Bruchstücke aus dem Leben

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Die Netz­fli­cke­rin ist buch­stäb­lich am Boden zer­stört.

Eine Lie­bes­er­klä­rung an die Uner­gründ­lich­keit der Sehn­sucht, eine Lie­bes­er­klä­rung an das Meer“, beschreibt die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen ihr neu­es Stück Bruch­stü­cke auf ihrer Home­page. Am 17. März war Pre­mie­re im Fran­ken­hof­saal. Und ja, es geht um Sehn­sucht. Es geht auch um das Meer. Aber geht es nicht noch um viel mehr? Um die gro­ße Welt und die Schick­sa­le ein­zel­ner, um Bruch­stü­cke aus dem Leben selbst. All das kom­pri­miert auf eine Insze­nie­rung. Die Zuschau­er wer­den 75 Minu­ten lang von einer Wel­le aus fas­zi­nie­ren­den, poe­ti­schen und phi­lo­so­phi­schen Lebens­ge­schich­ten mit­ge­ris­sen. Von Frag­men­ten aus Lebens­ge­schich­ten. Wei­ter­le­sen

Bunny Rage – The Dark Bunny Rises

Foto: neutrum.org

Foto: neutrum.org

Nie­mand kaut sei­ne Karot­te so läs­sig wie Bugs Bun­ny (San­dra Kno­cke). Der März­ha­se (Juli­an Goso­litsch) ist mehr als ein biss­chen ver­rückt und das wei­ße Kanin­chen (Andre­as Pom­mer) hat ein Uhr­pro­blem. Ob der Dürer­ha­se schön ist, dar­über kann man strei­ten, aber Kunst ist er, und Kunst kann schön sein und damit könn­te der Dürer­ha­se auch ein schö­nes Dür­er­häs­chen (Romi­na Bach­ner) sein. Sie alle tref­fen in Bun­ny Rage, das die Stu­dio­büh­ne ver­gan­ge­nen Sonn­tag im Fran­ken­hof zeig­te, auf­ein­an­der – und zwar als Arbeits­kräf­te des Oster­ha­sen (Mat­thi­as Zol­litsch)… Wei­ter­le­sen

Don’t fear the reaper

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Mort und Ysa­bell ler­nen sich ken­nen. Foto: Ste­fan Fries

Am Sams­tag, den 13. Dezem­ber 2014, gab die Stu­dio­büh­ne zum drit­ten und letz­ten Mal ihr Stück TOD und ICH (Regie Juli­an Goso­litsch und Nadi­ne Rad­datz) im Fran­ken­hof in Erlan­gen zum Bes­ten. Spä­tes­tens nach­dem die gro­ße Ster­nen­schild­krö­te Groß A’Tu­in mit ihren vier Ele­fan­ten auf dem Rücken, die wie­der­um die Schei­ben­welt tra­gen, auf der Büh­ne sicht­bar wur­de, dürf­te auch dem letz­ten Zuschau­er klar gewor­den sein, dass es sich um ein Stück nach Ter­ry Prat­chett han­delt. In die­sem Fal­le, um genau zu sein, um „Gevat­ter Tod“, den vier­ten Schei­ben­welt­ro­man des Autors.
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Genau so — aber warum?

das_ist_fussball_andreas_pommer_studiobuehne_erlangen_eVMal bedacht, mal ohren­be­täu­bend wird es auf der klei­nen Kunst­ra­sen-Büh­ne: die Schau­spie­ler-Mann­schaft läuft im Thea­ter­tri­kot auf, lässt bier­t­um­be Halb­af­fen und ver­kapp­te Sport-Intel­lek­tu­el­le, sta­di­on-sehn­süch­ti­ge Ehe­män­ner und Fuß­ball-Roman­ti­ker ihre Fas­zi­na­ti­on kund tun, auch der vol­le Emo­tio­nen­ka­ta­log eines Public Viewing wird im Zeit­raf­fer durch­ex­er­ziert. Das Regie-Duo Anne­ke Ulri­ke Stef­fen und Andre­as Pom­mer kon­zen­triert sich mit sei­ner Elf auf die Lei­den­schaft für den Sport: das unver­gess­li­che ers­te Mal im Sta­di­on und die Som­mer­de­pres­si­on im WM-Nach­klang und der all­jähr­li­chen Bun­des­li­ga-Pau­se. Alles mit Humor, Musik und in kurz­wei­li­gen Sze­nen auf die Büh­ne gebracht, die in alle Zuschau­er-Gesich­ter zu schrei­ben scheint: „Ja, genau so ist Fuß­ball!“ Wei­ter­le­sen

