Artikel getaggt mit Gostner Hoftheater

Tschick“ — oder: Achtung Stroboskop!

Quelle: http://media.news.de/resources/thumbs/8a/fa/855131860_800x600/38bf25df786bbaffa279e71042a9.jpg

Sams­tag­abend, 19 Uhr, Nürn­berg, Austraße 70: Laute Musik, helle Lich­ter, zwei Jungs, die sich völ­lig aus­powern, wäh­rend sie zur Musik tan­zen. Hier kommt besag­tes Stro­bo­skop zum Ein­satz, vor dem an der Kasse gewarnt wird und macht aus der Bühne eine Tanz­flä­che. Wir sehen Maik und Tschick, die ordent­lich abfei­ern, so wie es sich für zwei Vier­zehn­jäh­rige gehört, wenn die heiß ersehn­ten Som­mer­fe­rien end­lich star­ten. Doch die Dar­stel­ler Boris Keil (Tschick) und sein Kol­lege David Schir­mer (Maik) zei­gen uns ledig­lich, wie es hätte sein sol­len. Tat­säch­lich hat die Geschichte um den Rus­sen Tschick, der in ver­schie­de­nen Hei­men auf­ge­wach­sen ist und mit Alko­hol­fahne, Plas­tik­tüte und in Jog­ging­ho­sen in die selbe Klasse geht, wie der Außen­sei­ter Maik Klin­gen­berg aus gutem Eltern­haus, anders angefangen.

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Mit dem Kopf durch die Wand

"Gegen die Wand", © Gostner Hoftheater

Gegen die Wand“, © Gost­ner Hoftheater

Gegen die Wand ist ein Stück über Liebe, Sex, den Durst nach dem Leben und der Frei­heit. Die bei­den Haupt­prot­ago­nis­ten, getrie­bene und vom Leben ent­täuschte Figu­ren auf einer ver­zwei­fel­ten Suche nach Lei­den­schaft und Gebor­gen­heit, bewe­gen sich auf einem Grat zwi­schen Leben und Tod. Laut, wütend und vul­gär for­dern sie das Leben her­aus und ver­si­chern sich so, noch am Leben zu sein. Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Auf der Suche nach Hoffnung — „Das blaue, blaue Meer“

Am 25.01.2012 hat das Gost­ner Hof­thea­ter in Nürn­berg die Pre­miere von „Das blaue, blaue Meer“ gefei­ert. Ein Stück, das im Gedächt­nis bleibt.

Es gibt einen Tag im Novem­ber, da ist der Him­mel so klar wie sonst nie, und da kann man die Sterne sehen, auch in der her­un­ter­ge­kom­me­nen grauen Plat­ten­bau­sied­lung in der Darko lebt, säuft, ver­zwei­felt. Nur ein­mal die­sen Him­mel sehen, das ist sein Traum.

Motte wäh­rend­des­sen, möchte ans Meer, nach Nor­we­gen, denn da ist das Meer so blau wie nir­gendwo sonst. Blauer als auf jeder Karibik-Postkarte! Und außer­dem Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Quo vadis Gostenhof“ — Gostenhof lebt!

Volk, Staat, Frei­heit, Demo­kra­tie, Iden­ti­tät. Kein leich­tes Unter­fan­gen, sich mit die­sen  sehr star­ken The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen. „Quo vadis Gos­ten­hof“ jedoch besticht mit der ange­neh­men Atmo­sphäre des Spiel­or­tes (Gost­ner Hof­thea­ter) und klei­nen Sze­nen mit einem aus­ge­wo­ge­nen Mix aus Ernst, Leich­tig­keit, Tra­gik und Humor. Ein klei­ner Ein­blick in die Aufführung.

Mit ihren Sze­nen ent­füh­ren die Macher in andere Gedan­ken­wel­ten und fin­den dafür immer wie­der neue For­men der Dar­stel­lung. Und oft sind die Texte so schön, dass man sie am liebs­ten mit­schnei­den und immer wie­der anhö­ren möchte, wie das Hör­buch zum „Klei­nen Prin­zen“. Wun­der­schöne Geschich­ten wer­den einem da erzählt, span­nende Per­spek­ti­ven auf­ge­macht und viele Wahr­hei­ten aus­ge­spro­chen. Fast schon ein wenig zu viele, um sie sich alle durch den Kopf gehen zu las­sen. Aber der Ein­druck von etwas sehr Leben­di­gem und Inno­va­ti­vem bleibt. Und Gos­ten­hof scheint wirk­lich der beste Ort für eine sol­che Art des Thea­ters Den Rest des Ein­trags lesen. »

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Mit Quo Vadis Gostenhof?! auf dem Weg zum Gesamtkunstwerk

Quo vadis Gos­ten­hof?! — Vom Volk, der Demo­kra­tie und ihren Fein­den, vom 04. bis zum 14. Mai 2011 (Mi-Sa) im Gost­ner Hof­thea­ter, Austr. 70, Nürnberg-Gostenhof.

Am 4. Mai ist es soweit: Das lang ange­kün­digte Thea­ter­pro­jekt „Quo vadis Gos­ten­hof?!“ fei­ert seine Pre­miere und das Gost­ner Hof­thea­ter damit sein drei­ßig­jäh­ri­ges Beste­hen. Für das Hof­thea­ter han­delt es sich bei Quo vadis um eines der größ­ten Pro­jekte, die jemals dort initi­iert wur­den – es soll das ganze Vier­tel mit ein­be­zie­hen, ins­be­son­dere des­sen krea­tive Elite.

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