Unter einem Dach – Positive Vibes im E-Werk

"Unter einem Dach"-Festival Bild: Nico Hilscher

„Unter einem Dach“-Festival
Bild: Nico Hilscher

Letzten Samstag, den 13.05.2017, fand das „Unter einem Dach“-Festival in Erlangen statt. Da ich bisher noch nie auf dem vorher erwähnten Festival war, und von den Künstlern nur Einige durchs Hörensagen kannte, ging ich vollkommen unvoreingenommen ins E-Werk. Ob ich mit einem lachenden oder weinenden Gesicht wieder rauskam, werde ich euch nachfolgend erzählen. Weiterlesen

Über Grenzen sprechen

Foto: Ute Langkafel; eine Szene aus „Musa Dagh“ des Maxim-Gorki-Theaters Berlin

Am Wochenende vom 26. bis 28. Juni schon was vor? Spätestens jetzt habt ihr das: Das Theaterfestival „TALKING ABOUT BORDERS“ startet zum allerersten Mal am Freitag, den 26. Juni im Schauspielhaus Nürnberg. Über Grenzen sprechen – genau darum geht es bei diesem multikulturellen Festival, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des osteuropäischen Raums steht und die politischen Seiten des Theaters und der Kunst allgemein beleuchten soll. Das vielfältige Programm bietet auch für Nicht-Theatergänger einige spannnende Highlights! Weiterlesen

Comic, Komik und Krieg

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Internationaler Comic-Salon Erlangen

RATATATA … BOOM!

So ähnlich klingen die Vorbereitungen rund um die Heinrich-Lades-Halle in Erlangen – wenn man sie in Comic-Sprache übersetzen würde. Es fehlt natürlich noch die Zeichnung von schuftenden Festival-Helfern, die Zelte und Bänke aufbauen; die alles dafür tun, dass am nächsten Wochenende der 16. Internationale Comic-Salon Erlangen stattfinden kann. Weiterlesen

Die Entmündigung des Bürgers durch die Politik

Die Diskussion Copyright: Johanna Meyr

Die Diskussion Copyright: Johanna Meyr

Politische Entscheidungen werden über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen. Die Entmündigung des Souveräns in einer demokratischen Gesellschaft löst zu Recht Proteste aus, in denen der Protestierende als „Wutbürger“ deklariert wird. Das Verhältnis zwischen Politik, das heißt zwischen den Akteuren und dem Volk, das jenen scheinbar willkürlich ausgeliefert ist, war Thema des traditionellen Sonntagsmatinée des 31. Erlanger Poetenfestes. Weiterlesen

Die Freiheitsbewegung in der arabischen Welt – Progression oder Verklärung?

Über Zukunft der Revolte in den arabischen Ländern, die im Frühjahr in Tunesien ihren Anfang nahm, wurde auf dem 31. Erlanger Poetenfest von Nahost-Kennern diskutiert, darunter der iranischstämmige Orientalist und Schriftsteller Navid Kermani, der irakische Schriftsteller Abbas Khider und die Publizistin Daniela Dahn.

Copyright: Erlanger Poetenfest – Foto: Georg Pöhlein, 2011 Podiumsdiskussion mit Abbas Khider (Foto) und anderen

Copyright: Erlanger Poetenfest – Foto: Georg Pöhlein, 2011 Podiumsdiskussion mit Abbas Khider (Foto) und anderen

„Arabischer Frühling oder die Fröste der Freiheit. Eine Diskussion über die Zukunft in Nahost.“

Die verbindenden Elemente der Aufstände in den einzelnen Ländern, so verschieden ihre Gesellschaften auch sein mögen, sind Kermani zufolge zwei Hauptaspekte: die Träger sind junge Menschen, die aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit von einer tiefen Perspektivlosigkeit geprägt sind und das Loslösen vom Westen sowie vom Islamismus. Die Revoltierenden nehmen ihr eigenes Schicksal in die Hand, sehen sich mehr und mehr als Subjekte einer eigenen, nicht länger fremdbestimmten Geschichte und wenden sich gegen die traditionellen Autoritäten. Kermani sieht in dieser Art des Generationenkonflikts einen „politischen Vatermord.“ Weiterlesen

