Flüchtlingsfrage und Elfenbeinturm

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Die Podiumsdiskussion fand im Senatssaal statt.

„Hat die Universität die Aufgabe sich einzumischen oder soll sie in ihrem Elfenbeinturm bleiben?“ Das ist eine Frage der Literaturwissenschaftlerin und Diskussionsmoderatorin Christine Lubkoll am Abend des 11. April 2016. Der Tag, an dem die Ringvorlesung „Die Flüchtlingsfrage – interdisziplinäre Perspektiven“ mit einer Podiumsdiskussion eröffnet wird. Allein durch diese Veranstaltung, meint sie, verlasse man den Elfenbeinturm. Und der Vizepräsident für Internationales, Günter Leugering, spricht von den Chancen und Möglichkeiten des Diskurses an der Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Ob die Diskussion spannend wird? Weiterlesen

Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus?

Lächeln Sie nicht zuviel_ (c) Karoline Felsmann

Szene aus „Lächeln Sie nicht zuviel“, Bild: © Karoline Felsmann

„Lächeln Sie nicht zuviel. Ralph Jung probt Emilia Galotti“ – ein interessanter Titel, der nicht allzu viel verrät. Das Theater Erlangen zeigt im Rahmen der „Werkschau: Lessing“ vom 3. bis zum 8. März unter anderem dieses Stück. Im Interview mit Regisseurin Annika Schweizer geht es um die Inszenierung und das Männer- und Frauenbild in unserer Gesellschaft. Mögen alle Frauen pink und alle Männer Fußball?

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kultur>kolumne: Flüchtlingspolitik im Theater

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Das Flüchtlingsthema am Theater Erlangen: „Wir sind keine Barbaren!“, Bild: © Jochen Quast

Sind Künstler politisch? Beschäftigen sie sich mit aktuellen Themen?
Sie müssen nicht, aber sie können. Dann ist Kunst nicht „nur“ ästhetisch oder schön. Dann hat sie eine Botschaft, regt zum Nachdenken an, gibt vielleicht den Anstoß zu Veränderungen. Wenn ein Thema die Gesellschaft so sehr bewegt, wie die Zuwanderung von Flüchtlingen, beschäftigen sich auch Kulturschaffende damit. Auf ihre eigene Weise.
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Glückskämpfe

Das Glück, Ein Jahrmarkt des Konsums? (Quelle: pixelio/ Honeypix).

Das Glück, Ein Jahrmarkt des Konsums? (Quelle: Pixelio/ Honeypix).

Da steht sie also: Eine reiche und prominente Frau vor ihrer Villa und weint in Strömen. Nach ein paar Sekunden schluchzt sie ins Mikrofon, dass Reichtum allein nicht glücklich mache, da er ihren Mann nicht vor dem plötzlichen Tod geschützt habe. Da steht er also: Ein ärmlicher Hartz IV- Empfänger in Second-Hand-Klamotten, der vor dem Plattenbau ins Mikro jubelt, dass der Reichtum allein nicht glücklich mache, da er trotz der Armut in seiner Ehe superglücklich sei.

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