Bruchstücke aus dem Leben

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Die Netz­fli­cke­rin ist buch­stäb­lich am Boden zer­stört.

Eine Lie­bes­er­klä­rung an die Uner­gründ­lich­keit der Sehn­sucht, eine Lie­bes­er­klä­rung an das Meer“, beschreibt die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen ihr neu­es Stück Bruch­stü­cke auf ihrer Home­page. Am 17. März war Pre­mie­re im Fran­ken­hof­saal. Und ja, es geht um Sehn­sucht. Es geht auch um das Meer. Aber geht es nicht noch um viel mehr? Um die gro­ße Welt und die Schick­sa­le ein­zel­ner, um Bruch­stü­cke aus dem Leben selbst. All das kom­pri­miert auf eine Insze­nie­rung. Die Zuschau­er wer­den 75 Minu­ten lang von einer Wel­le aus fas­zi­nie­ren­den, poe­ti­schen und phi­lo­so­phi­schen Lebens­ge­schich­ten mit­ge­ris­sen. Von Frag­men­ten aus Lebens­ge­schich­ten. Wei­ter­le­sen

Rückert!

RückertDer Geist der Zeit, per­so­ni­fi­ziert als Ent­de­cker, erblickt, von einem gur­ren­den Stor­chen beglei­tet, ein rie­si­ges schild­krö­ten­ar­ti­ges Geschöpf. Die­ses Geschöpf ent­puppt sich als schla­fen­des Weibs­bild, das, als es erwacht, von einem Traum berich­tet, in dem es zur Stra­fe für Unzucht in die Insel „Cor­si­ca“ ver­wan­delt wur­de. Dem Ent­de­cker schwant Böses und – die Schau­spie­ler fal­len aus ihrer Rol­le, weil sie das, was sie da spie­len, ein­fach nicht ernst neh­men kön­nen. Ver­ständ­lich, ganz so über­zeu­gend ist die­ses Dra­ma von Fried­rich Rück­ert nicht. Wei­ter­le­sen