Kollegah — Ein politisches Gespräch mit dem Boss

Kri­tisch und selbst­re­flek­tiert – Kol­le­gah im Polit-Inter­view mit dem re>flex Maga­zin. Bild: Nico Hil­scher

Kol­le­gah ist ein Mann der Taten und nicht der Sym­bol­po­li­tik! Die Mau­ern zu Tabu­the­men durch­bricht er ohne auch nur im ent­fern­tes­ten dar­über nach­zu­den­ken, ob dies poli­tisch kor­rekt ist. Er ist von einem aus­ge­präg­ten Gerech­tig­keits­sinn gelei­tet, die Men­schen­wür­de ist der Nor­den sei­nes mora­li­schen Kom­pas­ses. Die har­ten Angrif­fe der eta­blier­ten Medi­en ver­moch­ten es ent­spre­chend nicht, ihm Scha­den zuzu­fü­gen. Im Gegen­teil! Das re>flexmagazin sprach weni­ge Wochen vor der Ver­öf­fent­li­chung sei­nes neu­en Album „Monu­ment“ (: 07.12) mit ihm statt über ihn. In die­sem poli­ti­schen Inter­view spricht Kol­le­gah offen, scho­nungs­los und mit einer har­ten Wort­wahl über The­men wie die welt­wei­te Über­wa­chung, die Medi­en­ma­ni­pu­la­ti­on und die Herr­schafts­stra­te­gie der Eli­ten über die Mas­sen. Dabei zeig­te er sich als ein selbst­kri­ti­scher und reflek­tier­ter Beob­ach­ter des Welt­ge­sche­hens.

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Internationaler Tag der Migranten

Die Teil­neh­mer zusam­men mit den Work­shop­lei­tern Frau Ben­der und Herr Abboud
Foto: Sina Schrö­der

Kaum ein ande­res The­ma beschäf­tigt der­zeit den poli­ti­schen wie auch den öffent­li­chen Dis­kurs so inten­siv wie die Migra­ti­ons­de­bat­te. Anläss­lich des inter­na­tio­na­len Tages der Migran­ten am 18. Dezem­ber ver­an­stal­te­te das Kul­tur­amt der Stadt Erlan­gen in Koope­ra­ti­on mit der isla­mi­schen Gemein­de einen Schreib­work­shop für jun­ge Geflüch­te­te. Anschlie­ßend wur­den die ent­stan­de­nen Tex­te prä­sen­tiert und vor­ge­tra­gen.

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Die Spielzeit der Studiobühne Erlangen 2016 beginnt

FAMILY VALUES

Bild: FAMILY VALUES Copy­right: Anne Hoff­mann

Was sie zu bie­ten hat könnt ihr bereits nächs­ten Sams­tag um 18 Uhr erfah­ren, denn da fin­det die Pre­mie­re des neu­es­ten Stücks FAMILY VALUES der Stu­dio­büh­ne Erlan­gen statt, dies­mal wie­der als Koope­ra­ti­on mit dem Kunst­pa­lais und im Rah­men der Aus­stel­lung Dicker als Was­ser. Wei­ter­le­sen

Diese Woche läuft an…

Bild:

Bild: Welt­ki­no, Squa­reO­ne, Pro­ki­no

Die Doku­men­ta­ti­on See­feu­er beglei­tet ein Jahr lang das All­tags­le­ben auf Lam­pe­du­sa, der Insel, die zum Ziel unzäh­li­ger Flücht­lin­ge wur­de. In Zeit für Legen­den bringt ein schwar­zer Leicht­ath­let bei den Olym­pi­schen Spie­le 1936 die ras­sis­ti­sche Ideo­lo­gie des Gast­ge­ber­lan­des durch­ein­an­der. Und Wie­ner Dog beglei­tet einen New Yor­ker Dackel auf der Suche nach einem neu­en Herr­chen.
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kultur>kolumne: Flüchtlingspolitik im Theater

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Das Flücht­lings­the­ma am Thea­ter Erlan­gen: „Wir sind kei­ne Bar­ba­ren!“, Bild: © Jochen Quast

Sind Künst­ler poli­tisch? Beschäf­ti­gen sie sich mit aktu­el­len The­men?
Sie müs­sen nicht, aber sie kön­nen. Dann ist Kunst nicht „nur“ ästhe­tisch oder schön. Dann hat sie eine Bot­schaft, regt zum Nach­den­ken an, gibt viel­leicht den Anstoß zu Ver­än­de­run­gen. Wenn ein The­ma die Gesell­schaft so sehr bewegt, wie die Zuwan­de­rung von Flücht­lin­gen, beschäf­ti­gen sich auch Kul­tur­schaf­fen­de damit. Auf ihre eige­ne Wei­se.
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Flüchtlingen etwas Schönes gönnen

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Die Lei­te­rin der Kul­tur­Ta­fel Erlan­gen: Julia­ne Sie­gel.

Gera­de jetzt, in Zei­ten, in denen vie­le Flücht­lin­ge nach Deutsch­land kom­men, wird häu­fig über neu­es, ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment berich­tet: Über Begrü­ßun­gen an Bahn­hö­fen, über Ver­sor­gung mit dem Aller­nö­tigs­ten. All die­se Men­schen zei­gen damit, dass Flücht­lin­ge in Deutsch­land will­kom­men sind. Aber es gibt auch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment, das nicht gera­de erst ent­stan­den ist, son­dern sich über Jah­re ent­wi­ckelt hat. Auch die­se Arbeit ver­dient Respekt und Aner­ken­nung. Die Kul­tur­Ta­fel Erlan­gen ist ein sol­ches Pro­jekt. Sie ermög­licht Bedürf­ti­gen den Zugang zu Kul­tur. Wei­ter­le­sen