Hexenjagd auf Rapper Kollegah

In einer media­len Hetz­jagd soll Kol­le­gah der Anti­se­mi­tis­mus-Stem­pel auf­ge­drückt wer­den. War­um soll der Rap­per gesell­schaft­lich geäch­tet wer­den und was ist an den Vor­wür­fen dran?

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Switched at birth auf israelisch

Sohn der Anderen

Zwei Söh­ne, zwei Leben: Joseph (Jules Sitruk, links) und Yaci­ne (Meh­di Deh­bi) Bild: Cité Films

Rei­che Israe­lis, arme Paläs­ti­nen­ser und zwei ver­tausch­te Babys — Was wie die Steil­vor­la­ge für eine bizar­re Sati­re klingt, ent­puppt sich in Der Sohn der Ande­ren als erfreu­lich unauf­ge­reg­te und ernst­haf­te Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät in einem geteil­ten Land. Regis­seu­rin Lor­rai­ne Lévy gelingt ein Dra­ma nicht ohne Kli­schees, aber mit einer wich­ti­gen Bot­schaft. Wei­ter­le­sen

Das Wort und die Freiheit

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Buch­kunst?! Foto: Sabi­ne Storch

Ein Bericht über die Leip­zi­ger Buch­mes­se – Rund 186.000 Besu­cher kamen in die­sem Jahr auf das Leip­zi­ger Mes­se­ge­län­de, um die Stän­de der 2263 Aus­stel­ler zu besich­ti­gen. Damit ist die Mes­se auch in die­sem Jahr wie­der enorm gewach­sen – sowohl die Besu­cher­zah­len als auch die Grö­ße der Mes­se (von 84.500 auf 92.400 Qua­drat­me­ter); vor allem die Man­ga- & Comic-Con­ven­ti­on ver­zeich­ne­te hier einen star­ken Zuwachs.
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Die Macht glühender Leidenschaft

Coverbild von Mitchell Loeb

Cover­bild von Mit­chell Loeb

Die israe­li­sche Autorin Aye­let Gundar-Gos­hen hat mit ihrem Roman-Erst­ling Eine Nacht, Mar­ko­witz einen der viel­leicht bemer­kens­wer­tes­ten Roma­ne des letz­ten Jah­res geschrie­ben. Es ist eine Geschich­te über die maß­lo­se Lie­be in den Wir­ren der Grün­dung des Staa­tes Isra­el. — Eine Rezen­si­on von Timo Ses­tu Wei­ter­le­sen

Die versaute Friedenstaube — Das Schwein von Gaza

Das Schwein von Gaza

Das Schwein von Gaza

Eigent­lich ver­ste­hen sich Paläs­ti­nen­ser und Israe­lis ja nicht immer so präch­tig. In dem Film „Das Schwein von Gaza“, der seit dem 2. August auch in Deutsch­land in den Kinos läuft (in Erlan­gen aktu­ell in den Lamm Licht­spie­len), ver­bin­det die bei­den Lager aber etwas mit­ein­an­der: Die Abscheu vor einem klei­nen viet­na­me­si­schen Hän­ge­bauch­schwein. Der fran­zö­si­sche Regis­seur, Jour­na­list und Schrift­stel­ler Syl­va­in Esti­bal schickt in sei­ner Komö­die das Bors­ten­tier in den Gaza­strei­fen, das dort für viel Auf­ruhr und ein biss­chen Frie­den sor­gen soll. Wei­ter­le­sen