The World of Hans Zimmer – A Symphonic Celebration

Bild: Sem­mel Con­certs

Tol­le neue Arran­ge­ments bekann­ter Film­mu­si­ken, ein ein­ge­spiel­tes Orches­ter mit Mini-Chor, über­zeu­gen­de Solis­ten und LED-Pro­jek­tio­nen, ein zurecht gefei­er­ter Kom­po­nist und ein teil­wei­se schreck­lich respekt­lo­ses Publi­kum – all das war die per­fekt insze­nier­te Show The World of Hans Zim­mer – A Sym­pho­nic Cele­bra­ti­on in der Are­na Nürn­ber­ger Ver­si­che­rung. Wei­ter­le­sen

… und denken Sie bitte nach dem Konzert daran, Ihr Handy wieder einzuschalten!“

Bild: Sebas­ti­an Schroth

Film­mu­sik haut­nah: Das Klas­sik Radio Pops Orches­tra und der Diri­gent Nic Rai­ne prä­sen­tier­ten am 8.12.2017 im Kon­gress am Park in Augs­burg die schöns­ten Film­mu­sik-Sound­tracks aus Hol­ly­wood. Nach­dem das Orches­ter in den ver­gan­ge­nen Wochen bereits in etli­chen ande­ren Städ­ten in ganz Deutsch­land auf­ge­tre­ten ist, war dies das letz­te Kon­zert der dies­jäh­ri­gen Kon­zert­rei­he „Klas­sik Radio Live in Con­cert 2017“. Durch den Abend führ­ten die Mode­ra­to­ren Tho­mas Ohr­ner und Sven­ja Sell­now. Wei­ter­le­sen

Ein Kommunist in Hollywood

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Die Trumbos (Bryan Crans­ton, Dia­ne Lane) gera­ten ins Visier Bild: Para­mount Pic­tures

Mit Trumbo beleuch­tet Regis­seur Jay Roach ein düs­te­res Kapi­tel der Traum­fa­brik. Er schickt Bryan Crans­ton als kom­mu­nis­ti­schen Dreh­buch­au­tor in den 1940er Jah­ren durch einen poli­ti­schen Spieß­ru­ten­lauf und zeigt, wozu Staa­ten in Zei­ten dif­fu­ser Bedro­hun­gen und unkla­rer Fron­ten fähig sind. Ein wich­ti­ger und bis heu­te aktu­el­ler Film.
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Diese Woche läuft an…

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Bild: Majes­tic, Para­mount Pic­tures, Real­Fic­tion

Grü­ße aus Fuku­shi­ma erzählt von einer son­der­ba­ren Freund­schaft im radio­ak­ti­ven Sperr­ge­biet. Die frei­wil­li­gen Hel­fe­rin Marie ist fas­zi­niert von der ego­zen­tri­schen Sato­mi, die alles dar­an setzt in ihr altes, ato­mar ver­seuch­tes Haus zurück­zu­keh­ren.  Wird es ihr gelin­gen, die geal­ter­te Gei­sha zur Ver­nunft zu brin­gen?
So ver­gif­tet wie der japa­ni­sche Boden ist auch das poli­ti­sche Kli­ma in den USA Mit­te der 1940er Jah­re. Als Kom­mu­nis­ten­jä­ger den gefei­er­ten Dreh­buch­au­tor Trumbo vor Gericht zer­ren, ver­liert der Hol­ly­wood­lieb­ling über Nacht alles. Bryan Crans­ton ver­kör­pert den Autor, der sich dem staat­li­chen Berufs­ver­bot wider­setz­te und unter Pseud­onym eine gan­ze Film­ge­nera­ti­on präg­te.
Knapp 60 Jah­re spä­ter wer­den auch die tür­ki­schen Bewoh­ner der Köl­ner Keup­stra­ße zu Unrecht vor­ver­ur­teilt. Nach einem Bom­ben­at­ten­tat des NSU ermit­telt die Poli­zei jah­re­lang gegen Ver­wand­te und Bekann­te der Opfer. Die Doku­men­ta­ti­on Der Kua­för aus der Keup­stra­ße ver­sucht zu klä­ren, war­um ein rechts­ra­di­ka­ler Hin­ter­grund so lan­ge aus­ge­schlos­sen wur­de.
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Hochzeit im Scheinwerferlicht

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Fotos: Sime­on John­ke

Romeo und Julia: eines der bekann­tes­ten Thea­ter­stü­cke der Welt, wenn nicht gar das bekann­tes­te. Sogar Hol­ly­wood hat das Dra­ma ver­filmt. Gera­de so wie man es von Hol­ly­wood-Pro­duk­tio­nen gewöhnt ist: Mit pom­pö­sen Kos­tü­men, Leo­nar­do DiCa­prio in der Haupt­rol­le und ganz gro­ßen Gefüh­len. All das unter­stützt von Shake­speares Ori­gi­nal-Text, der alles ande­re als nüch­tern ist. Zu viel Kitsch? Zu viel Pathos? Einen Gegen­ent­wurf lie­fert das thea­ter zwo sie­ben – nicht nur, weil sie kei­nen DiCa­prio haben. Wei­ter­le­sen

An der Liebe vergangen

Cover zu straight white male von John Niven (Quelle: Wilhelm Heyne Verlag).

Cover zu strai­ght white male von John Niven (Quel­le: Wil­helm Hey­ne Ver­lag).

Einen hei­te­ren, span­nen­den, aber auch banal-ste­reo­ty­pen Roman hat der schot­ti­sche Autor John Niven mit strai­ght white male vor­ge­legt. Niven hat schon meh­re­re erfolg­rei­che Novel­len und Roma­ne geschrie­ben und lebt in der Nähe von Lon­don. Mit sei­nem neu­en Buch prä­sen­tiert er eine bei­ßen­de Sati­re über Hol­ly­wood und den bri­ti­schen Lite­ra­tur­be­trieb.

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