Zwischen Palme und Plauze

Love is a Battlefield - Albert (Andreas Pommer), Lisa (Julia Hellberg) und Lara (Kristin Vogel) haben Spaß. (Reihenfolge: von unten nach Oben)

Love is a battle­field — Albert (Andre­as Pom­mer), Lisa (Julia Hell­berg) und Lara (Kris­tin Vogel) haben Spaß. (Rei­hen­fol­ge: von unten nach Oben)

Weit mehr als Shake­speares Romeo oder der vom Lie­bes­trunk besäu­sel­te Tris­tan ist Goe­thes Wert­her die ulti­ma­ti­ve Ner­ven­sä­ge in Sachen Roman­tik. Iro­nie- und gna­den­los ist er sei­nen Lesern ein Bei­spiel, wie sie sich Mal um Mal zum Affen machen, wenn sie steh­blue­stan­zend den Him­mel in blau­en Augen ver­mu­ten und vom ewig wah­ren Glück träu­men. War­um die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen e.V. den jetzt auch noch irgend­wie insze­nie­ren muss …  Wei­ter­le­sen

Böhmische Wälder online

1012249_501580026593412_524439131_nDie Stu­dio­büh­ne zeigt Schil­lers Die Räu­ber in einer moder­nen Inter­pre­ta­ti­on. Am 9. / 16. und 18. Novem­ber 2013 im Fran­ken­hof Erlan­gen

Die jun­gen Men­schen von heu­te sind nicht zu benei­den, den­ken sich Regis­seur Mat­thi­as Nad­ler und Dra­ma­tur­gin Dany Hand­schuh. Ihr Reich­tum an Mög­lich­kei­ten lässt sie erstar­ren, ihr Stre­ben nach Indi­vi­dua­li­tät drängt sie unauf­halt­sam in den Kon­sum und die ihnen geschenk­te Frei­heit ver­kommt zu einem wert­lo­sen Acces­soire.

Frei nach Schil­lers Die Räu­ber erzählt die Stu­dio­büh­ne Erlan­gen e.V. von den ver­lo­re­nen Indi­vi­du­en einer chao­ti­schen und unüber­sicht­li­chen Gesell­schaft. Men­schen, die nicht mehr wis­sen, was Gerech­tig­keit bedeu­tet und deren Ver­lan­gen nach Ver­än­de­rung ver­stei­nert ist.
Die Welt hat sie abge­hängt und sie ver­su­chen nicht ein­mal mehr hin­ter­her zu kom­men.

Am 9., 16. und 18. Novem­ber 2013 jeweils um 19 Uhr im Saal des Fran­ken­hof.
Ein­tritt: 8€/5€ ermä­ßigt

Mehr Infor­ma­tio­nen dazu unter www.studiobuehne-erlangen.de/die-rauber

Was für einen Stellenwert hat Liebe an einem Ort, an dem Liebe käuflich ist?

mühleDie drei Vor­stel­lun­gen sind aus­ver­kauft. Für die, die nicht reser­vie­ren konn­ten, wur­den noch ein paar wei­te­re Plät­ze geschaf­fen, für die es an der Abend­kas­se Kar­ten geben wird. Ele­na Weiß (Regie) von der Stu­dio­büh­ne ver­rät mir in einem Inter­view, was ihre Insze­nie­rung von „A sto­ry about love“ — nach den Grund­zü­gen von „Moulin Rouge“- so beson­ders macht, dass bereits zwei Wochen vor der Pre­mie­re alle Kar­ten weg sind. Die Pre­mie­re fin­det am 12.5. im Fran­ken­hof 19.00 Uhr statt. Wei­te­re Vor­stel­lun­gen sind jeweils am 14. und 15.5. am glei­chen Ort, zur glei­chen Zeit. Wei­ter­le­sen