In einem Meer aus Langeweile, Selbstisolation und Hygienevorschriften

Die Wochen­en­den sind aus­ge­bucht: Tau­ber­tal, Wald­stock, Krach am Bach und Klang­the­ra­pie. Dazwi­schen noch ein paar ein­zel­ne Kon­zer­te, Geburts­tags­fei­ern und zwei Hoch­zei­ten. So war­ten die­se Ter­mi­ne teils seit einem Jahr im Kalen­der, Mona­te ver­ge­hen und trau­rig steht da der Ein­trag „Feie­rei San­ti“ und sieht, wie der Tag vor­bei­geht, ohne, dass irgend­ei­ne Feie­rei statt­ge­fun­den hat. Und obwohl der Som­mer – zumin­dest im Kalen­der – bereits am Anfang des Jah­res schon dop­pelt und drei­fach aus­ge­bucht war, quält uns seit Mona­ten die Lan­ge­wei­le.

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Glückskämpfe

Das Glück, Ein Jahrmarkt des Konsums? (Quelle: pixelio/ Honeypix).

Das Glück, Ein Jahr­markt des Kon­sums? (Quel­le: Pixelio/ Honey­pix).

Da steht sie also: Eine rei­che und pro­mi­nen­te Frau vor ihrer Vil­la und weint in Strö­men. Nach ein paar Sekun­den schluchzt sie ins Mikro­fon, dass Reich­tum allein nicht glück­lich mache, da er ihren Mann nicht vor dem plötz­li­chen Tod geschützt habe. Da steht er also: Ein ärm­li­cher Hartz IV- Emp­fän­ger in Second-Hand-Kla­mot­ten, der vor dem Plat­ten­bau ins Mikro jubelt, dass der Reich­tum allein nicht glück­lich mache, da er trotz der Armut in sei­ner Ehe super­glück­lich sei.

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Meisterin der Liebeslyrik

Cover von Gesammelte Gedichte von Ulla Hahn (Quelle: DVA).

Cover von Gesam­mel­te Gedich­te von Ulla Hahn (Quel­le: DVA).

Lyrik liest doch heu­te ohne­hin kei­ner mehr, ist doch klar?! Falsch! Sel­ten gibt es auch Lyri­ker, die empor klet­tern und sich eines brei­ten Leser­krei­ses erfreu­en; einer von Ihnen ist Ulla Hahn, deren gesam­mel­te Gedich­te im gleich­na­mi­gen Band in der DVA ver­öf­fent­licht sind.

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