Aufbruch des Buchhandels ins 21. Jahrhundert

Buchmarkt im Wandel – Rückzug oder Aufbruch? Eine Podiumsdiskussion auf Einladung von mehrwertzone.net im Rahmen des 31. Erlanger Poetenfestes

Logo 31. Erlanger Poetenfest 2011 Copyright: Erlanger Poetenfest

Logo 31. Erlanger Poetenfest 2011 Copyright: Erlanger Poetenfest

Das Erlanger Poetenfest beschäftigt bekanntlich auch die Entwicklungen der sie betreffenden Kulturbranchen. Wie ist es um die Literatur bestellt, wenn sich Vertriebs- und Produktstrukturen des Buchmarktes so sichtbar verändern? In diesem Rahmen initiierte die jüngst gegründete Internetplattform www.mehrwertzone.net als Repräsentant für die vernetzte Kultur- und Kreativwirtschaft in der Metropolregion eine Podiumsdiskussion mit sachkundigen Menschen aus Buchwissenschaft, Buchhandelsgeschäft und Literaturbetrieb. Weiterlesen

Tanz im digitalen System

Klaus Obermaier „the concept of… (here and now)“: Eine Koproduktion mit Hochschulen in Rom und Venedig unter der Mitarbeit des Instituts für Theater- und Medienwissenschaft.

Auf der modernen Theaterbühne scheinen den künstlerischen Inszenierungsmitteln kaum noch Grenzen gesetzt. In Zeiten hochkomplexer Computertechnik haben Performer das Digitale für ihre Kunst entdeckt.

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Klaus Obermaier: the concept of… (here and now). Copyright: Klaus Obermaier

Der aus Österreich stammende Klaus Obermaier steht für den Einsatz von Elektronik in der Performance-Kunst, wie in seiner Produktion „the concept of… (here and now)“, die am vergangenen Wochenende im Rahmen des 17. Internationalen Figurentheater-Festivals im Experimentiertheater zu sehen war. Diese beeindruckende Performance war eine überaus virtuose Verbindung von Tanz, Videoprojektion und Computersoftware. In mehreren aufeinanderfolgenden Tanzeinheiten vollzogen die Tänzerinnen intensive Bewegungen – anmutig und aggressiv zugleich –, die sich auf einer Leinwand mittels elektronisch erzeugter Effekte synchron wiederspiegelten. Die eigendynamische Wirkung der Tanzdarbietung potenzierte sich durch die digitale Verzerrung einzelner Realitätsausschnitte. Musik, Licht, Tanz verschmolzen Weiterlesen

Der auratische Hugenottenplatz

Die Auratische StadtWas der Frühling alles mit sich bringt: Auf dem Hugenottenplatz, vor der steinernen Kugel, die mangels Wasser gravitätisch in sich ruht, stehen in der ersten warmen Frühlingssonne seit dem 1. April drei Treibhäuser, die der Größe nach geeignet wären, um Bohnen oder Tomaten zu ziehen, aber dazu bleiben sie nicht lange genug dort: Bis zum 17. April dauert das Projekt „Die auratische Stadt“ innerhalb des „made in„-Festivals der beiden Künstler Johannes Volkmann aus Nürnberg und Jörg Amonat aus Berlin. Die Treibhäuser, bekommt der neugierige Besucher zur Auskunft, Weiterlesen

Das Kreativ-Festival made in: Das Gelbe vom [ai]

Kreativität, was ist das eigentlich? Und wer bedient sich ihrer? Sind das nur schräge Künstler, die in ihrer eigenen Welt leben? Wie kann man sich kreativ äußern, damit auch andere etwas davon haben?
Das Festival made in ist der Kreativität auf der Spur. In den Städten Schwabach, Fürth, Erlangen und Nürnberg wird regionspezifisch die Kreativität gesucht und ans Licht gebracht. Das Programm ist vielfältig. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen wollte dazu auch einen Beitrag leisten. So bot Herr Studt, Dozent für die Theater-und Medienwissenschaft, ein Projektseminar im vergangenen Semester an. Was dabei herausgekommen ist, dazu hat reflex Anne Herwanger aus dem Seminar befragt. Weiterlesen