Switched at birth auf israelisch

Sohn der Anderen

Zwei Söh­ne, zwei Leben: Joseph (Jules Sitruk, links) und Yaci­ne (Meh­di Deh­bi) Bild: Cité Films

Rei­che Israe­lis, arme Paläs­ti­nen­ser und zwei ver­tausch­te Babys — Was wie die Steil­vor­la­ge für eine bizar­re Sati­re klingt, ent­puppt sich in Der Sohn der Ande­ren als erfreu­lich unauf­ge­reg­te und ernst­haf­te Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät in einem geteil­ten Land. Regis­seu­rin Lor­rai­ne Lévy gelingt ein Dra­ma nicht ohne Kli­schees, aber mit einer wich­ti­gen Bot­schaft. Wei­ter­le­sen

Guten Morgen, vergewaltigtes Warschau“

Cover zu Morphin von Tzczepan Twardoch (Quelle: Rowohlt Verlag).

Cover zu Mor­phin von Tzc­ze­pan Twar­doch (Quel­le: Rowohlt Ver­lag).

So gut wie alle lite­ra­ri­schen Wer­ke lau­fen im Resul­tat mehr oder weni­ger expli­zit auf einen spe­zi­fi­schen Topos hin­aus: Der Fra­ge nach der eige­nen Iden­ti­tät. Der pol­ni­sche Schrift­stel­ler Szc­ze­pan Twar­doch hat in sei­nem neu­en Roman Mor­phin die­se Fra­ge klar und deut­lich auf­ge­nom­men und in ihren ver­schie­dens­ten Facet­ten beleuch­tet, anhand eines abge­half­ter­ten halb pol­nisch, halb deut­schen Anti­hel­den im von den Deut­schen besetz­ten War­schau von 1939.

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Farbenfrohe Melancholie

Cover von Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki (Quelle: Dumont Verlag).

Cover von Die Pil­ger­jah­re des farb­lo­sen Herrn Taza­ki (Quel­le: Dumont Ver­lag).

In Japan erschien das Buch in einer Erst­auf­la­ge von einer Mil­lio­nen Exem­pla­re, ver­kauf­te sich aber kurz nach dem Erschei­nen gar zwei Mil­lio­nen Mal, denn es ist ein typi­scher Roman von Haru­ki Mura­ka­mi: Die Pil­ger­jah­re des farb­lo­sen Herrn Taza­ki, der im Janu­ar auch im Dumont Ver­lag erschien.

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