pas­sen ohne­hin nicht in den Raum. Es ist also eine gemüt­li­che Atmo­sphä­re unter Kurz­zeit-Lebens­ab­schnitts-Bekann­ten.

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kultur>kolumne: Flüchtlingspolitik im Theater

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Das Flücht­lings­the­ma am Thea­ter Erlan­gen: „Wir sind kei­ne Bar­ba­ren!“, Bild: © Jochen Quast

Sind Künst­ler poli­tisch? Beschäf­ti­gen sie sich mit aktu­el­len The­men?
Sie müs­sen nicht, aber sie kön­nen. Dann ist Kunst nicht „nur“ ästhe­tisch oder schön. Dann hat sie eine Bot­schaft, regt zum Nach­den­ken an, gibt viel­leicht den Anstoß zu Ver­än­de­run­gen. Wenn ein The­ma die Gesell­schaft so sehr bewegt, wie die Zuwan­de­rung von Flücht­lin­gen, beschäf­ti­gen sich auch Kul­tur­schaf­fen­de damit. Auf ihre eige­ne Wei­se.
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