Frauen an die Macht! — Wie Deutschrap 2018 seine Weiblichkeit (wieder-) entdeckt hat

Machen wir uns nichts vor. Das Rap­ga­me ist eine von Män­nern domi­nier­te Bran­che. Umso erfreu­li­cher ist es nun, dass immer mehr Frau­en die­sen Struk­tu­ren den Kampf ansa­gen. Klar, Rap­pe­rin­nen gab es schon immer in der Sze­ne. Doch gefühlt gab es die­ses Jahr so vie­le erfolg­rei­che Releases von weib­li­chen Ver­tre­tern des Raps wie schon lan­ge nicht mehr. Ich wür­de mich sogar so weit aus dem Fens­ter leh­nen und sagen, dass gab es in die­sem Aus­maß noch nie im deut­schen Rap. In die­sem Sin­ne wer­de ich eini­ge der in mei­nen Augen inter­es­san­tes­ten und rele­van­tes­ten Ver­tre­te­rin­nen die­ses Jah­res vor­stel­len.

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B‑Tight — Eine Deutschraplegende im Interview

B-Tight im Interview mit dem Reflexmagazin Bild: Marcel Desch

B‑Tight im Inter­view mit dem Reflex­ma­ga­zin
Bild: Mar­cel Desch

B‑Tight ist unum­strit­ten eine Legen­de des deut­schen Raps. Schon seit Ewig­kei­ten mischt er im Busi­ness mit und hat sie alle kom­men und auch gehen gese­hen. Wir tra­fen uns mit ihm anläss­lich sei­ner aktu­el­len 420-Tour und muss­ten fest­stel­len, dass B‑Tight ein von Grund auf sym­pa­thi­scher und auf dem Boden geblie­be­ner Künst­ler ist, was er auch beim anschlie­ßen­den Kon­zert unter Beweis stell­te. Doch vor dem Kon­zert erleb­ten wir eine Rei­se durch die Rap Geschich­te und unter­hiel­ten uns mit B‑Tight über sei­ne neus­te Plat­te, Aggro­ber­lin und sein ein­zi­ges Kon­zert, dass er abge­sagt hat. Wei­ter­le­sen