Irie Révoltés — Interview zum Irievoir

Mal Éle­vé und Car­li­to von „Irie Révol­tés“ im Inter­view mit dem Reflex­ma­ga­zin
Bild: Lui­sa Bai­er

Am 23.11.2017 hieß es das letz­te Mal „Allez“ in Erlan­gen, denn die Grup­pe „Irie Révol­tés“ gas­tier­te auf­grund ihrer Abschieds­tour in Erlan­gen. Doch anstatt nun betrübt zu sein, fei­er­ten die Mit­glie­der mit­samt ihren Fans ein gigan­ti­sches musi­ka­li­sches Feu­er­werk ab. Vor­her tra­fen wir jedoch die bei­den Sän­ger der Grup­pe, „Mal Éle­vé“ und „Car­li­to“, zu einem Inter­view rund um zukünf­ti­ge Pro­jek­te, musi­ka­li­sche State­ments und war­um wir alle Teil eines gro­ßen Was­ser­falls sind. Wei­ter­le­sen

Flüchtlingsfrage und Elfenbeinturm

20160411_193026

Die Podi­ums­dis­kus­si­on fand im Senats­saal statt.

Hat die Uni­ver­si­tät die Auf­ga­be sich ein­zu­mi­schen oder soll sie in ihrem Elfen­bein­turm blei­ben?“ Das ist eine Fra­ge der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin und Dis­kus­si­ons­mo­de­ra­to­rin Chris­ti­ne Lub­koll am Abend des 11. April 2016. Der Tag, an dem die Ring­vor­le­sung „Die Flücht­lings­fra­ge – inter­dis­zi­pli­nä­re Per­spek­ti­ven“ mit einer Podi­ums­dis­kus­si­on eröff­net wird. Allein durch die­se Ver­an­stal­tung, meint sie, ver­las­se man den Elfen­bein­turm. Und der Vize­prä­si­dent für Inter­na­tio­na­les, Gün­ter Leu­ge­ring, spricht von den Chan­cen und Mög­lich­kei­ten des Dis­kur­ses an der Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg (FAU). Ob die Dis­kus­si­on span­nend wird? Wei­ter­le­sen

Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus?

Lächeln Sie nicht zuviel_ (c) Karoline Felsmann

Sze­ne aus „Lächeln Sie nicht zuviel“, Bild: © Karo­li­ne Fels­mann

Lächeln Sie nicht zuviel. Ralph Jung probt Emi­lia Galot­ti“ — ein inter­es­san­ter Titel, der nicht all­zu viel ver­rät. Das Thea­ter Erlan­gen zeigt im Rah­men der „Werk­schau: Les­sing“ vom 3. bis zum 8. März unter ande­rem die­ses Stück. Im Inter­view mit Regis­seu­rin Anni­ka Schwei­zer geht es um die Insze­nie­rung und das Män­ner- und Frau­en­bild in unse­rer Gesell­schaft. Mögen alle Frau­en pink und alle Män­ner Fuß­ball?

Wei­ter­le­sen

kultur>kolumne: Flüchtlingspolitik im Theater

4849bc619a

Das Flücht­lings­the­ma am Thea­ter Erlan­gen: „Wir sind kei­ne Bar­ba­ren!“, Bild: © Jochen Quast

Sind Künst­ler poli­tisch? Beschäf­ti­gen sie sich mit aktu­el­len The­men?
Sie müs­sen nicht, aber sie kön­nen. Dann ist Kunst nicht „nur“ ästhe­tisch oder schön. Dann hat sie eine Bot­schaft, regt zum Nach­den­ken an, gibt viel­leicht den Anstoß zu Ver­än­de­run­gen. Wenn ein The­ma die Gesell­schaft so sehr bewegt, wie die Zuwan­de­rung von Flücht­lin­gen, beschäf­ti­gen sich auch Kul­tur­schaf­fen­de damit. Auf ihre eige­ne Wei­se.
Wei­ter­le­sen

Glückskämpfe

Das Glück, Ein Jahrmarkt des Konsums? (Quelle: pixelio/ Honeypix).

Das Glück, Ein Jahr­markt des Kon­sums? (Quel­le: Pixelio/ Honey­pix).

Da steht sie also: Eine rei­che und pro­mi­nen­te Frau vor ihrer Vil­la und weint in Strö­men. Nach ein paar Sekun­den schluchzt sie ins Mikro­fon, dass Reich­tum allein nicht glück­lich mache, da er ihren Mann nicht vor dem plötz­li­chen Tod geschützt habe. Da steht er also: Ein ärm­li­cher Hartz IV- Emp­fän­ger in Second-Hand-Kla­mot­ten, der vor dem Plat­ten­bau ins Mikro jubelt, dass der Reich­tum allein nicht glück­lich mache, da er trotz der Armut in sei­ner Ehe super­glück­lich sei.

Wei­ter­le­sen