Diese Woche läuft an…

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Bild: Cen­tral Film, Dream­Works, Neue Visio­nen

Die betag­ten Künst­ler Fred und Mick sind in ein Well­ness­ho­tel in den Alpen abge­scho­ben. Zwi­schen Wan­dern und Was­ser­gym­nas­tik las­sen die Freun­de ihr Leben Revue pas­sie­ren und stel­len sich die gro­ßen Fra­gen: „Wie viel konn­test du heu­te pin­keln?“ Die fran­zö­si­sche Tra­gi­ko­mö­die Ewi­ge Jugend behan­delt dabei nicht nur das The­ma Alter, son­dern wird neben­bei auch zum Fami­li­en­film. Freds Toch­ter Lena wohnt mit den bei­den Senio­ren im Hotel und erhebt schwe­re Vor­wür­fe gegen ihren Vater.
Viel Kon­flikt­po­ten­ti­al gibt es auch im ame­ri­ka­ni­schen His­to­ri­en­thril­ler Bridge Of Spies — Der Unter­händ­ler
. Ste­ven Spiel­berg lässt den Kal­ten Krieg wie­der auf­le­ben und schickt Tom Hanks als über­for­der­ten Anwalt zwi­schen die Fron­ten. Im Ost-Ber­lin der 1950er soll er erst einen Lan­des­ver­rä­ter ver­tei­di­gen und schließ­lich sogar einen Gefan­ge­nen­aus­tausch orga­ni­sie­ren, der über das Schick­sal der Super­mäch­te ent­schei­den könn­te. Wäh­rend die Ame­ri­ka­ner wie gewohnt die Welt ret­ten, ver­sucht der neun­jäh­ri­ge Ephraim im äthio­pi­schen Ephraim und das Lamm nur sein gelieb­tes Haus­tier in Sicher­heit zu brin­gen. Weil sein bru­ta­ler Groß­cou­sin es schlach­ten las­sen will, muss Ephraim Geld für ein Bus­ti­cket auf­trei­ben und mit sei­nem Lamm in die Stadt flie­hen.
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Ein bisschen Max Frisch in Berlin

Cover von "Aus dem Berliner Journal" von Max Frisch (Quelle: Suhrkamp Verlag).

Cover von Aus dem Ber­li­ner Jour­nal von Max Frisch (Quel­le: Suhr­kamp Ver­lag).

Seit ein paar Tagen sind sie end­lich ver­öf­fent­licht: die Tage­bü­cher, die der Schwei­zer Schrift­stel­ler Max Frisch in sei­ner Lebens­pha­se in Ber­lin schrieb, näm­lich Aus dem Ber­li­ner Jour­nal, her­aus­ge­ben vom Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und Prä­si­den­ten der Max-Frisch-Stif­tung, Tho­mas Sträss­le, und ver­legt vom Suhr­kamp Ver­lag. Lei­der hat die Stif­tung nur die bei­den ers­ten Hef­te, über die Jah­re 1973 und 1974 ver­öf­fent­licht (und das auch nur mit Kür­zun­gen); die rest­li­chen drei Hef­te zu den Jah­ren 1975–1980 haben sie kom­plett weg­ge­las­sen — eine fata­le, aber viel­leicht not­wen­di­ge Kür­zung.

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